Das gesamtgesellschaftliche Problem des Antisemitismus macht auch vor dem Arbeitsplatz nicht Halt. Das partizipative Forschungsprojekt kombiniert Interviews, Experience Sampling und Interventionsansätze, um Erfahrungen mit Antisemitismus am Arbeitsplatz zu verstehen und sichtbar zu machen.
Mit dem Projekt sollen Dynamiken, Erscheinungsformen und Folgen des Antisemitismus an deutschen Hochschulen aus Sicht jüdischer Studierender erforscht und die gewonnenen Erkenntnisse in Empfehlungen für hochschulische Handlungsstrategien übersetzt werden.
Das Projekt ermittelt Unterstützungsbedarfe von Fachkräften der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zur Prävention und pädagogischen Bearbeitung aktueller Erscheinungsformen des Antisemitismus. Auf deren Basis werden passgenaue Fortbildungsangebote entwickelt, erprobt und wirkungsorientiert evaluiert.
Das Projekt entwickelt eine multimethodische Herangehensweise an YouTube-Videos und analysiert vier Phänomenbereiche des Antisemitismus auf der Plattform (rechte, linke, islamistische sowie Infotainment Inhalte). Im Anschluss werden zwei Transferformate entwickelt und in drei Bundesländern erprobt.
In dem Verbundprojekt werden die Herausforderungen im Umgang mit israelbezogenem Antisemitismus in KZ-Gedenkstätten und NS-Erinnerungsorten untersucht. Dazu werden in bundesweit acht Orten Leitungen und Mitarbeitende befragt. Ein besonderes Augenmerk wird auf didaktische Fragestellungen gelegt.
Im Zentrum des Forschungsvorhabens steht die Konkretisierung und Prüfung des sowohl theoretisch als auch in der quantitativen Sozialforschung bisher kaum näher untersuchten Zusammenhangs zwischen identifizierenden und damit verkürzenden Zuwendungen zu Welt (und Selbst) einerseits und des Antisemitismus bzw. einer antisemitischen und/oder autoritären Weltsicht andererseits.
Das Projekt untersucht antisemitische Straftaten in Deutschland von 2022–2025, um empirische Grundlagen für sekundäre und tertiäre Prävention zu schaffen. Anhand staatsanwaltschaftlicher Akten, Präventionsfallakten und Interviews mit Inhaftierten werden Tätertypen und Risikokonstellationen analysiert, um zielgruppenspezifische Präventionsansätze zu entwickeln.
Das Projekt AntOstMig untersucht Erfahrungen, Thematisierungsweisen und Formationen von Antisemitismus in jüdischen und nicht jüdischen russisch- und ukrainischsprachigen migrantischen Milieus in Deutschland.
Das Forschungsprojekt Antisemitismus unter Studierenden an Deutschen Universitäten (AnSU) untersucht auf Initiative der Universität Leipzig empirisch die Verbreitung, Funktion und Wirksamkeit antisemitischer Ressentiments unter Studierenden an deutschen Hochschulen.
Das interdisziplinäre Verbundvorhaben untersucht die Reaktionen von Jüdinnen und Juden als Betroffene von Antisemitismus sowie die Bedingungen und Einschränkungen ihrer Partizipation in Bildungsinstitutionen, mit dem Ziel, Antisemitismus in institutionellen Bildungskontexten entgegenzuwirken und jüdische Teilhabe zu fördern.
Das Projekt befasst sich mit Antisemitismuserfahrungen und dem Szenischen Erinnern der Shoah in professionell geleiteten Dialogräumen, wie Safer Spaces, Beratung, Therapie und Prävention und entwickelt Orientierungen für Reflexionsangebote und Supervision im Kontext antisemitismussensibler Professionalisierung psychosozialer Fachkräfte.
Das Projekt nimmt die für die Sicherheit von Synagogen relevanten Aspekte in den Blick – die Architektur, das Sicherheitsempfinden der Gemeinde und den Objektschutz durch die Polizei. Ziel ist die Stärkung der Sicherheit auf mehreren Ebenen durch bessere Abstimmung, mehr Wissen und Verständnis.
Im Projekt entsteht eine neue Interviewsammlung zum DDR- und Gegenwartsjudentum, ein multimedialer Werkzeugkoffer und ein Handbuch für Fachdidaktik und Lehrer:innen. Als empirische Grundlage wird der Einsatz von videografierten Interviews in der Demokratieerziehung und Fachdidaktik an ausgewählten Hochschulen in der Bundesrepublik untersucht.
Der interdisziplinäre Verbund untersuchte, ob und wie heutige Antisemitismuserfahrungen der Dritten Generation die Verfolgungserfahrungen ihrer Großeltern transgenerational re-aktualisieren.
The project investigates how to engage with antisemitism in the classroom and develops digital teaching materials to help prevent antisemitism across a range of disciplines.
The first phase of the research project investigates the extent to which experiencing or anticipating hostility affects Jews’ religious practice. The second phase facilitates education and training through workshops and online videos.
How does the judiciary deal with antisemitism? The project will address this question through a systematic survey of judicial practice. It takes into account the findings of antisemitism research as well as the perspectives of those affected in order to identify lacunae and develop possible courses of action alongside and for the judiciary.
This collaborative project is dedicated to identifying and analyzing Christian elements of antisemitism in its historical and contemporary manifestations. We understand the communication of knowledge in a broad sense, and thus the results of our research will feed back into the scholarly community, schools, and adult education.
EMPATHIA³ focuses on prospective police officers and teachers in confronting antisemitism. This project will develop, evaluate, and implement a core curriculum, a standardized test, and an intervention.
The collaborative project Net Olam conducts comprehensive data collection on the heretofore under-researched attacks on Jewish cemeteries; develops strategies to prevent these attacks; and establishes a network that promotes the communication of research findings and works to protect Jewish cemeteries.
The interdisciplinary collaborative project traces religious constructions of difference in children of preschool and elementary school age in order to study and counteract antisemitic attitudes.
The collaborative project RESPOND! works to provide young people with the tools to speak out against antisemitic hate speech on the German-language web.