Resource Center

Das FoNA 21 Ressourcen-Center ist eine Zusammenstellung von vorrangig deutschsprachigen Webseiten, Organisationen und Materialien rund um die Themen Antisemitismusforschung, -bekämpfung, -prävention und jüdisches Leben. Neben einer Freitextsuche können die angezeigten Suchergebnisse auch mithilfe der linksstehenden Filterfunktionen nach inhaltlichen Kategorien, Regionen oder nach angebotenen Formaten eingegrenzt werden. Sie suchen nach Informationen für eine bestimmte Zielgruppe oder in einer bestimmten Sprache? Auch dafür stehen Ihnen die Filterfunktionen zur Verfügung.

Bitte helfen Sie uns, das Ressourcen-Center aktuell zu halten. Unterhalb der Filterfunktionen finden Sie einen Button, um weitere Ressourcen für den Eintrag vorzuschlagen. Sollten innerhalb der Einträge Links oder Informationen fehlerhaft bzw. veraltet sein, können Sie dies über den Button „Fehler melden“ problemlos mitteilen.

Antisemitismusbeauftragte

Begegnungsprojekte

Beratungs- und Meldestellen

Berichte

Bildung

Definitionen

Erklärungen und Resolutionen

Fördermittel

Forschung

Gedenk- und Erinnerungsorte

Gesetze und Beschlüsse

Metaprojekte und Dachverbände

Museen

Vereine und Initiativen

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Bundesweit

Europa

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Ausstellungen

Bildungsmaterialien

Datenbanken, Archive, Bibliotheken

Interaktive Angebote

Podcasts und Filme

Publikationen

Schulungen und Fortbildungen

Studien

Veranstaltungen

Workshops

Betroffene und Zeug:innen

Erwachsene

Journalist:innen

Jugendliche

Lehrer:innen

Multiplikator:innen

Politiker:innen

Polizei und Justiz

Schüler:innen

Wissenschaftler:innen und Forscher:innen

Česky

Dansk

Deutsch

Deutsche Gebärdensprache

Eesti

English

Español

Français

Hrvatski

Italiano

Kurdî

Latviešu

Leichte Sprache

Lietuvių

Magyar

Malti

Nederlands

Norsk Bokmål

Polski

Português

Română

Slovenčina

Slovenščina

Suomi

Svenska

Tiếng Việt

Türkçe

Ελληνικά

Български

Македонски

Русский

Српски

עברית

العربية

فارسی

ትግርኛ

தமிழ்

中文

0

Alle Filter zurücksetzen

Sara Nussbaum Zentrum für Jüdisches Leben

Das Sara Nussbaum Zentrum für Jüdisches Leben ist eine Institution in Kassel, die in der Region unter anderem Veranstaltungen und Workshops zu jüdischem Leben und Antisemitismus anbietet. Zudem sind über die Website des Zentrums Videos und Filme verfügbar.

MALMAD - Virtueller Methodenkoffer gegen Antisemitismus

MALMAD ist ein virtueller Methodenkoffer gegen Antisemitismus und unterstützt schulische wie außerschulische Bildner:innen methodisch in ihrer Arbeit zur antisemitismuskritischen Bildung.

Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Bundesverband)

RIAS verfolgt das Ziel, mit Hilfe des Meldeportals www.report-antisemitism.de bundesweit eine einheitliche zivilgesellschaftliche Erfassung und Dokumentation antisemitischer Vorfälle zu gewährleisten. Der Bundesverband greift dabei auf die beim Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) e.V. entwickelten Arbeitsweisen und Technologien zurück.

Beschluss: Besonderer Schutz jüdischer Erinnerungs- und Begegnungsorte im Lichte der Versammlungsfreiheit

Beschluss des Landtags Baden-Württemberg vom 09.03.2023.

Europäisches Zentrum für Jüdische Musik (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)

Das Europäische Zentrum für Jüdische Musik (EZJM) ist ein Institut der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH). Es widmet sich der Erforschung, Rekonstruktion, Dokumentation und Vermittlung jüdischer Musik in all ihren Erscheinungsformen.

KZ-Gedenkstätte Dachau

Die KZ-Gedenkstätte Dachau bietet neben verschiedenen Ausstellungen auch geführte Rundgänge sowie Seminare und Fortbildungen für verschiedene Zielgruppen an. Forscher:innen können die wissenschaftliche Bibliothek sowie die Bestände des Archivs für ihre Recherchen nutzen. Schließlich stellt die Webseite der Gedenkstätte eine Vielzahl von digitalen Angeboten bereit, darunter eine virtuelle Ausstellung, eine Gedenkstätten-App sowie Audio- und Videobeiträge.

Mitte-Studie

Die „Mitte-Studie“ der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld (IKG) untersucht seit 2006 antidemokratische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung. In einer quantitativen Bevölkerungsumfrage werden rechtsextreme Einstellungen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit erfragt und empirisch erfasst.

Mayors United Against Antisemitism

Die Initiative „Mayors United Against Antisemitism“ des American Jewish Committee (AJC) wurde 2015 in den USA und europaweit ins Leben gerufen, um kommunale Führungspersönlichkeiten im Engagement gegen Antisemitismus zu vereinen und zu stärken. Eine Neuauflage der Kampagne fand im Juni 2021 statt.

Forschungsnetzwerk Antisemitismus im 21. Jahrhundert

Das Forschungsnetzwerk Antisemitismus im 21. Jahrhundert (FoNA21) wurde im Rahmen der BMBF-Förderlinie „Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus“ gegründet. Es begleitet als Meta-Vorhaben zehn Verbundprojekte, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit gegenwärtigen Erscheinungsformen des Antisemitismus in Deutschland auseinandersetzen.

Jahresbericht: Antisemitische Vorfälle in Mecklenburg-Vorpommmern 2022

Der Jahresbericht der Dokumentations- und Informationsstelle Antisemitismus DIA.MV listet antisemitische Vorfälle in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Jahr 2022 auf. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Proteste gegen die Pandemieschutzmaßnahmen in den Jahren 2021/22 gelegt.

Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland vereinigt unter seinem Dach 23 Landesverbände und 104 Jüdische Gemeinden mit rund 91.839 (Stand 2021/ZWST) Mitgliedern und vertritt deren politische und gesellschaftliche Interessen. Er ist Ansprechpartner für die Politik auf Bundes- und Länderebene für alle Themen, die die jüdische Gemeinschaft betreffen.

Religionsmonitor – Bertelsmann Stiftung

Seit 2007 wird von der BertelsmannStiftung der Religionsmonitor erarbeitet und herausgegeben. Ziel ist es, die gesellschaftliche Bedeutung von Religion und die Einstellungen von Menschen zu kultureller Vielfalt empirisch zu erfassen.

Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG)

Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) ist eine Forschungseinrichtung an der Universität Bielefeld. Es widmet sich der interdisziplinären Theorieentwicklung und empirischen Forschung zu politisch und gesellschaftlich relevanten Phänomenen um Konflikte und Gewalt sowie ihren Implikationen für sozialen Zusammenhalt, Partizipation, Demokratie und Frieden.

American Jewish Committee Berlin Ramer Institute

Das American Jewish Committee (AJC) Berlin Ramer Institute ist das Berliner Büro des 1906 in New York gegründeten American Jewish Committees. Die Organisation bekämpft Antisemitismus und Extremismus und setzt sich für die deutsch-israelischen Beziehungen und die transantlantische Partnerschaft ein.

Institut für Judaistik (Freie Universität Berlin)

Das 1963 gegründete Berliner Institut für Jüdische Studien ist die älteste judaistische Lehr- und Forschungsstätte an den deutschen Universitäten. Es bietet BA- und MA-Studiengänge an.

empower - Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Das fachspezifische Beratungsprojekt empower ist Mitglied des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).

Institut für Jüdische Studien (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

Das Institut für Jüdische Studien wurde im Sommer 2015 am Fachbereich Philologie eingerichtet. Die zwei am Institut beheimateten Professuren sowie mehrere wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten ein breites Spektrum an Themen und Zugängen an. Seit 2018 wird der BA „Jüdische Studien" angeboten.

Gedenkstätte Bergen-Belsen

Gedenkstätte für das ehemalige Konzentrationslager Bergen-Belsen. Vor Ort kann an Führungen zum historischen Ort teilgenommen und die Ausstellung zum ehemaligen Konzentrationslager besucht werden. Ferner gibt es spezielle Angebote für Schulklassen und andere Gruppen.

Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa (RADIS)

2020 wurde die BMBF-Förderlinie „Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa“ mit zwölf Projekten ins Leben gerufen. Die Arbeit der Projekte wird vom Transfervorhaben RADIS begleitet. Im Rahmen der Forschung wird – insbesondere im Verbundprojekt „Auswirkungen des radikalen Islam auf jüdisches Leben in Deutschland“ (ArenDt) – auch das islamisch-jüdische Verhältnis untersucht.

Lehrstuhl für die Geschichte der Jüdischen Musik (Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar)

Der Lehrstuhl bietet eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Vielfältigkeit und Pluralität der jüdischen Musik. Er ist integraler Teil des Masterstudiengangs Musikwissenschaft.  

„Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen“

Das Projekt „Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen“ bietet ein breitgefächertes Bildungsangebot für Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft, Bildungs- und Sozialarbeit sowie Polizei und Verwaltung zu den Themen Antisemitismusprävention, Antidis­kriminierung und Diversitätsorientierung. Es werden u.a. Fortbildungen, Vorträge, Workshops und langfristige Bildungsprogramme angeboten. Hinweise zu weiteren Veranstaltungen und Publikationen der Praxisstelle finden sich auf der Webseite.

Yad Vashem – Internationale Holocaust Gedenkstätte

Die Internationale Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem bietet auf ihrer Webseite eine umfangreiche Zusammenstellung von Online-Materialien über den Holocaust an. Interessierte können in digitalen Datenbanken stöbern, Zeitzeug:innen-Interviews ansehen, Online-Ausstellungen besuchen sowie Bildungsmaterialien und Seminarangebote in Anspruch nehmen.

Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum

Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum existiert seit 2009 und wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanziert. Die regelmäßigen Treffen der Leiter:innen haben zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den NS-Gedenkstätten zu intensivieren und gemeinsame Projekte durchzuführen. Neben den Zusammenkünften der Leiter:innen finden auch Treffen auf der Fachebene statt.

Touro College Berlin

Die Touro University Berlin wurde 2003 unter dem Namen Touro College Berlin als Dependance des Touro College New York gegründet. Seit 2010 bietet es den MBA „Holocaust communication and tolerance" an.

Response Hessen

Response Hessen ist eine Beratungsstelle für Betroffene antisemitischer, rassistischer und rechter Gewalt in Raum Hessen. Die Beratungsstelle ist ein Angebot des evangelischen Regionalverbandes Frankfurt und Offenbach.

RIAS Niedersachsen

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Niedersachsen dokumentiert in Zusammenarbeit mit der Amadeu Antonio Stiftung antisemitische Vorfälle in Niedersachsen.

memo – Digitale Hinweisstelle für antisemitische, rassistische und rechte Vorfälle

memo ist die digitale Hinweisstelle der Beratungsstelle empower. Diese berät, begleitet und unterstützt Betroffene, deren Angehörige, Freund:innen sowie Zeug:innen eines Angriffs oder einer Bedrohung in Hamburg.

Kooperation der Hans-Böckler-Stiftung mit der International School for Holocaust Studies (ISHS)

Die Hans-Böckler-Stiftung betreibt eine dauerhafte Kooperation mit der International School for Holocaust Studies der Erinnerungsstätte Yad Vashem in Jerusalem. Stipendiat:innen sowie Alumni und Alumnae können sich in jährlich stattfindenden Seminaren zu den Themen Vermittlung des Holocaust sowie Auseinandersetzung mit der generationenübergreifenden Weitergabe von Traumata bzw. historischen Erfahrungen weiterbilden. Das Seminar ist Teil der Bemühungen aller 13 Begabtenförderungswerke im Kampf gegen Antisemitismus.

Expertenrat beim Beauftragten gegen Antisemitismus – Baden-Württemberg

Dem Länderbeauftragten gegen Antisemitismus von Baden-Württemberg wurde ein Expert:innenrat aus jüdischen und nicht-jüdischen Expert:innen aus Wissenschaft, Verbänden und Zivilgesellschaft beigestellt. Er nahm am 17. Dezember 2018 seine Arbeit auf.

Antisemitismus im Kontext Schule – Deutungen und Umgangsweisen von Lehrer*innen an Berliner Schulen

„Antisemitismus im Kontext Schule“ ist eine qualitative Studie zu Erscheinungsformen des Antisemitismus an Schulen und den Umgang damit durch Lehrkräfte und Schulleitungen. Sie wurde durch den Forschungsbereich des Kompetenzzentrums für antisemitismuskritische Bildung und Forschung unter der Leitung von Marina Chernivsky und Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai durchgeführt. Der Forschungsbericht zur Studie sowie ein Fact Sheet ist kostenlos zum Download verfügbar.

Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus – KIgA e.V.

Der Bildungsträger Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA) entwickelt Konzepte für antisemitismuskritische Bildungsarbeit und setzt sie in die Praxis um. Die KIgA stellt neben Workshops und Seminarreihen für Schüler:innen auch Angebote für Multiplikator:innen aus Justiz, Verwaltung, Hochschulen und Politik bereit. Auf ihrer Webseite sind zahlreiche Publikationen, Bildungsmaterialien sowie von der KIgA entwickelte Methoden für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus zum Download verfügbar.

IDA-NRW – Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen

IDA-NRW will die Auseinandersetzung mit Rassismuskritik und Rechtsextremismus vorantreiben und Institutionen der Jugendhilfe und Schule bei der Entwicklung einer der Migrationsgesellschaft angemessenen Pädagogik unterstützen.

Anne Frank Zentrum e.V.

Das Anne Frank Zentrum e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der durch Ausstellungen und bundesweite Projekte Kindern und Jugendlichen die Auseinandersetzung mit der deutsch-jüdischen Geschichte ermöglicht. Weiterhin bietet das Zentrum auch Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und Multiplikator:innen an. Auf seiner Webseite bietet der Verein zahlreiche Lernmaterialien zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, der Shoah sowie mit Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung heute zum Download an.

Beauftragter für Jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus des Landes Hamburg

Stefan Hensel ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Hamburg und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Jede Form des Antisemitismus konsequent ächten

Beschluss des Landtags Mecklenburg-Vorpommern vom 10. Juni 2021. Mit dem Beschluss bestärkt der Landtag das Existenzrecht Israels als Staatsräson und bestätigt seine freundschaftlichen Beziehungen. Antisemitische Straftaten sollen mit den Mitteln des Rechtsstaates in aller Härte geahndet werden.

Villigster Forschungsforum zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus e.V.

Das Villigster Forschungsforum (VFF) widmet sich in seiner Arbeit der Entstehung, Struktur, Bedeutung und Wirkung von Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus. Der Verein fördert die Publikationsprojekte seiner Mitglieder, organisiert Mitgliedertreffen, wissenschaftliche Veranstaltungen sowie Forschungsprojekte. Publikationen des VFF sind auf der Webseite des Vereins zu finden. 

Fellbacher Erklärung über den Zusammenhalt im Religionsunterricht

Am 31. Mai 2021 wurde durch die Kirchen und Religionsgemeinschaften in Baden-Württemberg, die Religionsunterricht verantworten, die 2015 geschlossene Fellbacher Erklärung in weiterentwickelter Fassung an die Kultusministerin übergeben. Die Erklärung betont dabei insbesondere auch die Bekämpfung des Antisemitismus.

Beschluss: Bildungsarbeit im Kampf gegen Antisemitismus stärken – Empfehlungen des Antisemitismusbeauftragten umsetzen (Bayerischer Landtag 2020)

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 07. Juli 2020. Der Landtag fordert die Staatsregierung auf, zu den bildungspolitischen Anregungen des Antisemitismusbeauftragten zu berichten.

Fritz Bauer Institut (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Das Fritz Bauer Institut ist eine interdisziplinär ausgerichtete Forschungs-, Dokumentations- und Bildungseinrichtung zur Geschichte und Wirkung des Holocaust. Das Institut bietet Fortbilungen für Lehrer:innen an. Aufzeichnungen von Vorträgen sind auf dem YouTube-Kanal des Instituts zu finden.

Onlineplattform „Israel-Palästina Bildungsvideos“

Auf der Onlineplattform „Israel-Palästina Bildungsvideos“ werden zahlreiche Bildungsmaterialien zum israelisch-palästinensischen Konflikt kostenlos bereitgestellt. Auch Beratungen und Fortbildungen für Schulen und außerschulische Akteur:innen können angefragt werden. Die politischen Bildner:innen Jouanna Hassoun und Shai Hoffmann bieten außerdem ein Trialog-Format an für Schüler:innen ab der 8. Klasse.

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands, ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. Es wurde am 10. Mai 2005 eröffnet. Das Denkmal besteht aus einem Stelenfeld und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information. 

democ. Zentrum Demokratischer Widerspruch e.V.

Der Zusammenschluss von Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Medienschaffenden democ. beobachtet, dokumentiert und analysiert demokratiefeindliche Bewegungen on- sowie offline. Auf seiner Webseite stellt das Zentrum seine Monitoring-Ergebnisse zu rechtsextremen, antisemitischen und islamistischen Protesten sowie eine Dokumentation über Dynamiken antidemokratischer Bewegungen zur Verfügung. democ. informiert darüber hinaus in Lesungen, Workshops und Vorträgen regelmäßig über seine Beobachtungen und Analysen.

Leipziger Autoritarismus-Studie

In der Leipziger Autoritarismus-Studie wird seit 2002 untersucht, wie weit extrem rechte Einstellungen, darunter auch Antisemitismus, in der Mitte der Gesellschaft verbreitet sind. Die Ergebnisse werden alle zwei Jahre veröffentlicht.

Claims Conference "Saul Kagan Fellowship in Advanced Shoah Studies"

Mit dem internationalen Programm des Claims Conference, dem „Saul Kagan Fellowship in Advanced Shoah Studies“ werden Projekte auf dem Gebiet der Holocaustforschung gefördert.

Das Rahmenprogramm „Gesellschaft verstehen – Zukunft gestalten“

Das Rahmenprogramm „Gesellschaft verstehen – Zukunft gestalten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stellt für die Geistes- und Sozialwissenschaften im Zeitraum 2019–2025 insgesamt 700 Millionen Euro bereit.

Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung

Medaon ist eine wissenschaftliche Zeitschrift mit dem Fokus auf jüdisches Leben in Geschichte und Gegenwart. Sie wird herausgegeben von HATiKVA – Bildungs- und Begegnungsstätte für Jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V. und erscheint halbjährlich. Das Magazin ist online frei zugänglich. 

Jüdisches Museum Franken

Das Jüdische Museum Franken versteht sich als Zentrum zur Kenntnis und Verständnis jüdischer Geschichte und Kultur in Franken.

Beschluss: Antisemitismus entschlossen bekämpfen (Landtag Baden-Württemberg 2018)

Beschluss des Landtags Baden-Württemberg vom 7. März 2018. Darin benennt er eine Reihe von Maßnahmen zur Antisemitismusbekämpfung und -prävention in Zivilgesellschaft und Behörden sowie in Bildung und Forschung.

Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig erinnert an die Opfer, das Unrecht und die Geschichte des NS-Zwangsarbeitseinsatzes in Leipzig und dessen Folgen. Sie ist eine Anlaufstelle für ehemalige Zwangsarbeiter:innen und deren Angehörige, erforscht noch unbeleuchtete Aspekte des Themas und sammelt historische Zeugnisse. Die Dauerausstellung wird ergänzt durch öffentliche Veranstaltungen, Führungen, Stadtteilrundgänge und Bildungsangebote wie z.B. Podcasts.

Union progressiver Juden

Die Union progressiver Juden ist eine Vereinigung liberaler Gemeinden und Gruppen in Deutschland. Sie wurde 1997 gegründet und vertritt derzeit (Stand 1. Oktober 2022) 25 jüdische Gemeinden und Gruppen und wird von der Bundesregierung unterstützt.

Antisemitismus im Land Bremen entschlossen bekämpfen – Mitteilung des Senats vom 04.09.2018

Bericht des Bremer Senats zum beschlossenen Antrag „Antisemitismus im Land Bremen entschlossen bekämpfen“ vom 25. Januar 2018

Kabinettsausschuss „Entschlossen gegen Hass und Hetze“ – Baden-Württemberg

Am 16. November 2021 hat sich in Baden-Württemberg der Kabinettsausschuss „Entschlossen gegen Hass und Hetze“ konstituiert. „Ziel des Kabinettsausschusses ist es, Maßnahmen zu bündeln und zusammenzuführen, Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben und auch stärker in die Gesellschaft hinein zu sensibilisieren.“

Beschluss: Landesaktionsplan gegen Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit XI – Bereichsspezifische Maßnahmen: Wohnen (Bayerischer Landtag 2022)

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 15. Februar 2022. Aufforderung der Staatsregierung, einen Landesaktionsplan gegen Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu beschließen und spezifische Maßnahmen für den Bereich „Wohnen“ zu integrieren.

Bildungsbausteine e.V.

BildungsBausteine e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Workshops, Projekte, Seminare und Fortbildungen u.a. zu den Themen Antisemitismus und Rassismus für verschiedene Zielgruppen anbietet. Auf der Webseite des Vereins sind zudem Materialien für antisemitismus- und rassismuskritische Bildungsarbeit als Download verfügbar.

Gemeinsame Empfehlung des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Bund-Länder-Kommission der Antisemitismusbeauftragten und der Kultusministerkonferenz zum Umgang mit Antisemitismus in der Schule

Der Zentralrat der Juden in Deutschland, die Bund-Länder-Kommission der Antisemitismusbeauftragten und die Kultusministerkonferenz haben im Juni 2021 eine gemeinsame Empfehlung zum Umgang mit Antisemitismus in der Schule verabschiedet.

Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus. Stärken – Beraten – Einschreiten (Sächsischer Landtag 2021)

Am 21. Dezember 2021 hat das Sächsische Staatsministerium des Innern ein Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus vorgelegt. Es identifiziert drei zentrale Handlungsfelder (Stärken, Beraten, Einschreiten) in der Bekämpfung des Rechtsextremismus, benennt zugehörige Maßnahmen sowie deren bisherige Meilensteine und beschreibt den Umsetzungsstand. 

Das Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus wurde unter der Federführung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern in Zusammenarbeit mit Vertreter:innen mehrerer Staatsministerien und unter Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Perspektiven erarbeitet. Der Sächsische Landtag hatte in seinem Beschluss vom 16. Juli 2020 die Staatsregierung mit der Erarbeitung eines entsprechenden Konzepts beauftragt.

Betroffenenberatung Niedersachsen

Die Betroffenenberatung Niedersachsen bietet Beratung und Unterstützung für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Diskriminierung im Raum Niedersachsen an. Dazu betreibt sie drei Zweigstellen für drei Regionen Niedersachsens. Zudem kann man hier Vorfälle zur Dokumentation melden.

Zwischen Nächstenliebe und Abgrenzung. Eine interdisziplinäre Studie zu Kirche und politischer Kultur

Die interdisziplinäre Studie „Zwischen Nächstenliebe und Abgrenzung" wurde von der evangelischen Kirche in Auftrag gegeben. Darin werden in drei Teilstudien die Zusammenhänge zwischen Kirchenmitgliedschaft, Religiosität, politischer Kultur und Vorurteilen untersucht. Auch die verschiedenen Formen des Antisemitismus und antisemitische Ressentiments werden beleuchtet. Die Studie ist kostenlos zum Download verfügbar.

Netzwerk Jüdisches Leben e.V.

Das Netzwerk Jüdisches Leben e.V. ist eine Plattform für Akteur:innen, die sich für jüdisches Leben heute und gegen Antisemitismus engagieren. Der Verein bietet auf seiner Webseite Informationen über jüdische Geschichte und Gegenwart in Sachsen, eine Zusammenstellung jüdischer Akteur:innen in Sachsen sowie eine Jobbörse für Stellenangebote im Umfeld jüdischer Kultur und Zeitgeschichte an. Er organisiert zudem Projekte, Ausstellungen sowie Workshops für unterschiedliche Zielgruppen.

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme stellt neben mehreren Ausstellungen eine Reihe von Bildungsangeboten für verschiedene interessierte Zielgruppen zur Verfügung, darunter Führungen, Projekt- und Studientage, Fortbildungen und Seminare. Die Gedenkstätte verwaltet ein Archiv und eine Bibliothek, die Forscher:innen für ihre Recherchen nutzen können. Eine Reihe von digitalen Formaten, darunter virtuelle Führungen und Ausstellungen, eine App sowie digitale Lernwerkstätten ergänzen das Bildungsangebot der Gedenkstätte.

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Nach ihrer teilweisen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der vordere, erhalten gebliebene Teil der Neuen Synagoge Berlin durch die 1988 gegründete Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum wiederaufgebaut. Heute nutzt die Jüdische Gemeinde zu Berlin den Gebäudekomplex für Verwaltung, Veranstaltungen und Seminare. Außerdem kann hier die Dauerausstellung zur Geschichte der Synagoge sowie der Berliner Jüdischen Gemeinde besichtigt werden.

Jüdisches Museum München

Das Jüdische Museum der Landeshauptstadt München bietet neben mehreren Ausstellungen auch themenspezifische Rundgänge, Führungen und Workshops insbesondere für Schüler:innen an. Auf der Webseite des Museums finden sich darüber hinaus verschiedene kostenlose Online-Bildungsmaterialien.

Zweiter unabhängiger Expertenkreis Antisemitismus

Der zweite unabhängige Expertenkreis Antisemitismus konstituierte sich im Januar 2015. Er hat im Juni 2017 seinen Bericht vorgelegt.

Handreichung zum Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule

Die Handreichung zum Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule stellt Hintergrundinformationen und praktische Tipps zu den Themen jüdisches Leben heute, antisemitische Vorurteile und Diskriminierung sowie zur Thematisierung der Shoah bereit. Sie wurde vom Anne Frank Zentrum gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin zusammengestellt. Die Broschüre ist kostenlos zum Download verfügbar.

Antisemitismusbeauftragter der Universität Leipzig

Prof. Dr. Gert Pickel ist als Antisemitismusbeauftragter der Universität Leipzig Ansprechpartner für jüdische Studierende und Mitarbeiter:innen der Hochschule.

amira – Beratung bei Diskriminierung wegen (zugeschriebener) Herkunft und Religion

amira ist eine Beratungsstelle in Hamburg, die unter anderem Beratung für Betroffene antisemitischer und rassistischer Diskriminierung anbietet.

Dokumentation Obersalzberg

Die Dokumentation Obersalzberg ist ein vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin im Auftrag des Freistaats Bayern konzipierter und betreuter Lern- und Erinnerungsort am Feriendomizil Adolf Hitlers. Er bietet seit 1999 am historischen Ort die Möglichkeit, sich mit der Geschichte des Obersalzbergs und der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.

Derzeit wegen Umbau geschlossen.

Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe

Dr. Ludwig Spaenle ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Bayern und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Antisemitismusbeauftragte der Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Liliana Ruth Feierstein ist Antisemitismusbeauftragte der Humboldt-Universität zu Berlin und damit die Anlauf- und Beratungsstelle für jüdische Studierende und Mitarbeitende der HU.

Beauftragter für jüdisches Leben in Mecklenburg-Vorpommern und gegen Antisemitismus

Nikolaus Voss ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg

Das Selma Stern Zentrum ist ein Forschungsverbund im Träger mehrerer universitärer Einrichtungen im Bereich der Jüdischen Studien und nach der bedeutenden jüdischen Historikerin Selma Stern benannt. Auf dem YouTube-Kanal des Selma Stern Zentrums sind Mitschnitte von wissenschaftlichen Vorträgen und Konferenzen abrufbar.

Abteilung für Judaistik (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Die inhaltliche Ausgestaltung der Judaistik am Institut für den Nahen und Mittleren Osten ist zum einen die formative Phase des Judentums in der rabbinischen Spätantike in Palästina und Mesopotamien (als Entstehungsorte der beiden Talmude) und zum anderen das Judentum in der islamischen Welt.

SUPPORT für Betroffene rechter Gewalt

Projekt des RAA Sachsen e.V.. Mehrere Beratungsstellen in Sachsen verteilt (siehe Website).

Beschluss: Fortschreibung des bayerischen Handlungskonzepts gegen Rechtsextremismus (Bayerischer Landtag 2017)

Beschluss des Bayerischen Landestags vom 14. November 2017. Der Landtag fordert darin die Staatsregierung auf, das Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus mit präventiven wie repressiven Maßnahmen fortzuschreiben und als ressortübergreifende Aufgabe im Dialog mit den zuständigen Behörden und staatlichen wie zivilgesellschaftlichen Stellen weiterzuverfolgen.

Förderbereich „Staat, Wirtschaft und Gesellschaft“ der Fritz Thyssen Stiftung

In dem Förderbereich „Staat, Wirtschaft und Gesellschaft“ fördert die Fritz Thyssen Stiftung Forschungsvorhaben, die Voraussetzungen und Folgen der Wandlungsprozesse untersuchen, die heutige Gesellschaften kennzeichnen. Gefördert werden insbesondere Projekte aus den Fachbereichen der Wirtschafts-, Rechts- und Politikwissenschaft sowie Soziologie und Ethnologie.

Maimonides Centre for Advanced Studies (Universität Hamburg)

Das Maimonides Centre for Advanced Studies wurde 2015 als DFG-Kolleg-Forschungsgruppe gegründet. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Erforschung des Skeptizismus im Judentum in seiner doppelten Ausprägung als rein philosophische Tradition und als allgemeinerer Ausdruck skeptischer Strategien, Konzepte und Haltungen im kulturellen Bereich.

Aktion Noteingang Berlin

Die Aktion Noteingang Berlin ist eine Initiative, die Schutzräume vor Hassgewalt, Bedrohungen und Ausgrenzung schafft. Berliner Läden, Cafés und andere Einrichtungen signalisieren dabei durch das Anbringen eines „Noteingang“-Aufklebers, dass sie einen Zufluchtsort für (potenziell) Betroffene bieten. Teilnehmende Noteingänge werden durch Informations- und Beratungsangebote für das Thema sensibilisiert. Die Aktion soll die Zivilgesellschaft zu aktiver Zivilcourage ermutigen.

Thüringen-Monitor

Der Thüringen-Monitor ist eine seit 2000 jährlich stattfindende repräsentative Bevölkerungsbefragung zu politischen Einstellungen der Bürger:innen in Thüringen. Er erfasst u.a. auch antisemitische Einstellungen innerhalb der Thüringer Bevölkerung. Die Studie wird im Auftrag der Thüringer Staatskanzlei von einem Forscher­:innenteam der Friedrich-Schiller-Universiät Jena erarbeitet.

Botschaft des Staates Israel

Die Webseite der Botschaft des Staates Israel bietet u.a. Informationen über jüdische Feiertage, jüdische Geschichte, das politische System Israels sowie zum Israel-Palästina-Konflikt an.

Runder Tisch gegen Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens – Hamburg

Seit 2019 lädt die Freie und Hansestadt Hamburg, in der Regel halbjährlich, zum Runden Tisch gegen Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens ein.

Gustaf-Dalman-Institut (Universität Greifswald)

Das Gustaf-Dalman-Institut ist an der Theologischen Fakultät der Universität Greifswald angesiedelt. Seit 1920 dient es der Forschung und Lehre zur biblischen Landes- und Altertumskunde. Eine Sammlung, darunter rund 10.000 historische Fotografien, dokumentiert Palästina in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

Meet a Jew

Bei dem Begegnungsprojekt Meet a Jew können Jüdinnen und Juden in Schulen, Universitäten oder Sportvereine eingeladen werden, um einen Einblick in ihren Alltag und in das jüdische Leben in Deutschland heute zu geben. Auf der Webseite des Projekts finden sich zudem nützliche Bildungsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung einer Begegnung.

Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten erinnert u.a. an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur in Sachsen. Zu ihr gehören mehrere Gedenkstätten sowie die Dokumentationsstelle Dresden. Die Stiftung verfügt zudem über ein vielfältiges Bildungsangebot und betreut mehrere Präsenzbibliotheken, Archive sowie Online-Datenbanken.

School of Jewish Theology (Universität Potsdam)

Die 2013 gegründete School of Jewish Theology ist Europas erste universitäre Einrichtung für jüdische Theologie. Es werden BA- und MA-Studiengänge Studiengänge auch mit den Schwerpunkten liberales und konservatives Rabbinat und Kantorat angeboten.

Bundesverband Mobile Beratung

Der Bundesverband Mobile Beratung ist der Dachverband von zahlreichen mobilen Beratungsteams deutschlandweit. Die Beratungsteam beraten zum Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungserzählungen und Rechtspopulismus. Auf seiner Website bietet der Bundesverband eine Übersichtskarte zu allen vertretenen mobilen Beratungsteams bundesweit an.

Jüdisches Museum Frankfurt am Main

Das Jüdische Museum in Frankfurt am Main macht an seinen zwei Standorten die Vielfalt jüdischer Kulturen in Geschichte und Gegenwart erfahrbar. Zu diesem Zweck sammelt, bewahrt und erforscht es Kulturgüter und Zeugnisse jüdischen Lebens in Frankfurt. 

Beschluss: Toleranz und Weltoffenheit erhalten – Rechtsextremismus bekämpfen (Landtag Brandenburg 2015)

Beschluss des Landtages Brandenburg vom 12. Juni 2015. Der Landtag bestätigt die Fortführung von Maßnahmen zur Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremistischer Gewalt und die weitere Unterstützung von Initiativen und Vereinen. Sie fordert die Landesregierung auf, regelmäßig im Landtag über die Umsetzung des Konzepts „Tolerantes Brandenburg“ zu berichten und entsprechende Maßnahmen auch auf Bundesebene anzugehen.

Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte

Das Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen erforscht die Geschichte und Kultur der Juden im deutschen Sprachraum vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Das Institut unterhält die Forschungsplattform für jüdische Grabsteinepigraphik epidat.

Studie „Menschen in Deutschland“ (MiD)

Die jährliche, repräsentative Bevölkerungsbefragung „Menschen in Deutschland“ (MiD) der Universität Hamburg befasst sich mit Fragen des Lebens in Deutschland zu Hauptthemen aus Gesellschaft, Politik und Religion. Dabei werden Einstellungen, Ansichten und Meinungen zu aktuellen Entwicklungen in der Gesellschaft abgefragt. Auch dem Themenkomplex Antisemitismus wird dabei nachgegangen.

Mahn‑ und Gedenkstätte Ravensbrück

Seit April 2013 ist auf 900 m² die Ausstellung „Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück – Geschichte und Erinnerung" zu sehen. Ergänzt wird die Hauptausstellung durch kleinere vertiefende Dauerausstellungen

Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen

ezra ist die mobile Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen. Das Projekt ist in Trägerschaft der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. 

Antisemitismus im Fußball – Leitfaden und Handlungsempfehlungen (Niedersachsen 2021)

Die Handlungsempfehlungen sind ein Ergebnis des Projekts „Wer gegen wen? Gewalt, Ausgrenzung und das Stereotyp ‚Jude’ im Fußball“ der Gedenkstätte Bergen-Belsen in enger Kooperation mit dem Jüdischen Weltkongress (World Jewish Congress). Das Kooperationsprojekt wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ im Förderbereich „weitere Maßnahmen des Landesdemokratiezentrums Niedersachsen – Projekte gegen Antisemitismus” und durch den World Jewish Congress gefördert.

Die Empfehlungen des Leitfadens reichen von grundlegenden Voraussetzungen wie der Annahme und Anwendung der internationalen IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus bis zu konkreten Vorschlägen zur Recherche nach Biografien und Vereinsgeschichte. Sie orientieren sich dabei an den konkreten Bedarfen und Wünschen der Befragten aus der Praxis sowie Erkenntnissen aus der Forschung.

Zentrum für Antisemitismusforschung

Das 1982 gegründete Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) ist eine wissenschaftliche Forschungseinrichtung der TU Berlin und betreibt interdisziplinäre Grundlagenforschung zu Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Antisemitismus. Darüber hinaus ist es in verschiedenen Gremien beratend tätig, bietet eine eine Vielzahl wissenschaftlicher Veranstaltungen an und seit 2014 auch den MA-Studiengang „Interdisziplinäre Antisemitismusforschung“.

Institut für Neutestamentliche Wissenschaft und Judaistik (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

Die Mitglieder des Instituts lehren und erforschen die Geschichte des frühen Christentums in den ersten beiden Jahrhunderten sowie die Geschichte des antiken Judentums.

Bildungsverein Parcours e.V.

Der Bildungsverein Parcours e.V. bietet Workshops, Seminare und Projekttage für Jugendliche und junge Erwachsene an, um gemeinsam politische und gesellschaftliche Zusammenhänge erfahrbar und begreifbar zu machen.

Ablehnung jeglicher Form von Extremismus, Gewalt und Rassismus

Beschluss des Landtages von Sachsen-Anhalt vom 21. Juni 2018.

„Der Landtag spricht sich gegen jegliche Form von politischem und religiösem Extremismus, Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und allen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aus. Straftaten sind, egal von wem begangen, zu ahnden.“ (Beschlusstext)

Bildungsprogramm des New Israel Fund Deutschland e.V.

Das Bildungsprogramm des New Israel Fund Deutschland e.V. besteht aus Workshops, Seminaren und Vorträgen zu den Themen Diversität, Diskriminierung, Hassrede im Internet, Antisemitismen, Rassismen, Konflikt und Frieden sowie israelbezogenen Themen. Auf der Webseite des Vereins finden sich Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen sowie angebotene Workshops.

Der New Israel Fund Deutschland e.V. ist der deutsche Ableger des New Israel Fund (NIF), der sich für die Gründung, Finanzierung und Unterstützung von Organisationen für Gleichberechtigung, Minderheitenschutz sowie für die Stärkung der Zivilgesellschaft in Israel einsetzt.

Seminar für Judaistik (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Die Schwerpunkte des 1992 eingerichteten Fachbereichs Judaistik/Jüdischen Studien in Halle liegen auf dem rabbinischen Judentum sowie auf der jüdischen Kultur- und Geistesgeschichte im Europa des 16.-20. Jahrhunderts.

Gedenkstätte Todesmarsch Belower Wald

Die Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald wurde nach umfassender Neugestaltung im April 2010 anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung wiedereröffnet. Neben dem historischen Waldgelände befindet sich nun auf einer Wiese in Mecklenburg-Vorpommern eine Open-Air-Ausstellung.

Erklärung niedersächsischer Landtag – Antisemitismus entschieden entgegentreten (2014)

Unter dem Titel „Für ein friedliches Miteinander aller Menschen in Niedersachsen – Antisemitismus entschieden entgegentreten!“ wurde am 24. September 2014 eine gemeinsame Erklärung aller Fraktionen im Landtag Niedersachsen verabschiedet. 

Die Erklärung basiert auf einer Initiative der jüdischen und palästinensischen Gemeinden Niedersachsens.

„Antisemitismus – erkennen und begegnen“ – Mitteilung des Hamburger Senats vom 14.01.2020

Bericht des Hamburger Senats zum Ersuchen der Bürgerschaft vom 18. Dezember 2019 „Jüdisches Leben fördern und Antisemitismus entschlossen entgegentreten – Einrichtung des Amtes einer beziehungsweise eines Beauftragten für jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus in Hamburg“ (Drs. 21/19335). Der Zwischenbericht enthält die Entwicklung einer Landesstrategie zur Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus als Anlage.

Beschluss: Das Land Nordrhein-Westfalen braucht eine zentrale „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus“ (Landtag NRW 2020)

Beschluss des Landtags Nordrhein-Westfalen vom 17. September 2020. Darin betont er die Bedeutung von Prävention, Aufklärung und Strafverfolgung im Kampf gegen Antisemitismus und stellt die Notwendigkeit von Strukturveränderungen fest. Er beauftragt die Landesregierung mit der Einrichtung einer zentralen „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen“ sowie mit der Förderung von landesweiten Netzwerken für Antisemitismusprävention. Pädagogische Konzepte zum Thema Antisemitismus auf allen Ebenen sollen auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Aktion NOTEINGANG Münster

Die Aktion NOTEINGANG Münster ist eine Initiative, die Schutzräume vor Hassgewalt, Bedrohungen und Ausgrenzung schafft. Läden, Cafés und andere Einrichtungen in Münster signalisieren dabei durch das Anbringen eines „Noteingang“-Aufklebers, dass sie einen Zufluchtsort für (potenziell) Betroffene bieten. Teilnehmende Noteingänge werden durch Informations- und Beratungsangebote für das Thema sensibilisiert. Die Aktion entstand als Reaktion auf fehlende Anteilnahme oder Hilfeleistung bei rassistischen Übergriffen und soll die Zivilgesellschaft zu aktiver Zivilcourage gegen rechte Angriffe ermutigen.

Pnina Navé Levinson Seminar für Jüdische Studien (Universität Paderborn)

In Zusammenarbeit mit dem „Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften“ (ZeKK) strebt das 2021 gegründete Seminar eine Weiterentwicklung der Jüdischen Studien unter anderem durch akademische Diskurse mit den Theologien und Kulturwissenschaften an. Das Seminar bietet die Online-Vortragsreihe ,Judentum am Dienstag' an.

Kinder vom Bullenhuser Damm e.V.

Die Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm e.V. wurde u.a. von Überlebenden des Konzentrationslagers Neuengamme und deren Angehörigen ins Leben gerufen. Sie organisiert Ausstellungen, Gedenkfeiern sowie Jugendprojekte, um insbesondere Schüler:innen die Geschichte des Konzentrationslagers zu vermitteln und sich für eine Zukunft ohne Faschismus, Antisemitismus und Rassismus einzusetzen. Die Vereinigung eröffnete zudem eine Gedenkstätte, die heute als Außenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme besichtigt werden kann.

akriba – Antisemitismuskritische Bildungsarbeit

Das Projekt akriba hat zum Ziel, antisemitismuskritische Haltungen und Handlungskompetenzen zu fördern. Es bietet niedrigschwellige Workshops und Seminare für Jugendliche und junge Erwachsene sowie Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Multiplikator:innen an. Das Modellprojekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert und befindet sich in Trägerschaft der Jugendbildungsstätte LidiceHaus in Bremen.

Lehrstuhl für Jüdische Literatur und Kultur (Universität Greifswald)

Ergänzendes Lehrangebot an der Theologischen Fakultät der Universität Greifswald.

Institut für jüdische Philosophie und Religion (Universität Hamburg)

Das 2014 gegründete Institut bietet einen MA Jüdische Philosophie und Religion an. Der Forschungsschwerpunkt des Instituts ist vor allem die Jüdische Philosophie.

Beauftragter der Stadt Münster in Antisemitismusfragen

Stefan Querl ist der lokale Ansprechpartner für Fragen zu historischem und gegenwärtigem Antisemitismus in Münster. 

Beauftragte der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen in Rheinland-Pfalz

Monika Fuhr ist die Antisemitismusbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Fakten über den Holocaust

Das Online-Tool „Fakten über den Holocaust“ des Jüdischen Weltkongresses (WJC) und der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) stellt auf seiner Webseite Informationsmaterial über den Holocaust sowie die Zeit des Nationalsozialismus bereit. Zudem können Interviews mit Zeitzeug:innen angesehen werden. 

Themenheft „Antisemitismus. Ein Thema in und für Schule“

Das Themenheft „Antisemitismus. Ein Thema in und für Schule“ behandelt Ursachen und Wirkungen, aber auch pädagogische und didaktische Konzepte zu einer sensiblen und verantwortungsvollen Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Formen und Ausprägungen des Antisemitismus. Die Reihe „Hamburg macht Schule – Zeitschrift für Hamburger Lehrkräfte und Elternräte“ wird herausgegeben von der Behörde für Schule und Berufsbildung und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Die Ausgabe ist kostenlos zum Download verfügbar.

Stiftung Bayerische Gedenkstätten

Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten ist der Dachverband der Gedenkstätten Flossenbürg, Dachau und weiterer bayerischer Gedenkstätten.

Gedenkstätte KZ Osthofen

Die Gedenkstätte KZ Osthofen bietet neben mehreren Ausstellungen zur Geschichte des Lagers auf ihrer Webseite auch einen digitalen Rundgang und Audioguide durch die Gedenkstätte an. Führungen für verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten sowie Studien- und Projekttage können gebucht werden. Weitere Veranstaltungen, (Ferien-)Workshops und Fortbildungen für Lehrkräfte werden ebenfalls angeboten. Die Gedenkstätte bietet zudem verschiedene Materialkoffer für pädagogische Zwecke zum Verleih sowie weitere Bildungsmaterialien zum Download an.

Beschluss: NRW feiert 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland! (Landtag NRW 2020)

Beschluss des Landtags Nordrhein-Westfalen vom 16. Dezember 2020. Darin stellt er die Bedeutung jüdischen Lebens und jüdischer Kultur für die Geschichte und Identität des Landes fest. Er beauftragt die Landesregierung mit dem Verein „321 – 2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ einen Kooperationsvertrag zur Förderung von Projekten und Veranstaltungen im Rahmen des gleichnamigen Festjahres zu schließen.

Beschluss des Bundesrates zur EU-Antisemitismus-Strategie

Der Bundesrat hat in seiner 1016. Sitzung am 11. Februar 2022 eine Stellungnahme anlässlich der EU-Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens beschlossen und an die EU-Gremien übermittelt.

SchUM-Städte e.V.

SchUM-Städte e.V. hat zum Ziel, das gemeinsame jüdische UNESCO-Welterbe der Städte Speyer, Worms und Mainz zu erschließen, bekannter zu machen und den Tourismus zu den Denkmälern dieses Erbes zu ermöglichen. Der Verein arbeitet hierfür mit Akteur:innen aus Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Kultur und Bildung im In- und Ausland zusammen. Auf der Webseite des Vereins sind zahlreiche Materialien verfügbar, um das jüdische Erbe der SchUM-Städte zu erkunden, darunter Handreichungen, Interviews, Bildungsmaterialien, Literaturtipps, hilfreiche Links und ein Glossar. Der Verein stellt zudem eine Storytelling-App bereit für eine spannende Reise durch Raum und Zeit durch die SchUM-Stätten.

Topographie des Terrors

Das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors” ist ein Erinnerungsort in Berlin. Zentrum und Stiftung „Topographie des Terrors" dienen der Vermittlung historischer Kenntnisse über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen sowie der Anregung zur aktiven Auseinandersetzung mit dieser Geschichte, einschließlich ihrer Folgen nach 1945.

Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI)

Das an der Universität Leipzig angesiedelte Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI) erforscht und dokumentiert demokratiefeindliche Einstellungen, Strukturen und Bestrebungen in Sachsen und berät darauf aufbauend Zivilgesellschaft und Politik. Forschungsfelder des EFBI sind die Einstellungsforschung, die Forschung in Konflikträumen sowie das Monitoring und die Dokumentation antidemokratischer Strukturen und Social-Media-Aktivitäten.

Beschluss: Sicheres jüdisches Leben in Baden-Württemberg – gemeinsam und geschlossen gegen Antisemitismus (Landtag BaWü 2021)

Beschluss des Landtags Baden-Württemberg vom 9. Juni 2021. Darin wird die Landesregierung anlässlich des Brandanschlags auf die Ulmer Synagoge im Juni 2021 ersucht, dem Schutz jüdischen Lebens und jüdischer Einrichtungen sowie dem Kampf gegen Antisemitismus eine hohe Priorität beizumessen. Außerdem soll der Antisemitismusbeauftragte bei seiner Arbeit unterstützt sowie bereits identifizierte Maßnahmen im Kampf gegen Antisemitismus weiter intensiviert werden.

Das Blaue Haus in Breisach (Gedenk- und Bildungsstätte für die Geschichte der Juden am Oberrhein)

Das Blaue Haus in Breisach am Rhein ist seit 2003 eine Gedenk- und Bildungsstätte für die Geschichte der Juden:Jüdinnen am Oberrhein. Es ist das ehemalige Gemeindehaus der jüdischen Gemeinde in Breisach.

Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens in Niedersachsen

Prof. Dr. Gerhard Wegner ist seit Februar 2023 der Antisemitismusbeauftragte des Landes Niedersachsen und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Aktionsplan gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit

Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 7. Dezember 2023. Der Aktionsplan gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit ist eine Reaktion der KMK auf den ansteigenden Antisemitismus an Hochschulen nach den Terroranschlägen der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Er positioniert sich solidarisch mit Juden und Jüdinnen und israelischen Staatsbürger:innen sowie gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit. Der Aktionsplan benennt zehn Maßnahmen für Antisemitismusprävention und -bekämpfung und ruft Hochschulen dazu auf, diese umzusetzen.

Professur für Judaistik (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Das Fach Judaistik ist an der Johannes Gutenberg-Universität an der evangelisch-theologischen Fakultät seit 1995 mit einer Professur vertreten. Forschungsschwerpunkte bilden die antiken jüdischen Literaturen, vor allem die rabbinische Literatur, jüdisches Gebet und Philosophie. Ein weiteres Aufgabengebiet bilden der Erhalt und die Dokumentation der alten jüdischen Gemeindebibliothek, die sich als Dauerleihgabe der Jüdischen Gemeinde Mainz in der Universität befindet.

Vielfalt-Mediathek

Die Vielfalt-Mediathek ist ein Begleitprojekt des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in Trägerschaft des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit (IDA) e.V. In der Mediathek sind Publikationen, Videos, Podcasts, Webseiten, Bildungsmaterialien und vieles mehr zu den Themen Rechtsextremismus, Rassismen, Antisemitismus, Diversität, Migration sowie Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit zu finden. Die Inhalte können nach Themen und Zielgruppen gefiltert und kostenlos heruntergeladen werden.

Antisemitismus im Jugendstrafvollzug

Zentrale Forschungsergebnisse und Handlungsempfehlungen, 2023

Studie der Hochschule Merseburg unter Leitung von Prof. Dr. Jens Borchert in Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Zentrum.

ADIRA – Antidiskriminierungsberatung und Intervention bei Antisemitismus und Rassismus

ADIRA ist eine Beratungsstelle für Betroffene von antisemitischen und rassistischen Vorfällen im Raum Dortmund/Westfalen. Sie befindet sich in Trägerschaft der Jüdischen Gemeinde Dortmund K.d.ö.R.

Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Dachverband der niedersächsischen Gedenkstätten Bergen-Belsen und JVA Wolfenbüttel.

Judaica-Portal

Das Judaica-Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und der Universitätsbibliothek Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) und dem Fachverbund Judaica. Im Portal werden die Bestände der Spezialbibliotheken und die Judaica-Bestände der großen Bibliotheken in Deutschland und Österreich nachgewiesen. Darüber hinaus ist die gezielte Suche im Artikelindex RAMBI - The Index of Articles on Jewish Studies der National Library of Israel - und in den Digitalen Sammlungen Judaica der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main möglich. 

LOBBI – Landesweite Opferberatung Beistand und Information für Betroffene rechter Gewalt in Mecklenburg Vorpommern

Die LOBBI berät nach rassistischen, antisemitischen, homophoben, transfeindlichen und anderen rechtsmotivierten Angriffen die Betroffenen, Angehörige und Zeug:innen.

Lagebild Antisemitismus 2020 – Bundesamt für Verfassungsschutz

Im Juni 2020 hat das Bundesamt für Verfassungsschutz das Lagebild Antisemitismus vorgelegt. Es gibt einen Überblick darüber, wie sich der Antisemitismus in seinen verfassungsschutzrelevanten Ausprägungen in der Bundesrepublik Deutschland darstellt.

Nationale Strategie gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben (NASAS)

Am 30. November 2022 hat die Bundesregierung die erste Nationale Strategie gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben beschlossen. Sie zielt darauf ab, Juden und Jüdinnen zu stärken und ihre Lebensrealitäten sichtbarer zu machen. Sie soll zudem ermöglichen, laufende Maßnahmen und Programme zu überprüfen und anzupassen, um die Prävention und Bekämpfung von Antisemitismus im Land zu verbessern. Die Strategie nimmt dabei fünf zentrale Handlungsfelder in den Fokus und ergänzt diese um drei Querschnittsdimensionen.

Vorausgegangen war ihr die EU-Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens vom 5. Oktober 2021, welche die Mitgliedstaaten zur Erarbeitung nationaler Strategien bis Ende 2022 auffordert.

Bounce Back Betroffenenberatung Saarland

Bounce Back bietet Unterstützung und Beratung für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt an. Es handelt sich um ein Projekt des Bereiches Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität des Saarlandes.

Antisemitismus, Rassismus und der Verbreitung von Hassideologien mit allen Mitteln des Rechtsstaates entgegentreten

Beschluss des Landtages von Sachsen-Anhalt vom 4. Februar 2021.

Entschließung in Reaktion auf den Terroranschlag in Halle vom 9. Oktober 2019. 

Opferberatung Rheinland – Beratung und Unterstützung für Betroffene rechtsextremer und rassistischer Gewalt

Die Opferberatung Rheinland (OBR) hat im Juli 2012 ihre Beratungsarbeit aufgenommen. OBR berät Betroffene rechter und rassistischer Gewalt in juristischen Fragen, begleitet sie zur Polizei oder zu anderen Behörden, organisiert ärztliche oder therapeutische Hilfe sowie rechtlichen Beistand und Dolmetscher:innen.

Studiengang Judaistik (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau)

Der Studiengang Judaistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist aus einem Lektorat für modernes Hebräisch gewachsen, das 1951 an der Theologischen Fakultät eingerichtet wurde. Er beschäftigt sich mit Kultur, Religion, Literatur, Sprachen und Geschichte des Judentums. Schwerpunkte des Studiengangs, der sowohl im Bachelor als auch im Master angeboten wird, sind das biblisch-talmudische Schrifttum sowie die zeitgenössische israelische Literatur.

Beschluss: Nein zu Antisemitismus in Bayern! (Bayerischer Landtag 2018)

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 22. März 2018. Der Landtag verurteilt darin antiisraelische Ausschreitungen insbesondere bei Kundgebungen und spricht sich für eine entschiedene Bekämpfung von Antisemitismus und konsequentes Vorgehen aus. Das Straf- und Versammlungsrecht sei daraufhin zu prüfen. Jüdisches Leben und jüdische Kultur sollen in Bayern nachhaltig gefördert werden.

Allgemeine Verfügung der Senatorin für Justiz und Verfassung zur Bekämpfung von Antisemitismus und Rassismus, Bremen, 22.09.2021

Die Allgemeine Verfügung zur Bekämpfung von Antisemitismus und Rassismus regelt den Umgang der Justiz in Bremen mit antisemitischen und rassistischen Taten und Vorfällen.

CeMAS – Center für Monitoring, Analyse und Strategie

CeMAS (Center für Monitoring, Analyse und Strategie) bündelt eine interdisziplinäre Expertise zu Verschwörungs­ideologien, Antisemitismus und Rechtsextremismus.

Abschlusserklärung der Innenminister und Innensenatoren von Bund und Ländern am Freitag, den 18. Oktober 2019

Abschlusserklärung im Rahmen der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder (IMK) nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle am 09. Oktober 2019

Kompetenznetzwerk Antisemitismus

Das Kompetenznetzwerk unterstützt Personen, die von Antisemitismus betroffen sind, sowie Akteur:innen aus Bildung, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, die sich gegen Antisemitismus engagieren wollen. Es bietet zahlreiche Angebote in den Bereichen Analyse, Bildung und Beratung an, die durch Zusammenarbeit und Wissenstransfer der Netzwerkpartner:innen weiterentwickelt werden.

Das Kompetenznetzwerk wird betrieben vom Anne Frank Zentrum, der Bildungsstätte Anne Frank, dem Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS), dem Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (ZWST) sowie der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) e.V.. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Landesprogramm „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ 2020-2024

Im Jahr 2015 wurde das Landesprogramm „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ initiiert. In der zweiten Förderperiode (2020 bis 2024) stehen die Verstetigung bereits bewährter Maßnahmen zur Prävention und Intervention – wie etwa das „Beratungsnetzwerk Hessen“ oder das Demokratiezentrum – aber auch Maßnahmen im Zuge der weiteren Entwicklung, wie z.B. der Antisemitismus/Antijudaismus rechts- wie linksextremer Gruppierungen, im Fokus.

Fragemauer

„Fragemauer“ ist eine Kampagne des European Leadership Network (ELNET), die Antworten auf häufige Fragen über das Judentum sowie Antisemitismus bereitstellen. Man kann auch eigene Fragen einreichen, die von ELNET beantwortet werden. Ziel der Kampagne ist es, auf die 2641 judenfeindlichen Straftaten im Jahr 2022 mit 2641 Fragen zu antworten.

Beauftragte gegen Antisemitismus und Beauftragte für den Dialog mit den Religionsgemeinschaften im Land Brandenburg von Seiten des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden Land Brandenburg K.d.ö.R.

Diana Sandler ist Ansprechpartnerin für Antisemitismusbekämpfung im Land Brandenburg und zuständig für den Dialog mit den Religionsgemeinschaften. Gemeindemitglieder und alle Brandenburger Bürger:innen, die sich antisemitischen Attacken und Diskriminierungen ausgesetzt sehen, können sich zur Beratung und Hilfe an sie wenden.

Jewish Places

Das Projekt „Jewish Places“ visualisiert jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum auf einer interaktiven Karte. Neben jüdischen Gemeindeeinrichtungen wie Synagogen oder Friedhöfen können auf der Karte auch säkulare Einrichtungen, virtuell geführte Spaziergänge sowie Spuren historischer Persönlichkeiten mit jeweils weiterführenden Informationen entdeckt werden.

Memorium Nürnberger Prozesse

Das Nürnberger Museum „Memorium Nürnberger Prozesse“ informiert in seiner Dauerausstellung über die Gerichtsverfahren gegen führende Vertreter:innen des nationalsozialistischen Regimes zwischen 1945–1946. Auch die Nachfolgeprozesse bis 1949 sowie die Auswirkungen auf das Völkerrecht stehen im Fokus. Auf der Webseite des Museums finden sich eine Reihe von zusätzlichen Veranstaltungen, digitalen Angeboten und Publikationen. Außerdem wird ein Bildungsprogramm für Schüler:innen und Erwachsene sowie Fortbildungen für Lehrpersonal angeboten. Für Recherche- und Forschungszwecke wird eine umfangreiche Sammlung von Veröffentlichungen, Filmmaterial sowie Links zu den Nürnberger Prozessen bereitgestellt.

Beauftragter der Landesregierung für jüdisches Leben in Thüringen und die Bekämpfung des Antisemitismus

Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Thüringen und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land. 

Netzwerk für Demokratie und Courage

Das Netzwerk für Demokratie und Courage ist ein bundesweites Netzwerk, das über Länderbüros in 13 Bundesländern verfügt. Das Netzwerk hat sich die Ausbildung von jungen Menschen zu Multiplikator:innen zur Aufgabe gemacht, die sich für Demokratie und gegen menschenverachtendes Denken einsetzen. Über die Homepage des Netzwerkes können Projekttage, Fortbildungen und viele weitere Veranstaltungsformate gebucht werden, die in der eigenen Institution durchgeführt werden.

Beschluss: Zum 75. Todestag von Hans und Sophie Scholl und Christoph Probst: Das Vermächtnis der „Weißen Rose“ bleibt Auftrag und Verpflichtung (Bayerischer Landtag 2018)

Beschluss des Bayerischen Landestags vom 22. Februar 2018. Mit dem Beschluss bekräftigt der Landtag seinen Willen, sich gegen jegliche Form von Rassismus, Antisemitismus und sonstige Diskriminierung von Menschen sowie gegen alle Versuche, einen „Schlussstrich“ unter die Erinnerung an die Gräuel der NS-Zeit zu ziehen, zu wenden. Er verurteilt die Angriffe auf Denkmäler der Erinnerungskultur und fordert alle auf, Jugendliche zu kritischen und eigenständig denkenden Menschen zu erziehen. 

Beratungsnetzwerk Hessen. Gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus

Das Beratungsnetzwerk Hessen –  gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus ist ein Netzwerk bestehend aus einem Expertenpool mit insgesamt mehr als 40 Mitgliedern aus ganz Hessen sowie etwa 40 Berater:innen vor Ort.

Achtes Gesetz zur Änderung der Verfassung des Landes Brandenburg

Am 5. Juli 2022 hat der Brandenburger Landtag das achte Gesetz zur Änderung der Verfassung des Landes Brandenburg beschlossen. Darin wird u.a. eine Änderung des Artikels 7a (Schutz des friedlichen Zusammenlebens) vorgenommen. Im ersten Absatz wird der Kampf gegen Antisemitismus, im zweiten Absatz die Förderung des jüdischen Lebens und der jüdischen Kultur gesetzlich verankert. 

Förderschwerpunkt Demokratie der Gerda Henkel Stiftung

Unter dem Förderschwerpunkt Demokratie fördert die Gerda Henkel Stiftung Projekte aus den Teilbereichen „Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung“ sowie „Transformationen der Demokratie? Oder: Konturen der kommenden demokratischen Gesellschaft“. 

Fachstelle Antisemitismus Brandenburg

Die Fachstelle Antisemitismus Brandenburg ist ein Projekt der KIgA e.V. und die zentrale Erstanlaufstelle für Betroffene von Antisemitismus im Land Brandenburg. Sie ist zuständig für die Aufnahme von antisemitischen Vorfällen und deren statistische Auswertung. Darüber hinaus bietet die Fachstelle verschiedene Veranstaltungen und Workshops zu jüdischem Leben an.

Arbeitsstelle für Interkulturelle Jüdische Studien (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Die Arbeitsstelle ist eine interdisziplinäre Einrichtung der Fakultät IV „Human- und Gesellschaftswissenschaften“ und wird von den Instituten für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Geschichte und Philosophie getragen. Es werden das Professionalisierungsprogramm „Jüdische Studien", das Zertifikatsprogramm „Interkulturelle Jüdische Studien" und eine Vortragsreihe in Kooperation mit dem Leo-Trepp-Lehrhaus der Jüdischen Gemeinde Oldenburg angeboten.

Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin

Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin umfassen das Theodor-Körner-Museum, das ehemalige Außenlager des KZ Neuengamme, KZ Wöbbelin sowie weitere Gedenkorte in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Museum befasst sich in seiner Dauerausstellung mit der Biografie von Theodor Körner im historischen Kontext und der wechselvollen Rezeptionsgeschichte des Schriftstellers. Die Dauerausstellung zum KZ Wöbbelin informiert hingegen über die Entstehung, Entwicklung und Nachkriegsgeschichte des Konzentrationslagers.

Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin bieten Führungen durch die Ausstellungen an sowie Gespräche mit Zeitzeug:innen, Filmvorführungen, Vorträge, Lesungen, Workshops und Fortbildungen.

Starke Demokratie auch in Krisenzeiten – Hessen stellt sich entschlossen und geschlossen gegen Extremismus, Antisemitismus und Verschwörungsideologien

Beschluss des hessischen Landtags vom 24. Juni 2020.

Der Beschluss enthält neben der Kritik an rechtsextremistischen Gruppierungen hinsichtlich Verschwörungstheorien in Zeiten der Corona-Pandemie auch die Verurteilung jedweder Form von Antisemitismus und die Würdigung der bisherigen Maßnahmen der hessischen Landesregierung zur Bekämpfung von Hass und Hetze.

Antisemitismusbeauftragter der Generalstaatsanwaltschaft Berlin

Dr. Florian Hengst ist die zentrale Ansprechperson der Generalstaatsanwaltschaft Berlin zum Thema Antisemitismus. Zu seinen Aufgaben zählen der Informations‑ und Erfahrungsaustausch mit der Berliner Polizei sowie anderen Behörden und Einrichtungen, die Initiierung von Fortbildungsmaßnahmen sowie die Beratung von Dezernent:innen der Berliner Strafverfolgungsbehörden zu der Thematik.

Gesetz gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität (2020)

Am 18. Juni 2020 hat der Bundestag das Gesetz gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität beschlossen. 

Ziel des Gesetzes, das am 3. April 2021 in Kraft getreten ist, ist es, Maßnahmen zu ermöglichen, um Rechtsextremismus und Hasskriminalität im Internet wirksam zu bekämpfen. U.a. wird mithilfe des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes eine Meldepflicht der Netzanbieter eingeführt und der Straftatenkatalog wird erweitert.

Landtagspräsidentenkonferenz 2023: Brüsseler Erklärung

Erklärung der Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen und österreichischen Landesparlamente und des Südtiroler Landtags unter Beteiligung des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens zur EU-Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens anlässlich der Europa-Konferenz am 22. und 23. Januar 2023 in Brüssel

[m²] – Meldestelle

Die Meldestelle wird durch die Fachstelle [m²] miteinander mittendrin. Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus bei der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln betrieben.

Hass, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Angriffe auf die Menschenwürde haben keinen Platz in Deutschland und Hessen

Beschluss des hessischen Landtages vom 30. Oktober 2019.

Mit dem Beschluss zeigt sich der hessische Landtag über die Ereignisse von Halle bestürzt und verurteilt jegliche Bedrohungen und Angriffe gegen die jüdische Gemeinde. Er gibt seiner Trauer und Solidarität mit den Jüdinnen und Juden in Deutschland Ausdruck und ruft zum gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit und zur Verteidigung des Menschenrechts der Religions- und Weltanschauungsfreiheit auf.

Zusammen1

Zusammen1 ist ein Bildungsprojekt zur Antisemitismusprävention im Sport von Makkabi Deutschland e.V. Das Projekt unterstützt Personen fachlich, die sich gegen Antisemitismus in Sportvereinen einsetzen.

MENORA | Jüdisches Leben in Thüringen

Das Themenportal MENORA | Jüdisches Leben in Thüringen bietet einen interaktiven Zugang zum jüdischen Erbe und der gelebten jüdischen Kultur der Gegenwart in Thüringen. Im Rahmen des Themenjahrs „Neun Jahrhunderte Jüdisches Leben in Thüringen" wurden hier eine Karte mit historischen und aktuellen Orten, ein virtueller Ausstellungsraum und weitere interaktive Angebote zum Kennenlernen des jüdischen Lebens in Thüringen geschaffen und aufbereitet. 

European Leadership Network (ELNET)

Das European Leadership Network (ELNET) ist eine Denkfabrik mit verschiedenen Standorten in Europa, das es sich zum Ziel gemacht hat, die Beziehungen zu Israel zu fördern. Durch fachliche Publikationen, Dialogveranstaltungen, Konferenzen und Delegationsreisen soll dabei der Austausch zwischen Parlamentarier:innen, Journalist:innen, Vertreter:innen aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft gestärkt werden. Die Denkfabrik arbeitet auch zum Thema Antisemitismus.

Beschluss: Antisemitismus in Thüringen konsequent bekämpfen (Thüringer Landtag 2018)

Beschluss des Thüringer Landtags vom 22. Juni 2018. Darin verurteilt er jede Form des Antisemitismus, darunter auch ausdrücklich den israelbezogenen Antisemitismus, und bekennt sich zur Verantwortung Deutschlands gegenüber dem Staat Israel. Er will Antisemitismusprävention und jüdisches Leben im Land fördern sowie ausreichende Mittel für die Gedenkstätten und die historisch-politische Bildungsarbeit bereitstellen.

Beschluss: Hasskriminalität effektiv verfolgen. Auch im Netz! (Landtag von Sachsen-Anhalt 2023)

Beschluss des Landtages Sachsen-Anhalt vom 29. Juni 2023. Darin beschließt er, alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um Hasskriminalität im Internet zu bekämpfen. Er bittet die Landesregierung, alle Anstrengungen im Kampf gegen Hass und Hetze im Internet zu unternehmen, u.a. durch die Unterstützung von Initiativen, die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und anderen Zentralstellen sowie die Aufklärung in Bildungseinrichtungen. Auch um die Verstetigung der Aufgabe des Antisemitismusbeauftragten der Justiz wird gebeten.

RIAS Jahresbericht: Antisemitische Vorfälle in Berlin 2022

Der Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) listet antisemitische Vorfälle in Berlin aus dem Jahr 2022 auf. Ein besonderer Fokus wird dabei auf antisemitische Vorfälle im Internet, auf Vorfälle aus dem Spektrum des Post-Shoah-Antisemitismus sowie auf Angriffe auf das Gedenken gelegt.

Erster unabhängiger Expertenkreis Antisemitismus

Der erste unabhängige Expertenkreis Antisemitismus wurde im September 2009 eingerichtet und soll dabei helfen, den Antisemitismus weiter zu bekämpfen und jüdisches Leben in Deutschland noch besser zu fördern. Er hat im November 2011 seinen Bericht vorgelegt.

Berliner Landeskonzept zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention

Am 12. März 2019 hat der Berliner Senat das Berliner Landeskonzept zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention beschlossen.

Das Konzept benennt Ziele und Maßnahmen zur Prävention von Antisemitismus in den Bereichen „Bildung und Jugend“, „Justiz und Innere Sicherheit“, „Jüdisches Leben in der Berliner Stadtkultur“, „Wissenschaft und Forschung“ und „Antidiskriminierung, Opferschutz und Prävention“. Es knüpft an den Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses „Gegen jeden Antisemitismus! – Jüdisches Leben in Berlin schützen“ an und greift dessen Zielstellungen in den einzelnen Handlungsfeldern auf. (Aus der Pressemitteilung)

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – Mecklenburg-Vorpommern

Beschluss des Landtags Mecklenburg-Vorpommern vom 14. April 2021. Mit dem Beschluss verpflichtet sich der Landtag, jüdisches Leben und entsprechende Aktivitäten öffentlichkeitswirksam zu vermitteln, religiöse Bauwerke instand zu halten und zur zielgerichteten politischen Bildung und Beratung.

Förderungsprogramm „Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Mit der Förderung von Forschungsvorhaben zu aktuellen Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus in Deutschland und Europa will das BMBF dazu beitragen, dass die Politik und die Gesellschaft diesen Gefahren auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse angemessen begegnen und Antisemitismus zurückdrängen können.

Der Berlin-Monitor

Der Berlin-Monitor ist ein seit 2019 von der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung gefördertes Forschungsprojekt. Durchgeführt wird es in Kooperation der Universität Leipzig und der Hochschule Magdeburg-Stendal unter der Leitung von Katrin Reimer-Gordinskaya, Oliver Decker und Gert Pickel.

Im Rahmen der Befragungen werden vier Schwerpunkte mit qualitativ-subjektwissenschaftlichen Mitteln untersucht: Antisemitismus, Rassismen, Prekarisierung und Heteronormativität.

Unter dem Titel „Antisemitismus, Heterogenität, Allianzen. Jüdische Perspektiven auf Herausforderungen der Berliner Zivilgesellschaft“ erschien im Dezember 2020 ein erster Bericht auf Basis der erhobenen Daten.

Landesweite Informations- und Dokumentationsstelle Antisemitismus (LIDA-SH)

In der landesweiten Informations- und Dokumentationsstelle Antisemitismus Schleswig-Holstein können antisemitische Vorfälle in Schleswig-Holstein gemeldet werden. Hier können Betroffene und Zeugen - auch nicht justiziable - antisemitische Vorfälle melden. Die Meldungen werden von LIDA-SH jährlich ausgewertet und publiziert.

Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Deutschland 2022 – Jahresbilanzen der Opferberatungsstellen

Die Jahresbilanzen der Opferberatungsstellen im Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) umfassen Monitoring-Ergebnisse aus allen 16 Bundesländern für das Jahr 2022. Die Zahlen werden nach Altersgruppen, Straftatbeständen, Tatmotiven und Bundesländern differenziert aufbereitet sowie ins Verhältnis zu Vorjahren gesetzt. Einzelne Grafiken und Hintergrundinformationen sind auf der Webseite des VBRG zum Download verfügbar.