Ressourcen-Center

Das FoNA 21 Ressourcen-Center ist eine Zusammenstellung von vorrangig deutschsprachigen Webseiten, Organisationen und Materialien rund um die Themen Antisemitismusforschung, -bekämpfung, -prävention und jüdisches Leben. Neben einer Freitextsuche können die angezeigten Suchergebnisse auch mithilfe der linksstehenden Filterfunktionen nach inhaltlichen Kategorien, Regionen oder nach angebotenen Formaten eingegrenzt werden. Sie suchen nach Informationen für eine bestimmte Zielgruppe oder in einer bestimmten Sprache? Auch dafür stehen Ihnen die Filterfunktionen zur Verfügung.

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Nationale Strategie gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben (NASAS)

Am 30. November 2022 hat die Bundesregierung die erste Nationale Strategie gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben beschlossen. Sie zielt darauf ab, Juden und Jüdinnen zu stärken und ihre Lebensrealitäten sichtbarer zu machen. Sie soll zudem ermöglichen, laufende Maßnahmen und Programme zu überprüfen und anzupassen, um die Prävention und Bekämpfung von Antisemitismus im Land zu verbessern. Die Strategie nimmt dabei fünf zentrale Handlungsfelder in den Fokus und ergänzt diese um drei Querschnittsdimensionen.

Vorausgegangen war ihr die EU-Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens vom 5. Oktober 2021, welche die Mitgliedstaaten zur Erarbeitung nationaler Strategien bis Ende 2022 auffordert.

Thüringen-Monitor

Der Thüringen-Monitor ist eine seit 2000 jährlich stattfindende repräsentative Bevölkerungsbefragung zu politischen Einstellungen der Bürger:innen in Thüringen. Er erfasst u.a. auch antisemitische Einstellungen innerhalb der Thüringer Bevölkerung. Die Studie wird im Auftrag der Thüringer Staatskanzlei von einem Forscher­:innenteam der Friedrich-Schiller-Universiät Jena erarbeitet.

„Antisemitismus – erkennen und begegnen“ – Mitteilung des Hamburger Senats vom 14.01.2020

Bericht des Hamburger Senats zum Ersuchen der Bürgerschaft vom 18. Dezember 2019 „Jüdisches Leben fördern und Antisemitismus entschlossen entgegentreten – Einrichtung des Amtes einer beziehungsweise eines Beauftragten für jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus in Hamburg“ (Drs. 21/19335). Der Zwischenbericht enthält die Entwicklung einer Landesstrategie zur Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus als Anlage.

Aktion „NOTEINGANG“ in Schwäbisch Gmünd

Die Aktion „NOTEINGANG“ in Schwäbisch Gmünd ist eine Initiative, die Schutzräume vor Hassgewalt, Bedrohungen und Ausgrenzung schafft. Läden, Cafés und andere Einrichtungen in Schwäbisch Gmünd signalisieren dabei durch das Anbringen eines „Noteingang“-Aufklebers, dass sie einen Zufluchtsort für (potenziell) Betroffene bieten. Teilnehmende Noteingänge werden durch Informations- und Beratungsangebote für das Thema sensibilisiert. Die Aktion soll die Zivilgesellschaft zu aktiver Zivilcourage ermutigen.

Beschluss: Umsetzung des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg“ der Landesregierung (Landtag Brandenburg 2019)

Beschluss des Brandenburger Landtags vom 14. Juni 2019. Darin unterstreicht er u.a. die Bedeutung der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg/Bündnis für Brandenburg“ im Zusammenwirken mit zivilgesellschaftlichen Akteur:innen für die gemeinsame Bearbeitung der Phänomen-Bereiche Rechtsextremismus, Antisemitismus und Islamismus. Diese soll beibehalten werden.

Dossier ,Antisemitismus' der Bundeszentrale für politische Bildung

Das Dossier ,Antisemitismus' der Bundeszentrale für politische Bildung bündelt alle (Print-) Publikationen und Webinhalte der bpb zum Themenbereich Antisemitismus. Hier finden sich neben Büchern und Downloads auch Unterrichtsmaterialien für Lehrer:innen und Multiplikator:innen. Auf dem YouTube-Kanal der bpb sind zudem zu verschiedenen von der Bundeszentrale behandelten Themen Kurzfilme und eine regelmäßige Webshow zu sehen.

Rechtsgutachten: Grundrechtliche Grenzen und grundrechtliche Schutzgebote staatlicher Kulturförderung

Im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Claudia Roth hat der Staatsrechtler Prof. Dr. Christoph Möllers sein Gutachten „Grundrechtliche Grenzen und grundrechtliche Schutzgebote staatlicher Kulturförderung“ vorgelegt. Das Gutachten wurde im Zusammenhang mit der Debatte um die Einführung von Antisemitismusklauseln für Kulturschaffende von Roth angefordert.

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Das Dokumentationszentrum bietet als zentraler Ort in Nürnberg ein Gesamtkonzept zur Vermittlung der Phänomenologie des NS-Regimes. Sonderausstellungen und Begleitveranstaltungen greifen Spezialthemen auf, die die Dauerausstellung inhaltlich ergänzen.

Das Dokumentationszentrum wird derzeit umgebaut.

KZ-Gedenkstätte Dachau

Die KZ-Gedenkstätte Dachau bietet neben verschiedenen Ausstellungen auch geführte Rundgänge sowie Seminare und Fortbildungen für verschiedene Zielgruppen an. Forscher:innen können die wissenschaftliche Bibliothek sowie die Bestände des Archivs für ihre Recherchen nutzen. Schließlich stellt die Webseite der Gedenkstätte eine Vielzahl von digitalen Angeboten bereit, darunter eine virtuelle Ausstellung, eine Gedenkstätten-App sowie Audio- und Videobeiträge.

Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für das Jüdische Leben

Dr. Thomas Feist ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Sachse und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Aktionsplan gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit

Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 7. Dezember 2023. Der Aktionsplan gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit ist eine Reaktion der KMK auf den ansteigenden Antisemitismus an Hochschulen nach den Terroranschlägen der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Er positioniert sich solidarisch mit Juden und Jüdinnen und israelischen Staatsbürger:innen sowie gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit. Der Aktionsplan benennt zehn Maßnahmen für Antisemitismusprävention und -bekämpfung und ruft Hochschulen dazu auf, diese umzusetzen.

Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung

Das Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung ist ein Angebot der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. Es entwickelt Programme und Konzepte für den Umgang mit Antisemitismus. Ferner ist es in der Politikberatung tätig und hat das Ziel, die jüdische Gemeinschaft in Deutschland zu stärken.

Auf seiner Website bietet es unter anderem Lehrmaterialien für Lehrer:innen und politische Bildner:innen zum Umgang mit Antisemitismus an, die für die Arbeit mit Lernenden ab 13 Jahren geeignet sind.

House of One – Bet- und Lehrhaus Berlin

Mit dem House of One soll in Berlin ein Haus des Gebets und der interdisziplinären Lehre entstehen, wo sich Menschen unterschiedlicher Religionen kennenlernen und austauschen können. Es vereint unter seinem Dach eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee. Obwohl sich das Bet- und Lehrhaus noch im Bau befindet, werden bereits verschiedene Veranstaltungen sowie der Podcast „3 Frauen, 3 Religionen, 1 Thema" angeboten.

Abteilung Jüdische Geschichte und Kultur (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Der 1997 gegründete Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur ist der erste, speziell der jüdischen Geschichte gewidmete Lehrstuhl an einem historischen Institut einer deutschen Universität. Sein Schwerpunkt liegt auf der neueren und neuesten jüdischen Geschichte. Das Lehrangebot sieht keine Beschränkung auf die deutsch-jüdische Geschichte vor, sondern öffnet die Lehre und Forschung auf Aspekte wie etwa das spanisch-jüdische Erbe, die Juden Osteuropas und Amerikas, die orientalische Judenheit und die Geschichte des Zionismus sowie des Staates Israel.

Max-Mannheimer-Studienzentrum

Das Max-Mannheimer Studienzentrum ist eine Bildungseinrichtung, die jungen Menschen die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus, insbesondere mit der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, ermöglicht. Das Bildungsangebot umfasst ein- oder mehrtägige Studientage für Schulklassen und Studierende sowie Fortbildungen für pädagogische Kräfte und Multiplikator:innen aus der historisch-politischen Bildungsarbeit.

Institut für Judaistik (Freie Universität Berlin)

Das 1963 gegründete Berliner Institut für Jüdische Studien ist die älteste judaistische Lehr- und Forschungsstätte an den deutschen Universitäten. Es bietet BA- und MA-Studiengänge an.

Förderprogramm „Bildungsagenda NS-Unrecht“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)

Im Förderprogramm „Bildungsagenda NS-Unrecht“ der Stiftung EVZ werden auf Initiative und mit Zuwendungsmitteln des Bundesministeriums der Finanzen Projekte gefördert, die insbesondere Schicksale von im Nationalsozialismus verfolgten Menschen und Gruppen sichtbarmachen sollen. Förderschwerpunkte liegen dabei auf Bildung in kulturellen und digitalen Räumen, Wissenstransfers sowie auf der gesamteuropäischen Dimension von NS-Unrecht.

Gemeinsame Bund-Länder-Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens

Die Gründung des Gremiums greift den Bundestagsbeschluss 19/444 vom 18. Januar 2018 (Antisemitismus entschlossen bekämpfen) auf. Die Einsetzung der Kommission war am 6. Juni 2019 durch die Bundeskanzlerin gemeinsam mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder einstimmig beschlossen worden. Die Bund-Länder-Kommission (BLK) hat am 18. September 2019 ihre Arbeit aufgenommen. In der Kommission werden die Länder durch ihre Antisemitismusbeauftragten vertreten. Das Gremium steht unter dem gemeinsamen Vorsitz von Dr. Felix Klein und einer oder einem jeweils wechselnden Co-Vorsitzenden des Bundeslandes, das den Vorsitz in der Ministerpräsidentenkonferenz führt.

Judaica-Portal

Das Judaica-Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und der Universitätsbibliothek Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) und dem Fachverbund Judaica. Im Portal werden die Bestände der Spezialbibliotheken und die Judaica-Bestände der großen Bibliotheken in Deutschland und Österreich nachgewiesen. Darüber hinaus ist die gezielte Suche im Artikelindex RAMBI - The Index of Articles on Jewish Studies der National Library of Israel - und in den Digitalen Sammlungen Judaica der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main möglich. 

Antisemitismusbeauftragter des Landes Brandenburg

Alfred Roos ist Antisemitismusbeauftragter des Landes Brandenburg und Leiter der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ sowie „Bündnis für Brandenburg“.

Landtagspräsidentenkonferenz 2023: Brüsseler Erklärung

Erklärung der Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen und österreichischen Landesparlamente und des Südtiroler Landtags unter Beteiligung des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens zur EU-Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens anlässlich der Europa-Konferenz am 22. und 23. Januar 2023 in Brüssel

Europäisches Zentrum für Jüdische Musik (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)

Das Europäische Zentrum für Jüdische Musik (EZJM) ist ein Institut der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH). Es widmet sich der Erforschung, Rekonstruktion, Dokumentation und Vermittlung jüdischer Musik in all ihren Erscheinungsformen.

Beauftragter der Landesregierung für jüdisches Leben in Thüringen und die Bekämpfung des Antisemitismus

Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Thüringen und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land. 

VBRG – Verband der Beratungsstellen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V.

Der VBRG ist ein Zusammenschluss von Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen aus den einzelnen Bundesländern sowie diversen Onlinebratungsstellen. Betroffene, aber auch deren Angehörige, Bezugspersonen und Zeug:innen von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt erhalten durch die Mitgliedsorganisationen des VBRG professionelle, unabhängige, kostenlose und – im Sinne der Betroffenen – parteiliche Beratung.

Gegen jeden Antisemitismus! – Jüdisches Leben in Berlin schützen (2018)

Beschluss des Abgeordnetenhauses Berlin vom 23. Mai 2018.

Bekenntnis zur Bekämpfung jeglicher Formen des Antisemitismus, zum Schutz jüdischen Lebens in Berlin und zu Israel. Aufforderung an den Senat zur Erarbeitung eines Konzepts zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention in Berlin.

Beschluss: Antisemitismus in Thüringen konsequent bekämpfen (Thüringer Landtag 2018)

Beschluss des Thüringer Landtags vom 22. Juni 2018. Darin verurteilt er jede Form des Antisemitismus, darunter auch ausdrücklich den israelbezogenen Antisemitismus, und bekennt sich zur Verantwortung Deutschlands gegenüber dem Staat Israel. Er will Antisemitismusprävention und jüdisches Leben im Land fördern sowie ausreichende Mittel für die Gedenkstätten und die historisch-politische Bildungsarbeit bereitstellen.

Beschluss: Antisemitismus entschieden bekämpfen! (Bayerischer Landtag 2021)

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 20. Mai 2021. Anlässlich der im Zuge des Nahost-Konflikts erfolgten Zunahme von antisemitischen Einstellungen und Angriffen verpflichtet sich der Landtag, jeder Form des Antisemitismus mit aller Konsequenz und Entschlossenheit entgegenzutreten und diesen zu bekämpfen. Der Landtag stellt darin fest, dass antisemitische Einstellungen und Ressentiments alle Schichten der Gesellschaft betreffen und der Kampf gegen Antisemitismus deshalb eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die für ihn höchste Priorität hat. Die getroffenen präventiven wie repressiven Maßnahmen der Staatsregierung werden ausdrücklich begrüßt und zu konsequenter Weiterverfolgung aufgefordert.

Beschluss: Hasskriminalität effektiv verfolgen. Auch im Netz! (Landtag von Sachsen-Anhalt 2023)

Beschluss des Landtages Sachsen-Anhalt vom 29. Juni 2023. Darin beschließt er, alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um Hasskriminalität im Internet zu bekämpfen. Er bittet die Landesregierung, alle Anstrengungen im Kampf gegen Hass und Hetze im Internet zu unternehmen, u.a. durch die Unterstützung von Initiativen, die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und anderen Zentralstellen sowie die Aufklärung in Bildungseinrichtungen. Auch um die Verstetigung der Aufgabe des Antisemitismusbeauftragten der Justiz wird gebeten.

Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde

Im August 2012 eröffnete die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten im ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Alten Zuchthauses in Brandenburg an der Havel die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde.

Leo Trepp Stiftung

Die Leo Trepp Stiftung ist dem Leben und Wirken des deutschen Rabbiners Leo Trepp gewidmet. Sie verleiht regelmäßig den Leo Trepp-Schülerpreis, der Projekte von Schüler:innen zum Judentum prämiert. Ferner findet sich auf der Website ein Glossar, das wichtige Begriffe des Judentums kurz und knapp erklärt.

Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten

Beschluss des Landtags Mecklenburg-Vorpommern vom 19. Mai 2022. Mit dem Beschluss „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten – Erinnerungskultur stärken, falschen historischen Gleichsetzungen entgegentreten“ zur historischen und politischen Verantwortung für die deutsche Geschichte erklärt der Landtag die Aufklärung über das nationalsozialistische Regime und die Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR zur dauerhaften Aufgabe.

Zentrum für Antisemitismusforschung

Das 1982 gegründete Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) ist eine wissenschaftliche Forschungseinrichtung der TU Berlin und betreibt interdisziplinäre Grundlagenforschung zu Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Antisemitismus. Darüber hinaus ist es in verschiedenen Gremien beratend tätig, bietet eine eine Vielzahl wissenschaftlicher Veranstaltungen an und seit 2014 auch den MA-Studiengang „Interdisziplinäre Antisemitismusforschung“.

Netzwerk antisemitismus- und rassismuskritische Religionspädagogik und Theologie – narrt

Das Netzwerk antisemitismus- und rassismuskritische Religionspädagogik und Theologie (narrt) setzt sich mit der Verstrickung von Religionspädagogik und Theologie in antisemitische und rassistische Verhältnisse auseinander. Auf der Webseite des Netzwerks finden sich zahlreiche Praxismaterialien sowie ein Verzeichnis und Kontaktdaten der Netzwerkmitglieder.

Topographie des Terrors

Das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors” ist ein Erinnerungsort in Berlin. Zentrum und Stiftung „Topographie des Terrors" dienen der Vermittlung historischer Kenntnisse über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen sowie der Anregung zur aktiven Auseinandersetzung mit dieser Geschichte, einschließlich ihrer Folgen nach 1945.

Stark im Amt – Portal für Kommunalpolitik gegen Hass und Gewalt

Das Portal „Stark im Amt“ ist eine zentrale Anlaufstelle für kommunale Amts- und Mandatsträger:innen, die sich Hass und Hetze ausgesetzt sehen. Sie versorgt Betroffene mit Informationen und Orientierung und zeigt konkrete Handlungsoptionen sowie Kontakte in Fällen von persönlicher Bedrohung oder Online-Hetze auf. Auch Tipps zur Prävention, zu besserem Schutz von Mitarbeiter:innen und zur Vorbereitung auf kritische Gespräche finden sich auf der Webseite. Im Portal kann außerdem ein Netzwerk aus Behörden, Stiftungen und anderen Einrichtungen, die Kommunalpolitiker:innen im Kampf gegen Hass und Hetze unterstützen. Es kann ferner nach passenden Anlaufstellen auf Bundes- sowie Landesebene durchsucht werden.

„Stark im Amt“ ist ein Kooperationsprojekt der Körber-Stiftung mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund.

Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI)

Das an der Universität Leipzig angesiedelte Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI) erforscht und dokumentiert demokratiefeindliche Einstellungen, Strukturen und Bestrebungen in Sachsen und berät darauf aufbauend Zivilgesellschaft und Politik. Forschungsfelder des EFBI sind die Einstellungsforschung, die Forschung in Konflikträumen sowie das Monitoring und die Dokumentation antidemokratischer Strukturen und Social-Media-Aktivitäten.

Gesetz über die Landesantidiskriminierungsstelle vom 29. März 2022 (Brem.GBl. 2022, S. 226)

Am 13. April 2022 trat das am 29. März 2022 durch die Bremische Bürgerschaft (Landtag) verabschiedete Gesetz zur Einrichtung einer Landesantidiskriminierungsstelle bei der Bremischen Bürgerschaft in Kraft.

Beschluss: Das Land Nordrhein-Westfalen braucht eine zentrale „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus“ (Landtag NRW 2020)

Beschluss des Landtags Nordrhein-Westfalen vom 17. September 2020. Darin betont er die Bedeutung von Prävention, Aufklärung und Strafverfolgung im Kampf gegen Antisemitismus und stellt die Notwendigkeit von Strukturveränderungen fest. Er beauftragt die Landesregierung mit der Einrichtung einer zentralen „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen“ sowie mit der Förderung von landesweiten Netzwerken für Antisemitismusprävention. Pädagogische Konzepte zum Thema Antisemitismus auf allen Ebenen sollen auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung

Medaon ist eine wissenschaftliche Zeitschrift mit dem Fokus auf jüdisches Leben in Geschichte und Gegenwart. Sie wird herausgegeben von HATiKVA – Bildungs- und Begegnungsstätte für Jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V. und erscheint halbjährlich. Das Magazin ist online frei zugänglich. 

Bildungsprogramm des New Israel Fund Deutschland e.V.

Das Bildungsprogramm des New Israel Fund Deutschland e.V. besteht aus Workshops, Seminaren und Vorträgen zu den Themen Diversität, Diskriminierung, Hassrede im Internet, Antisemitismen, Rassismen, Konflikt und Frieden sowie israelbezogenen Themen. Auf der Webseite des Vereins finden sich Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen sowie angebotene Workshops.

Der New Israel Fund Deutschland e.V. ist der deutsche Ableger des New Israel Fund (NIF), der sich für die Gründung, Finanzierung und Unterstützung von Organisationen für Gleichberechtigung, Minderheitenschutz sowie für die Stärkung der Zivilgesellschaft in Israel einsetzt.

Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg

Das Selma Stern Zentrum ist ein Forschungsverbund im Träger mehrerer universitärer Einrichtungen im Bereich der Jüdischen Studien und nach der bedeutenden jüdischen Historikerin Selma Stern benannt. Auf dem YouTube-Kanal des Selma Stern Zentrums sind Mitschnitte von wissenschaftlichen Vorträgen und Konferenzen abrufbar.

Aktion Noteingang Berlin

Die Aktion Noteingang Berlin ist eine Initiative, die Schutzräume vor Hassgewalt, Bedrohungen und Ausgrenzung schafft. Berliner Läden, Cafés und andere Einrichtungen signalisieren dabei durch das Anbringen eines „Noteingang“-Aufklebers, dass sie einen Zufluchtsort für (potenziell) Betroffene bieten. Teilnehmende Noteingänge werden durch Informations- und Beratungsangebote für das Thema sensibilisiert. Die Aktion soll die Zivilgesellschaft zu aktiver Zivilcourage ermutigen.

Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist die Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

memo – Digitale Hinweisstelle für antisemitische, rassistische und rechte Vorfälle

memo ist die digitale Hinweisstelle der Beratungsstelle empower. Diese berät, begleitet und unterstützt Betroffene, deren Angehörige, Freund:innen sowie Zeug:innen eines Angriffs oder einer Bedrohung in Hamburg.

OFEK e.V. – Beratungsstellen bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung

OFEK ist die erste Fachberatungsstelle in Deutschland, die auf Antisemitismus und Community-basierte Beratung spezialisiert ist. Sie berät, begleitet und unterstützt Betroffene, ihre Angehörigen sowie Zeug:innen antisemitischer Vorfälle und Gewalttaten.

Beschluss: Rechtsextremismus mit einem Gesamtkonzept bekämpfen (Landtag Sachsen 2020)

Beschluss des Sächsischen Landtages vom 16. Juli 2020. Darin bezieht der Landtag Stellung „gegen Rassismus, Antisemitismus und jedwede Form politisch motivierter Gewalt und alle anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“. Er beauftragt die Staatsregierung mit der Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes gegen Rechtsextremismus bis zum 31. Dezember 2020. Dieses soll zum Ziel haben, „rassistische Gewalt und Hass zurückzudrängen und ein sicheres und freies Leben für alle Menschen im Freistaat Sachsen sowie ein friedliches Miteinander in einer offenen und freien Gesellschaft zu gewährleisten“. (Drs. 7/3032) 

OPRA Berlin – Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Die psychotraumatologisch fundierte Fachberatung ist kostenlos, mehrsprachig und vertraulich.

Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.

Das Ariowitsch-Haus ist ein Zentrum jüdischer Kultur im Leipziger Waldstraßenviertel. Es bietet jährlich verschiede kulturelle Veranstaltungen, Vorträge, Konzert- und Lesereihen, Ausstellungen sowie Seminare an. Auch Projekte gegen Antisemitismus werden hier ausgetragen. Auf der Webseite des Zentrums finden sich zudem digitale Bildungsmaterialien, Podcasts und Videos zu den Themen Antisemitismus und jüdisches Leben.

Beschluss: Besonderer Schutz jüdischer Erinnerungs- und Begegnungsorte im Lichte der Versammlungsfreiheit

Beschluss des Landtags Baden-Württemberg vom 09.03.2023.

Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Das Bundesfamilienministerium unterstützt mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ seit 2015 deutschlandweit Projekte, die sich für Demokratie, Vielfalt und gegen Menschenfeindlichkeit einsetzen. Das Programm fördert rund 600 Projekte und Maßnahmen mit kommunalen, regionalen und überregionalen Schwerpunkten.

Kommentierte Materialsammlung zur Vermittlung des Judentums in der Schule

Die kommentierte Materialsammlung zur Vermittlung des Judentums in der Schule vom Zentralrat der Juden in Deutschland sowie der Kultusministerkonferenz unterstützt pädagogische Fachkräfte bei der Vermittlung der Thematik. Sie enthält diverse Bildungsmaterialien zur jüdischen Religion, Geschichte und Gegenwart, Antisemitismus, Israel, Judaica-Sammlungen sowie didaktische Literatur.

Beratungsnetzwerk Hessen. Gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus

Das Beratungsnetzwerk Hessen –  gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus ist ein Netzwerk bestehend aus einem Expertenpool mit insgesamt mehr als 40 Mitgliedern aus ganz Hessen sowie etwa 40 Berater:innen vor Ort.

Berliner Landeskonzept zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention

Am 12. März 2019 hat der Berliner Senat das Berliner Landeskonzept zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention beschlossen.

Das Konzept benennt Ziele und Maßnahmen zur Prävention von Antisemitismus in den Bereichen „Bildung und Jugend“, „Justiz und Innere Sicherheit“, „Jüdisches Leben in der Berliner Stadtkultur“, „Wissenschaft und Forschung“ und „Antidiskriminierung, Opferschutz und Prävention“. Es knüpft an den Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses „Gegen jeden Antisemitismus! – Jüdisches Leben in Berlin schützen“ an und greift dessen Zielstellungen in den einzelnen Handlungsfeldern auf. (Aus der Pressemitteilung)

Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken

Das Johanna-Stahl-Zentrum dokumentiert die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Unterfranken und führt verschiedene Veranstaltungen mit Vorträgen, Lesungen, Beiträgen zur Erinnerungskultur durch. Es führt außerdem eine Fachbibliothek und betreut Sammlungsbestände. Auf der Webseite des Zentrums finden sich weitere Online-Angebote, Datenbanken sowie eine Zusammenstellung wichtiger Quellen und Archive für Recherchearbeiten.

Entschließung: Antisemitismus und allen weiteren Formen von Menschenverachtung entschieden entgegentreten! (Niedersachsen 2019)

Der niedersächsische Landtag hat am 23. Oktober 2019 den Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP „Terrorangriff in Halle – Antisemitismus und allen weiteren Formen von Menschenverachtung entschieden entgegentreten!“ beschlossen.

Mit der Entschließung verurteilt der Landtag Niedersachsen den rechtsextremen Terrorangriff in Halle/Saale und drückt sein Mitgefühl und seine Solidarität mit den Betroffenen aus.  

Abraham Geiger Kolleg (Universität Potsdam)

Das Abraham Geiger Kolleg wurde 1999 als erstes liberales Rabbiner-Seminar in Kontinentaleuropa nach der Shoah gegründet. Es ist ein An-Institut der Universität Potsdam und bildet Rabbiner:innen und Kantor:innen aus.

Ansprechpartner des Landes Berlin zu Antisemitismus

apl. Prof. Dr. Samuel Salzborn ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Berlin und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hamburg

Das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hamburg bietet kurzfristig, unbürokratisch und kostenlos Unterstützung. Es informiert und berät zu Organisationsformen der extremen Rechten, Rassismus und Antisemitismus und Verschwörungsideologien. An das Mobile Beratungsteam können sich Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen bei rassistischen, antisemitischen und rechtsextremen Vorfällen wenden.

empower - Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Das fachspezifische Beratungsprojekt empower ist Mitglied des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).

Gedenkstättenforum (Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors)

Das Gedenkstättenforum ist der Online-Auftritt des Gedenkstättenreferats der Stiftung Topographie des Terros. Online können hier Ausschreibungen im Bereich der Gedenkstätten- und Museumsarbeit gefunden werden. Ferner werden Seminare im Bereich der Gedenkstättenarbeit und -pädagogik angeboten.

Das Rahmenprogramm „Gesellschaft verstehen – Zukunft gestalten“

Das Rahmenprogramm „Gesellschaft verstehen – Zukunft gestalten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stellt für die Geistes- und Sozialwissenschaften im Zeitraum 2019–2025 insgesamt 700 Millionen Euro bereit.

Ablehnung jeglicher Form von Extremismus, Gewalt und Rassismus

Beschluss des Landtages von Sachsen-Anhalt vom 21. Juni 2018.

„Der Landtag spricht sich gegen jegliche Form von politischem und religiösem Extremismus, Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und allen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aus. Straftaten sind, egal von wem begangen, zu ahnden.“ (Beschlusstext)

Anne Frank Zentrum e.V.

Das Anne Frank Zentrum e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der durch Ausstellungen und bundesweite Projekte Kindern und Jugendlichen die Auseinandersetzung mit der deutsch-jüdischen Geschichte ermöglicht. Weiterhin bietet das Zentrum auch Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und Multiplikator:innen an. Auf seiner Webseite bietet der Verein zahlreiche Lernmaterialien zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, der Shoah sowie mit Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung heute zum Download an.

Studiengang Judaistik (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau)

Der Studiengang Judaistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist aus einem Lektorat für modernes Hebräisch gewachsen, das 1951 an der Theologischen Fakultät eingerichtet wurde. Er beschäftigt sich mit Kultur, Religion, Literatur, Sprachen und Geschichte des Judentums. Schwerpunkte des Studiengangs, der sowohl im Bachelor als auch im Master angeboten wird, sind das biblisch-talmudische Schrifttum sowie die zeitgenössische israelische Literatur.

ZWEITZEUGEN e.V.

Der Verein dokumentiert (Über-)Lebensgeschichten des Holocaust und erzählt diese an nachfolgende Generationen weiter. Mithilfe verschiedener digitaler Lernangebote wie Workshops, Lernplattformen, Ausstellungen und Podcasts sensibilisiert ZWEITZEUGEN e.V. für Antisemitismus und ermöglicht Schüler:innen einen Zugang zum Themenkomplex Holocaust.

Digitale Helden – Digitaler Notfall

Digitale Helden – Digitaler Notfall bieten eine Vielzahl von medienpädagogischen Inhalten für Schüler:innen, Eltern sowie Pädagog:innen zum Umgang mit persönlichen Daten im Netz, Prävention von Cyber­mobbing und anderen aktuellen Online-Themen an. Daneben unterstützt das Projekt die Medienmündigkeit von Schüler:innen mithilfe von langfristigen Mentorenprogrammen.

Stuttgarter Erklärung gegen Hass und Hetze – Innenministerkonferenz 2021

In der Stuttgarter Erklärung spricht sich die Innenministerkonferenz dafür aus, Hass und Hetze gemeinsam zu bekämpfen – online und offline. Darin sind unter anderem Maßnahmen zur Antisemitismusbekämpfung und -prävention aufgeführt.

RIAS Jahresbericht: Antisemitische Vorfälle in Bayern 2022

Der Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern) listet antisemitische Vorfälle in Bayern aus dem Jahr 2022 auf. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die verschwörungsideologischen Proteste im Rahmen der Pandemie, auf den 50. Jahrestag des Olympia-Attentats 1972 sowie auf die Debatte um das Theaterstück „Vögel“ gelegt.

Toleranz-Tunnel e.V.

Der Verein Toleranz-Tunnel realisiert in Zusammenarbeit mit KIgA e.V. die Wanderausstellung „ToleranzRäume“. Sie thematisiert die Herausforderungen des täglichen Miteinanders mit dem Ziel, Toleranz und Respekt als gemeinsame Werte im alltäglichen Leben zu fördern. Dies geschieht durch den Zugang über Alltagssituationen und den historisch-gesellschaftlichen Kontext. Parallel zur physischen Ausstellung wird ein Begleitprogramm mit Workshops, Konzerten und Diskussionen entwickelt sowie ein pädagogisches Programm zur nachhaltigen Implementierung der Themen im lokalen Umfeld. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Universität Bielefeld.

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen versteht sich als Gedenk- und Lernort sowie als modernes zeithistorisches Museum.

Kampagne Dunkelfelderhellung – Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus

Die Kampagne Dunkelfelderhellung wurde 2021 von der Landeskommission gegen Gewalt der Senatsverwaltung für Inneres, Digitalisierung und Sport initiiert. Sie fordert Berliner:innen zum Hinsehen und zum Handeln gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus auf.

RIAS Thüringen

RIAS Thüringen ist die Meldestelle für antisemitische Vorfälle in Thüringen. Die Vorfälle werden jährlich ausgewertet und publiziert.

Ehemalige Synagoge Kippenheim

Der im Januar 1996 gegründete „Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim e.V." hat die ehemalige Synagoge Kippenheim zu einem Ort des Gedenkens, des Lernens und der Begegnung gemacht.

Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus

Dr. Wolfgang Schneiß ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Antisemitismus im Jugendstrafvollzug

Zentrale Forschungsergebnisse und Handlungsempfehlungen, 2023

Studie der Hochschule Merseburg unter Leitung von Prof. Dr. Jens Borchert in Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Zentrum.

Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Dachverband der niedersächsischen Gedenkstätten Bergen-Belsen und JVA Wolfenbüttel.

Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden

Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden e.V. leistet historisch-politische Bildungsarbeit in der Migrationsgesellschaft und wurde 2007 als Jugend- und Bildungsinitiative des Aktiven Museums Spiegelgasse für deutsch-jüdische Geschichte in Wiesbaden gegründet.

Botschaft des Staates Israel

Die Webseite der Botschaft des Staates Israel bietet u.a. Informationen über jüdische Feiertage, jüdische Geschichte, das politische System Israels sowie zum Israel-Palästina-Konflikt an.

Beauftragter für Jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus des Landes Hamburg

Stefan Hensel ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Hamburg und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Beschluss: Bildungsarbeit im Kampf gegen Antisemitismus stärken – Empfehlungen des Antisemitismusbeauftragten umsetzen (Bayerischer Landtag 2020)

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 07. Juli 2020. Der Landtag fordert die Staatsregierung auf, zu den bildungspolitischen Anregungen des Antisemitismusbeauftragten zu berichten.

Gedenkstätte Bergen-Belsen

Gedenkstätte für das ehemalige Konzentrationslager Bergen-Belsen. Vor Ort kann an Führungen zum historischen Ort teilgenommen und die Ausstellung zum ehemaligen Konzentrationslager besucht werden. Ferner gibt es spezielle Angebote für Schulklassen und andere Gruppen.

Institut für Neue Soziale Plastik

Das Institut für Neue Soziale Plastik verbindet in seiner Arbeit künstlerische Praxis mit politischer und kultureller Bildungsarbeit. Die Künstler:innen und Personen aus der politischen Bildung arbeiten zusammen mit Partner:innen gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus, auch aus einer feministischen Perspektive. Die Akteur:innen erarbeiten gemeinsam u.a. Theaterstücke, Texte, Podcasts, Spiele und Ausstellungen.

Förderprogramm „Coalition Building: Bündnisse für eine solidarische Gesellschaft“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)

Im Förderprogramm „Coalition Building: Bündnisse für eine solidarische Gesellschaft“ fördert die Stiftung EVZ Projekte bei ihrem Engagement für eine demokratische und solidarische Gesellschaft. Dabei werden lokale Initiativen u.a. aus der jüdischen Community vernetzt und gestärkt. Auf diese Weise soll Antisemitismus auf regionaler Ebene entgegengewirkt werden.

Beschluss: Gemeinsame Erklärung aller Fraktionen des Thüringer Landtags zu dem Brandanschlag auf die Synagoge in Erfurt (Thüringer Landtag 2000)

Beschluss des Thüringer Landtags vom 03. Mai 2000. Darin verurteilt er den Anschlag auf die Erfurter Synagoge vom 20. April 2000 und macht auf die Gefahren des politischen Extremismus aufmerksam. Diesen soll mit Mitteln der Prävention und Repression entschlossen begegnet werden.

Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin

Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin umfassen das Theodor-Körner-Museum, das ehemalige Außenlager des KZ Neuengamme, KZ Wöbbelin sowie weitere Gedenkorte in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Museum befasst sich in seiner Dauerausstellung mit der Biografie von Theodor Körner im historischen Kontext und der wechselvollen Rezeptionsgeschichte des Schriftstellers. Die Dauerausstellung zum KZ Wöbbelin informiert hingegen über die Entstehung, Entwicklung und Nachkriegsgeschichte des Konzentrationslagers.

Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin bieten Führungen durch die Ausstellungen an sowie Gespräche mit Zeitzeug:innen, Filmvorführungen, Vorträge, Lesungen, Workshops und Fortbildungen.

Vertrag zum Schutz jüdischer Einrichtungen und Abwehr von Antisemitismus

Am 28. Januar 2021 hat die Landesregierung Baden-Württemberg einen Vertrag mit den Israelitischen Landesgemeinden unterzeichnet. Neben Mitteln für bauliche und personelle Sicherheitsmaßnahmen wurden auch Mittel zum Aufbau einer Jüdischen Akademie für Baden-Württemberg zugesagt.

RIAS Jahresbericht: Antisemitische Vorfälle in Deutschland 2022

Der Jahresbericht des Bundesverbandes der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V. (Bundesverband RIAS) listet antisemitische Vorfälle im Bundesgebiet aus dem Jahr 2022 auf. Erwähnung finden darin auch Berichte der regionalen Meldestellen aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bayern, Berlin und Sachsen. Eine gekürzte Version in englischer Sprache ist auf der Webseite des Bundesverbandes zum Download verfügbar.

Auswirkungen des radikalen Islam auf jüdisches Leben in Deutschland (ArenDt)

Verbundprojekt im Rahmen der BMBF-Förderlinie „Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Nach ihrer teilweisen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der vordere, erhalten gebliebene Teil der Neuen Synagoge Berlin durch die 1988 gegründete Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum wiederaufgebaut. Heute nutzt die Jüdische Gemeinde zu Berlin den Gebäudekomplex für Verwaltung, Veranstaltungen und Seminare. Außerdem kann hier die Dauerausstellung zur Geschichte der Synagoge sowie der Berliner Jüdischen Gemeinde besichtigt werden.

Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA)

Das JFDA ist ein Recherche-, Feldbeobachtungs-, Informations- und Bildungszentrum mit dem Ziel der Demokratieförderung, der Förderung eines interreligiösen und interkulturellen Austauschs sowie der Hilfe für Betroffene von politischer, rassistischer oder religiöser Verfolgung. Das Forum bietet hierfür Lernwerkstätten, Workshops, Vorträge für unterschiedliche Zielgruppen an und stellt auf seiner Webseite eine Vielzahl von kostenlosen Publikationen und Bildungsmaterialien bereit.

„school is open“ 4.0

„school is open“ 4.0 war ein Projekt der Universität zu Köln zur Arbeit gegen Antisemitismus und inklusiven Lernsettings an der Humanwissenschaftlichen Fakultät. Auch nach Abschluss des Projekts stellt „school is open“ 4.0 dauerhaft eine Sammlung von Publikationen, einen Online-Kurs „Digital gegen Antisemitismus“ sowie weitere nützliche Angebote auf ihrer Webseite bereit.

[m²] – Meldestelle

Die Meldestelle wird durch die Fachstelle [m²] miteinander mittendrin. Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus bei der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln betrieben.

Dokumentation Obersalzberg

Die Dokumentation Obersalzberg ist ein vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin im Auftrag des Freistaats Bayern konzipierter und betreuter Lern- und Erinnerungsort am Feriendomizil Adolf Hitlers. Er bietet seit 1999 am historischen Ort die Möglichkeit, sich mit der Geschichte des Obersalzbergs und der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.

Derzeit wegen Umbau geschlossen.

Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus

Die „Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus“ sind ein gemeinsames Projekt des Anne Frank Zentrums und der Amadeu Antonio Stiftung, das jährlich durchgeführt wird. Während des Aktionszeitraums finden bundesweit on- und offline zahlreiche Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Theater- und Filmvorführungen, Ausstellungen oder Seminare zur Thematik statt. Auf der Webseite des Projekts sind auch über den Aktionszeitraum hinaus Bildungsmaterialien zum Download verfügbar.  

Arbeitsstelle für Interkulturelle Jüdische Studien (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Die Arbeitsstelle ist eine interdisziplinäre Einrichtung der Fakultät IV „Human- und Gesellschaftswissenschaften“ und wird von den Instituten für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Geschichte und Philosophie getragen. Es werden das Professionalisierungsprogramm „Jüdische Studien", das Zertifikatsprogramm „Interkulturelle Jüdische Studien" und eine Vortragsreihe in Kooperation mit dem Leo-Trepp-Lehrhaus der Jüdischen Gemeinde Oldenburg angeboten.

Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte

Das Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen erforscht die Geschichte und Kultur der Juden im deutschen Sprachraum vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Das Institut unterhält die Forschungsplattform für jüdische Grabsteinepigraphik epidat.

Bounce Back Betroffenenberatung Saarland

Bounce Back bietet Unterstützung und Beratung für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt an. Es handelt sich um ein Projekt des Bereiches Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität des Saarlandes.

RIAS Niedersachsen

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Niedersachsen dokumentiert in Zusammenarbeit mit der Amadeu Antonio Stiftung antisemitische Vorfälle in Niedersachsen.

Leitfaden „Verfolgung antisemitisch motivierter Straftaten in Baden-Württemberg“

Der Leitfaden, der von den Antisemitismusbeauftragten der Generalstaatsanwaltschaften Karlsruhe und Stuttgart erarbeitet und am 7. Oktober 2021 vorgestellt wurde, soll die Staatsanwaltschaften bei der Aufdeckung und Verfolgung antisemitisch motivierter Straftaten unterstützen. Neben notwendigen Standards bietet der Leitfaden eine umfangreiche Indikatorensammlung, die antisemitische Tatmotivationen bestätigen.

Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe

Dr. Ludwig Spaenle ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Bayern und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG)

Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) ist eine Forschungseinrichtung an der Universität Bielefeld. Es widmet sich der interdisziplinären Theorieentwicklung und empirischen Forschung zu politisch und gesellschaftlich relevanten Phänomenen um Konflikte und Gewalt sowie ihren Implikationen für sozialen Zusammenhalt, Partizipation, Demokratie und Frieden.

Institut für jüdische Philosophie und Religion (Universität Hamburg)

Das 2014 gegründete Institut bietet einen MA Jüdische Philosophie und Religion an. Der Forschungsschwerpunkt des Instituts ist vor allem die Jüdische Philosophie.

Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz

Beschluss des Landtags Mecklenburg-Vorpommern vom 12. März 2020. 

Feststellung des Landtages 1. zu den Morden in Kassel, Halle und Hanau sowie den Auswirkungen des Erstarkens des Rechtsextremismus, 2. zur Ächtung der Verbreitung von Hass und Hetze sowie der Vergiftung des politischen Klimas durch die Verweigerung der Zusammenarbeit mit Rechtsextremisten auf parlamentarischer und zivilgesellschaftlicher Ebene, 3. zu den Lehren aus dem Aufstieg des Nationalsozialismus, 4. zur Notwendigkeit von Maßnahmen zur Bekämpfung des Rechtsterrorismus und zur Unterstützung von Opfern von Hass und Gewalt. (Kurzreferat des Dokumentenportals MV)

Landesprogramm „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ 2020-2024

Im Jahr 2015 wurde das Landesprogramm „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ initiiert. In der zweiten Förderperiode (2020 bis 2024) stehen die Verstetigung bereits bewährter Maßnahmen zur Prävention und Intervention – wie etwa das „Beratungsnetzwerk Hessen“ oder das Demokratiezentrum – aber auch Maßnahmen im Zuge der weiteren Entwicklung, wie z.B. der Antisemitismus/Antijudaismus rechts- wie linksextremer Gruppierungen, im Fokus.

Beschluss: Nein zu Antisemitismus in Bayern! (Bayerischer Landtag 2018)

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 22. März 2018. Der Landtag verurteilt darin antiisraelische Ausschreitungen insbesondere bei Kundgebungen und spricht sich für eine entschiedene Bekämpfung von Antisemitismus und konsequentes Vorgehen aus. Das Straf- und Versammlungsrecht sei daraufhin zu prüfen. Jüdisches Leben und jüdische Kultur sollen in Bayern nachhaltig gefördert werden.

Union progressiver Juden

Die Union progressiver Juden ist eine Vereinigung liberaler Gemeinden und Gruppen in Deutschland. Sie wurde 1997 gegründet und vertritt derzeit (Stand 1. Oktober 2022) 25 jüdische Gemeinden und Gruppen und wird von der Bundesregierung unterstützt.

Antisemitismusbeauftragter der Schulstiftung im Bistum Osnabrück

Rabbiner Efraim Yehoud-Desel steht allen Stiftungsschulen der Schulstiftung im Bistum Osnabrück als Experte zur Verfügung, vor allem im Hinblick auf die Darstellung der jüdischen Religion im katholischen, evangelischen und islamischen Religionsunterricht. Er wirkt beratend bei der religionssensiblen Gestaltung einer Stiftungsschule mit und unterstützt die Schulen in ihrer Präventionsarbeit gegen Antisemitismus.

Podcast „Verschwörungsfragen“ des Antisemitismusbeauftragten des Landes Baden-Württemberg

Der Podcast „Verschwörungsfragen“ wird von Dr. Michael Blume, dem Beauftragten der Landesregierung Baden-Württemberg gegen Antisemitismus, herausgeben. Darin widmet er sich verschiedenen antisemitischen Verschwörungsmythen sowie anderen Fragen zum Thema Antisemitismus. 

CeMAS – Center für Monitoring, Analyse und Strategie

CeMAS (Center für Monitoring, Analyse und Strategie) bündelt eine interdisziplinäre Expertise zu Verschwörungs­ideologien, Antisemitismus und Rechtsextremismus.

Backup - Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Backup ist eine Beratungsstelle, die nach rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Angriffen im Raum Westfalen-Lippe berät. Beraten werden Opfer, Angehörige und Zeug:innen. Die Website ist in über zehn Sprachen verfügbar.

Institut für Neutestamentliche Wissenschaft und Judaistik (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

Die Mitglieder des Instituts lehren und erforschen die Geschichte des frühen Christentums in den ersten beiden Jahrhunderten sowie die Geschichte des antiken Judentums.

Sonderbeauftragte gegen Antisemitismus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)

Prof. Dr. Katharina Herkendell ist Sonderbeauftragte gegen Antisemitismus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Sie ist Ansprechpartnerin bei antisemitischen Vorfällen und Anlaufstelle für jüdische Studierende, Forschende und Lehrende sowie alle weiteren Beschäftigten der FAU.

Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Sigmount A. Königsberg ist Ansprechpartner für Gemeindemitglieder und Berliner Bürger, die sich antisemitischen Attacken und Diskriminierungen ausgesetzt sehen. Zu seinen Aufgaben zählen Beratung und Hilfe für Betroffene, die Analyse und Dokumentation aktueller antisemitischer Vorfälle sowie Präventionsarbeit an Schulen und Freizeiteinrichtungen.

Expertenrat beim Beauftragten gegen Antisemitismus – Baden-Württemberg

Dem Länderbeauftragten gegen Antisemitismus von Baden-Württemberg wurde ein Expert:innenrat aus jüdischen und nicht-jüdischen Expert:innen aus Wissenschaft, Verbänden und Zivilgesellschaft beigestellt. Er nahm am 17. Dezember 2018 seine Arbeit auf.

Antisemitismus, Rassismus und der Verbreitung von Hassideologien mit allen Mitteln des Rechtsstaates entgegentreten

Beschluss des Landtages von Sachsen-Anhalt vom 4. Februar 2021.

Entschließung in Reaktion auf den Terroranschlag in Halle vom 9. Oktober 2019. 

Entschließung: Aktionsprogramm gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus (Niedersachsen 2009)

Am 27. März 2009 hat der niedersächsische Landtag mit dem Aktionsprogramm gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus eine Entschließung mit folgenden Zielsetzungen angenommen: Demokratieförderung, Stärkung von Partizipationsmöglichkeiten, Umsetzung des Integrationsgedankens sowie Ausbau der Menschenrechtsbildung.

Maimonides Centre for Advanced Studies (Universität Hamburg)

Das Maimonides Centre for Advanced Studies wurde 2015 als DFG-Kolleg-Forschungsgruppe gegründet. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Erforschung des Skeptizismus im Judentum in seiner doppelten Ausprägung als rein philosophische Tradition und als allgemeinerer Ausdruck skeptischer Strategien, Konzepte und Haltungen im kulturellen Bereich.

Religionsmonitor – Bertelsmann Stiftung

Seit 2007 wird von der BertelsmannStiftung der Religionsmonitor erarbeitet und herausgegeben. Ziel ist es, die gesellschaftliche Bedeutung von Religion und die Einstellungen von Menschen zu kultureller Vielfalt empirisch zu erfassen.

Opferberatung Rheinland – Beratung und Unterstützung für Betroffene rechtsextremer und rassistischer Gewalt

Die Opferberatung Rheinland (OBR) hat im Juli 2012 ihre Beratungsarbeit aufgenommen. OBR berät Betroffene rechter und rassistischer Gewalt in juristischen Fragen, begleitet sie zur Polizei oder zu anderen Behörden, organisiert ärztliche oder therapeutische Hilfe sowie rechtlichen Beistand und Dolmetscher:innen.

Beauftragter für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus Schleswig-Holstein

Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein ist zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Institut für jüdische Studien und Religionswissenschaft (Universität Potsdam)

Das an der Philosophischen Fakultät angesiedelte Institut bietet zwei BA- und einen MA-Studiengang an. Die unterschiedlichen am Institut vertretenen oder mit dem Institut kooperierenden Disziplinen bringen ihre jeweiligen Perspektiven in die Erforschung und Lehre des Judentums, Christentums und Islams sowie ihrer Geschichte und Kultur ein.

Beschluss: Sicheres jüdisches Leben in Baden-Württemberg – gemeinsam und geschlossen gegen Antisemitismus (Landtag BaWü 2021)

Beschluss des Landtags Baden-Württemberg vom 9. Juni 2021. Darin wird die Landesregierung anlässlich des Brandanschlags auf die Ulmer Synagoge im Juni 2021 ersucht, dem Schutz jüdischen Lebens und jüdischer Einrichtungen sowie dem Kampf gegen Antisemitismus eine hohe Priorität beizumessen. Außerdem soll der Antisemitismusbeauftragte bei seiner Arbeit unterstützt sowie bereits identifizierte Maßnahmen im Kampf gegen Antisemitismus weiter intensiviert werden.

Beschluss: Antisemitismus weiterhin entschieden bekämpfen! (Bayern 2023)

Beschluss des Zwischenausschusses des Bayerischen Landtags vom 07. September 2023. Darin verurteilt er anlässlich der „Flugblatt-Affäre“ rund um den bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Hubert Aiwanger das antisemitische Pamphlet. Der Zwischenausschuss bekennt sich zu seiner Verantwortung, jüdisches Leben zu schützen und erneuert nochmals die Resolution des Landtags „Antisemitismus entschieden bekämpfen!“ vom 20.05.2021 (Drs. 18/15940).

Professur für Judaistik (Universität Bamberg)

Die Judaistik in Bamberg versteht sich als Lehr- und Forschungsplattform für jüdische Religionsgeschichte und jüdische Kultur in Vergangenheit und Gegenwart. Es werden der BA-Studiengang „Jüdische Studien“, der MA-Studiengang „Religionen verstehen“ sowie der Elitemasterstudiengang „Kulturwissenschaften des Vorderen Orients/Cultural Studies of the Middle East“ angeboten.

Jüdisches Museum Rendsburg

Das Jüdische Museum Rendsburg ist ein Landesmuseum in Schleswig-Holstein. 

Aktuell wird die Dauerausstellung des Museums vollständig überarbeitet. Das Haus ist daher bis Februar 2023 geschlossen. Es werden jedoch weiterhin ein historischer Stadtrundgang sowie eine Führung über den jüdischen Friedhof Rendsburg-Westerrönfeld angeboten.

Beschluss: Antisemitismus entschlossen bekämpfen (Landtag Baden-Württemberg 2018)

Beschluss des Landtags Baden-Württemberg vom 7. März 2018. Darin benennt er eine Reihe von Maßnahmen zur Antisemitismusbekämpfung und -prävention in Zivilgesellschaft und Behörden sowie in Bildung und Forschung.

Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz

Die Gedenk- und Bildungsstätte bietet neben ihren Ausstellungen vielfältige pädagogische Möglichkeiten, sich mit der Geschichte der Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden, mit der Geschichte des Nationalsozialismus, mit der Vorgeschichte oder den Nachwirkungen zu befassen.

Abteilung für Judaistik (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Die inhaltliche Ausgestaltung der Judaistik am Institut für den Nahen und Mittleren Osten ist zum einen die formative Phase des Judentums in der rabbinischen Spätantike in Palästina und Mesopotamien (als Entstehungsorte der beiden Talmude) und zum anderen das Judentum in der islamischen Welt.

Antisemitismus an Schulen in Deutschland. Befunde – Analysen – Handlungsoptionen

„Antisemitismus an Schulen in Deutschland“ ist eine empirisch basierte Studie der Soziologin Prof. Dr. Julia Bernstein. Darin werden antisemitische Haltungen und Handlungen unter Schüler:innen und Lehrkräften untersucht sowie der Umgang damit an Schulen.

Bildung in Widerspruch e.V.

Zentrale Säulen der Arbeit des Vereins sind die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und weiteren Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Hierfür werden Hintergrundanalysen, pädagogische Konzepte, Webangebote und zivilgesellschaftliche Handlungsstrategien diversitätssensibel, multiperspektivisch und adressat:innenorientiert erarbeitet.

Chasak! Gegen Antisemitismus im ländlichen Raum

Das Projekt setzt sich sich mit Mitteln kultureller und politischer Bildung gegen Antisemitismus im ländlichen Raum Brandenburgs einsetzt. Mit kreativen Methoden und eigens entwickelten Präventionsformaten werden insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen.

Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG)

Das Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) ist das zentrale antidiskriminierungsrechtliche Schlüsselprojekt des Berliner Senats. Es wurde am 04.06.2020 vom Abgeordnetenhaus beschlossen und am 21.06.2020 in Kraft gesetzt.

Kooperation der Hans-Böckler-Stiftung mit der International School for Holocaust Studies (ISHS)

Die Hans-Böckler-Stiftung betreibt eine dauerhafte Kooperation mit der International School for Holocaust Studies der Erinnerungsstätte Yad Vashem in Jerusalem. Stipendiat:innen sowie Alumni und Alumnae können sich in jährlich stattfindenden Seminaren zu den Themen Vermittlung des Holocaust sowie Auseinandersetzung mit der generationenübergreifenden Weitergabe von Traumata bzw. historischen Erfahrungen weiterbilden. Das Seminar ist Teil der Bemühungen aller 13 Begabtenförderungswerke im Kampf gegen Antisemitismus.

Fritz Bauer Institut (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Das Fritz Bauer Institut ist eine interdisziplinär ausgerichtete Forschungs-, Dokumentations- und Bildungseinrichtung zur Geschichte und Wirkung des Holocaust. Das Institut bietet Fortbilungen für Lehrer:innen an. Aufzeichnungen von Vorträgen sind auf dem YouTube-Kanal des Instituts zu finden.

Leitfaden zum Erkennen antisemitischer Straftaten – 2021

Der Leitfaden soll Polizei und Justiz bestmöglich dabei unterstützen, antisemitisch motivierte Straftaten aufzudecken und zu verfolgen. Er wurde von einer Kernarbeitsgruppe aus dem im Niedersächsischen Justizministerium ansässigen Landes-Demokratiezentrum, der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus RIAS Niedersachsen sowie der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus entwickelt.

Der Leitfaden ist als Arbeitshilfe für die Praxis angelegt. Neben einer gut strukturierten Checkliste, die die Einordnung erleichtern soll, bietet der Leitfaden auch weitere Hintergrundinformationen.

Achtes Gesetz zur Änderung der Verfassung des Landes Brandenburg

Am 5. Juli 2022 hat der Brandenburger Landtag das achte Gesetz zur Änderung der Verfassung des Landes Brandenburg beschlossen. Darin wird u.a. eine Änderung des Artikels 7a (Schutz des friedlichen Zusammenlebens) vorgenommen. Im ersten Absatz wird der Kampf gegen Antisemitismus, im zweiten Absatz die Förderung des jüdischen Lebens und der jüdischen Kultur gesetzlich verankert. 

Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig erinnert an die Opfer, das Unrecht und die Geschichte des NS-Zwangsarbeitseinsatzes in Leipzig und dessen Folgen. Sie ist eine Anlaufstelle für ehemalige Zwangsarbeiter:innen und deren Angehörige, erforscht noch unbeleuchtete Aspekte des Themas und sammelt historische Zeugnisse. Die Dauerausstellung wird ergänzt durch öffentliche Veranstaltungen, Führungen, Stadtteilrundgänge und Bildungsangebote wie z.B. Podcasts.

Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Trier (IIA)

Die Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung (IIA) ist ein Zusammenschluss junger Wissenschaftler:innen aus der Großregion, der sich 2019 gegründet hat und an der Universität Trier ansässig ist. Die IIA bietet sowohl akademische als auch öffentliche Veranstaltungen an.

Beauftragter der Landesregierung Hessen für Jüdisches Leben und den Kampf gegen den Antisemitismus

Uwe Becker ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Hessen und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Beschluss: Toleranz und Weltoffenheit erhalten – Rechtsextremismus bekämpfen (Landtag Brandenburg 2015)

Beschluss des Landtages Brandenburg vom 12. Juni 2015. Der Landtag bestätigt die Fortführung von Maßnahmen zur Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremistischer Gewalt und die weitere Unterstützung von Initiativen und Vereinen. Sie fordert die Landesregierung auf, regelmäßig im Landtag über die Umsetzung des Konzepts „Tolerantes Brandenburg“ zu berichten und entsprechende Maßnahmen auch auf Bundesebene anzugehen.

Beauftragter für den Kampf gegen Antisemitismus der Evangelischen Kirche in Deutschland

Dr. Christian Staffa ist der zentrale Ansprechpartner der Evangelischen Kirche in Deutschland zum Thema Antisemitismus.

Themenheft „Antisemitismus. Ein Thema in und für Schule“

Das Themenheft „Antisemitismus. Ein Thema in und für Schule“ behandelt Ursachen und Wirkungen, aber auch pädagogische und didaktische Konzepte zu einer sensiblen und verantwortungsvollen Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Formen und Ausprägungen des Antisemitismus. Die Reihe „Hamburg macht Schule – Zeitschrift für Hamburger Lehrkräfte und Elternräte“ wird herausgegeben von der Behörde für Schule und Berufsbildung und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Die Ausgabe ist kostenlos zum Download verfügbar.

Jüdisches Museum Creglingen

Das Jüdische Museum Creglingen ist eine Einrichtung, die ausschließlich ehrenamtlich betrieben wird und hauptsächlich spendenfinanziert ist.

SUPPORT für Betroffene rechter Gewalt

Projekt des RAA Sachsen e.V.. Mehrere Beratungsstellen in Sachsen verteilt (siehe Website).

Netzwerk Tolerantes Sachsen

Das Netzwerk Tolerantes Sachsen ist eine Plattform von über 130 sächsischen Initiativen, Vereinen und Organisationen, die sich für die Förderung demokratischer Kultur und gegen Einstellungen der Ungleichwertigkeit, Antisemitismus und Rassismus einsetzen.

Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten

Die 2002 gegründete Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten fördert Einrichtungen und Projekte, die sich dem Opfergedenken sowie der Aufklärung und Erforschung der Zeit des Nationalsozialismus widmen. Auf der Homepage der Stiftung findet man eine Übersicht über alle Gedenk- und Erinnerungsstätten in Schleswig-Holstein.

Kinder vom Bullenhuser Damm e.V.

Die Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm e.V. wurde u.a. von Überlebenden des Konzentrationslagers Neuengamme und deren Angehörigen ins Leben gerufen. Sie organisiert Ausstellungen, Gedenkfeiern sowie Jugendprojekte, um insbesondere Schüler:innen die Geschichte des Konzentrationslagers zu vermitteln und sich für eine Zukunft ohne Faschismus, Antisemitismus und Rassismus einzusetzen. Die Vereinigung eröffnete zudem eine Gedenkstätte, die heute als Außenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme besichtigt werden kann.

Problembeschreibung Antisemitismus in Sachsen

Bericht des Bundesverbandes der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus, 2021.

Leipziger Autoritarismus-Studie

In der Leipziger Autoritarismus-Studie wird seit 2002 untersucht, wie weit extrem rechte Einstellungen, darunter auch Antisemitismus, in der Mitte der Gesellschaft verbreitet sind. Die Ergebnisse werden alle zwei Jahre veröffentlicht.

SABRA - Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit Beratung bei Rassismus und Antisemitismus

SABRA ist eine zivilgesellschaftliche Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit des Landes NRW in Trägerschaft der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Die Arbeit von SABRA umfasst insbesondere Einzelfallberatung für Betroffene von Antisemitismus (landesweit) und Rassismus (Raum Düsseldorf), antisemitismuskritische Präventions- und Bildungsarbeit sowie Netzwerk- und Gremienarbeit auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. 

Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts (WAG)

Die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts (WAG) ist eine Vereinigung deutscher Historiker:innen, die sich die Förderung der Erforschung und Darstellung der deutsch-jüdischen Geschichte zum Ziel gesetzt hat. Sie ist eine Einrichtung des Internationalen Leo Baeck Institutes (LBI).

Die WAG veranstaltet Doktorand:innenseminaren und Kolloquien zur Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses, Fachtagungen, Workshops und Arbeitsgespräche. Auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft finden sich aktuelle Ausschreibungen sowie Hinweise auf Veranstaltungen und Publikationen.

Studie: Studentisches Meinungsklima zur Gewalteskalation in Israel und Gaza und Antisemitismus an deut- schen Hochschulen

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegebene Studie zu Antisemitismus an deutschen Hochschulen wurde am 14. März 2024 vorgestellt. Die Schnellbefragung mit über 2000 Studierenden deutscher Hochschulen wurde von Forscher:innen der Universität Konstanz durchgeführt und soll die Datenlage zu Antisemitismus an Hochschulen verbessern. 

Bundesverband Mobile Beratung

Der Bundesverband Mobile Beratung ist der Dachverband von zahlreichen mobilen Beratungsteams deutschlandweit. Die Beratungsteam beraten zum Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungserzählungen und Rechtspopulismus. Auf seiner Website bietet der Bundesverband eine Übersichtskarte zu allen vertretenen mobilen Beratungsteams bundesweit an.

Mobile Beratung in Thüringen

Die Mobile Beratung in Thüringen (MOBIT) unterstützt und berät Personen und Gruppen, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Verschwörungsideologien, Antisemitismus und für demokratische Werte einsetzen möchten. Dazu kommen die Beratungsteams beispielsweise in Schulen, Jugendgruppen und Nachbarschaftsinitiativen.

Wahrnehmen – Benennen – Handeln. Handreichung zum Umgang mit Antisemitismus an Schulen

Die Broschüre „Wahrnehmen – Benennen – Handeln“ ist eine Handreichung zum Umgang mit Antisemitismus an Schulen, herausgegeben vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL). Sie enthält sowohl Unterrichtsvorschläge und -materialien als auch Grundlagenartikel zu Erscheinungsformen von Antisemitismus. Die Broschüre ist kostenlos zum Download verfügbar.

Mayors United Against Antisemitism

Die Initiative „Mayors United Against Antisemitism“ des American Jewish Committee (AJC) wurde 2015 in den USA und europaweit ins Leben gerufen, um kommunale Führungspersönlichkeiten im Engagement gegen Antisemitismus zu vereinen und zu stärken. Eine Neuauflage der Kampagne fand im Juni 2021 statt.

Förderschwerpunkt Demokratie der Gerda Henkel Stiftung

Unter dem Förderschwerpunkt Demokratie fördert die Gerda Henkel Stiftung Projekte aus den Teilbereichen „Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung“ sowie „Transformationen der Demokratie? Oder: Konturen der kommenden demokratischen Gesellschaft“. 

Gedenkstätte KZ Osthofen

Die Gedenkstätte KZ Osthofen bietet neben mehreren Ausstellungen zur Geschichte des Lagers auf ihrer Webseite auch einen digitalen Rundgang und Audioguide durch die Gedenkstätte an. Führungen für verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten sowie Studien- und Projekttage können gebucht werden. Weitere Veranstaltungen, (Ferien-)Workshops und Fortbildungen für Lehrkräfte werden ebenfalls angeboten. Die Gedenkstätte bietet zudem verschiedene Materialkoffer für pädagogische Zwecke zum Verleih sowie weitere Bildungsmaterialien zum Download an.

Zwischen Nächstenliebe und Abgrenzung. Eine interdisziplinäre Studie zu Kirche und politischer Kultur

Die interdisziplinäre Studie „Zwischen Nächstenliebe und Abgrenzung" wurde von der evangelischen Kirche in Auftrag gegeben. Darin werden in drei Teilstudien die Zusammenhänge zwischen Kirchenmitgliedschaft, Religiosität, politischer Kultur und Vorurteilen untersucht. Auch die verschiedenen Formen des Antisemitismus und antisemitische Ressentiments werden beleuchtet. Die Studie ist kostenlos zum Download verfügbar.

Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm e.V. – KZ-Gedenkstätte

Das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (DZOK) ist ein Erinnerungs-, Lern- und Bildungsort zur Zeit des Nationalsozialismus in Ulm und dem Land Württemberg.

Themenportal „Bayern gegen Antisemitismus“

Das Online-Themenportal „Bayern gegen Antisemitismus“ unterstützt Lehrkräfte dabei, sich allen Formen des Antisemitismus entgegenzustellen. Auf der Webseite finden sich eine Vielzahl von Materialien für Prävention von und Intervention gegen Antisemitismus. Anhand von Fallbeispielen werden Strategien zum Vorgehen bei antisemitischen Vorfällen im Schulalltag aufgezeigt. Zudem sind im Themenportal Ansprechpartner:innen auf Landes- und Bundesebene, außerschulische Bildungsangebote für Lehrkräfte und Schüler:innen sowie aktuelle Veranstaltungen zum Thema zusammengestellt.

Handreichung zum Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule

Die Handreichung zum Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule stellt Hintergrundinformationen und praktische Tipps zu den Themen jüdisches Leben heute, antisemitische Vorurteile und Diskriminierung sowie zur Thematisierung der Shoah bereit. Sie wurde vom Anne Frank Zentrum gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin zusammengestellt. Die Broschüre ist kostenlos zum Download verfügbar.

Onlineportal „An allem schuld – Wie Antisemitismus funktioniert“

Das Onlineportal „An allem schuld – Wie Antisemitismus funktioniert“ bietet kurze Erläuterungen zu verschiedenen Themenbereichen über Antisemitismus und jüdisches Leben. 

Beschluss: Maßnahmen der Staatsregierung zur Bekämpfung des Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens und jüdischer Kultur in Bayern (Bayerischer Landtag 2017)

Beschluss des Bayerischen Landtages vom 09. November 2017. Der Landtag spricht sich angesichts der historischen Verantwortung Deutschlands für eine entschiedene Bekämpfung des Antisemitismus aus und verpflichtet sich, jüdisches Leben und jüdische Kultur in Bayern nachhaltig zu fördern. Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Landtag über entsprechende Maßnahmen insbesondere in der politischen und schulischen Bildung, der öffentlichen Kommunikation, der Prävention und Forschung u.a. zu berichten.

Sachsen-Monitor

Der Sachsen-Monitor ist eine seit 2016 stattfindende repräsentative Bevölkerungsbefragung zu politischen Einstellungen der Bürger:innen in Sachsen. Er erfasst u.a. auch antisemitische Einstellungen innerhalb der sächsischen Bevölkerung. Die Studie wird im Auftrag der Sächsischen Staatskanzlei erarbeitet.

ConAct: Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch

ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch arbeitet bundesweit als Service-Zentrum für die Jugendkontakte zwischen Deutschland und Israel.

Alte Synagoge – Haus jüdischer Kultur Essen

Die Alte Synagoge, Kulturinstitut der Stadt Essen, bietet interessierten Besucher:innen fünf Ausstellungsbereiche über jüdische Gegenwart und Geschichte. Das Haus verfügt zudem über eine Präsenzbibliothek sowie über Sammlungsbestände, die für wissenschaftliche, pädagogische und publizistische Zwecke kostenlos genutzt werden können.

Beschluss: Weg in der Antisemitismus- und Extremismusbekämpfung konsequent weiterverfolgen (Bayerischer Landtag 2019)

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 08. Mai 2019. Der Landtag begrüßt darin die Maßnahmen der Staatsregierung in der Antisemitismus- und Extremismusbekämpfung und fordert sie auf, diesen Weg konsequent weiterzuverfolgen.

Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)

Das 2020 gegründete Centrum leistet durch Forschungs- und Lehrprojekte sowie die Vernetzung und Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteur:innen von Wissenschaft, Praxis Sozialer Arbeit, Zivilgesellschaft und internationalen Kooperationspartner:innen einen Beitrag im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus.

Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus – KIgA e.V.

Der Bildungsträger Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA) entwickelt Konzepte für antisemitismuskritische Bildungsarbeit und setzt sie in die Praxis um. Die KIgA stellt neben Workshops und Seminarreihen für Schüler:innen auch Angebote für Multiplikator:innen aus Justiz, Verwaltung, Hochschulen und Politik bereit. Auf ihrer Webseite sind zahlreiche Publikationen, Bildungsmaterialien sowie von der KIgA entwickelte Methoden für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus zum Download verfügbar.

Claims Conference "Saul Kagan Fellowship in Advanced Shoah Studies"

Mit dem internationalen Programm des Claims Conference, dem „Saul Kagan Fellowship in Advanced Shoah Studies“ werden Projekte auf dem Gebiet der Holocaustforschung gefördert.

Das Blaue Haus in Breisach (Gedenk- und Bildungsstätte für die Geschichte der Juden am Oberrhein)

Das Blaue Haus in Breisach am Rhein ist seit 2003 eine Gedenk- und Bildungsstätte für die Geschichte der Juden:Jüdinnen am Oberrhein. Es ist das ehemalige Gemeindehaus der jüdischen Gemeinde in Breisach.

Bericht Antisemitismus in Deutschland – aktuelle Entwicklungen

Bericht des 2. unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus von 2017.

Der zweite unabhängige Expertenkreis Antisemitismus wurde auf der Grundlage des Bundestagsbeschlusses vom 11. Juni 2013 zum Antrag 17/13885: Antisemitismus entschlossen zu bekämpfen und jüdisches Leben in Deutschland weiterhin nachhaltig  fördern eingerichtet. Die Konstituierung erfolgte im Januar 2015 mit Unterstützung des Bundesministeriums des Innern. 

Auf der Seite sind neben dem Bundestagsbeschluss auch die eingeholten Expertisen dokumentiert.

Berliner Register

Die Berliner Register dokumentieren rassistische, antisemitische, LGBTIQ*-feindliche, antiziganistische, extrem rechte, sozialchauvinistische, behindertenfeindliche oder antifeministische Vorfälle in Berlin. Die Meldungen werden als Chronik auf der Webseite veröffentlicht sowie einmal jährlich ausgewertet. Die Berliner Register setzen sich zusammen aus insgesamt zwölf Registerstellen in jedem Bezirk. Auf den Seiten der einzelnen Registerstellen sind zudem Artikel und Vorfallmeldungen aus dem jeweiligen Bezirk zu finden.

RIAS Jahresbericht: Antisemitische Vorfälle in Niedersachsen 2022

Der Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Niedersachsen (RIAS Niedersachsen) listet antisemitische Vorfälle in Niedersachsen aus dem Jahr 2022 auf. 

Zentrum für antisemitismuskritische Bildung (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)

Das Zentrum für antisemitismuskritische Bildung ist ein Projekt des Instituts für evangelische Theologie und Religionspädagogik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Das Zentrum hat sich zum Ziel gesetzt, antisemitismuskritische Bildung und Didaktik anzubieten sowie Lehr- und Forschungsergebnisse in ausdifferenzierten Kontexten zur Verfügung zu stellen.

Studie „Menschen in Deutschland“ (MiD)

Die jährliche, repräsentative Bevölkerungsbefragung „Menschen in Deutschland“ (MiD) der Universität Hamburg befasst sich mit Fragen des Lebens in Deutschland zu Hauptthemen aus Gesellschaft, Politik und Religion. Dabei werden Einstellungen, Ansichten und Meinungen zu aktuellen Entwicklungen in der Gesellschaft abgefragt. Auch dem Themenkomplex Antisemitismus wird dabei nachgegangen.