Ressourcen-Center

Das FoNA 21 Ressourcen-Center ist eine Zusammenstellung von vorrangig deutschsprachigen Webseiten, Organisationen und Materialien rund um die Themen Antisemitismusforschung, -bekämpfung, -prävention und jüdisches Leben. Neben einer Freitextsuche können die angezeigten Suchergebnisse auch mithilfe der linksstehenden Filterfunktionen nach inhaltlichen Kategorien, Regionen oder nach angebotenen Formaten eingegrenzt werden. Sie suchen nach Informationen für eine bestimmte Zielgruppe oder in einer bestimmten Sprache? Auch dafür stehen Ihnen die Filterfunktionen zur Verfügung.

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Beschluss: Nichtlegislatives Vorhaben der Europäischen Union – zur EU-Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens (Bayerischer Landtag 2022)

Der Bayerische Landtag hat am 23. Februar 2022 dem nichtlegislativen Vorhaben der Europäischen Union zugestimmt. Der Ausschuss für Bildung und Kultus begrüßt darin die Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen: Strategie der EU zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens (2021­­–2030) und das Zehn-Punkte-Papier des Bundesrates. Der Landtag stellt fest, dass die meisten geforderten Aktivitäten bereits erfolgen und durch das in Arbeit befindliche Gesamtkonzept „Jüdisches Leben und Bekämpfung des Antisemitismus“ verdeutlicht werden.

Entschließung: Antisemitismus und allen weiteren Formen von Menschenverachtung entschieden entgegentreten! (Niedersachsen 2019)

Der niedersächsische Landtag hat am 23. Oktober 2019 den Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP „Terrorangriff in Halle – Antisemitismus und allen weiteren Formen von Menschenverachtung entschieden entgegentreten!“ beschlossen.

Mit der Entschließung verurteilt der Landtag Niedersachsen den rechtsextremen Terrorangriff in Halle/Saale und drückt sein Mitgefühl und seine Solidarität mit den Betroffenen aus.  

Leitfaden „Verfolgung antisemitisch motivierter Straftaten in Baden-Württemberg“

Der Leitfaden, der von den Antisemitismusbeauftragten der Generalstaatsanwaltschaften Karlsruhe und Stuttgart erarbeitet und am 7. Oktober 2021 vorgestellt wurde, soll die Staatsanwaltschaften bei der Aufdeckung und Verfolgung antisemitisch motivierter Straftaten unterstützen. Neben notwendigen Standards bietet der Leitfaden eine umfangreiche Indikatorensammlung, die antisemitische Tatmotivationen bestätigen.

Expertise: Antisemitismus unter Menschen mit Migrationshintergrund und Muslim*innen

Die Expertise „Antisemitismus unter Menschen mit Migrationshintergrund und Muslim*innen“ fasst den aktuellen Forschungsstand zum Thema zusammen und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Journalist:innen ab. Die Untersuchung wurde durchgeführt von Dr. Sina Arnold vom Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin im Auftrag des Mediendienstes Integration.

Aktion NOTEINGANG Münster

Die Aktion NOTEINGANG Münster ist eine Initiative, die Schutzräume vor Hassgewalt, Bedrohungen und Ausgrenzung schafft. Läden, Cafés und andere Einrichtungen in Münster signalisieren dabei durch das Anbringen eines „Noteingang“-Aufklebers, dass sie einen Zufluchtsort für (potenziell) Betroffene bieten. Teilnehmende Noteingänge werden durch Informations- und Beratungsangebote für das Thema sensibilisiert. Die Aktion entstand als Reaktion auf fehlende Anteilnahme oder Hilfeleistung bei rassistischen Übergriffen und soll die Zivilgesellschaft zu aktiver Zivilcourage gegen rechte Angriffe ermutigen.

Demokratiezentrum Baden-Württemberg

Das Demokratiezentrum Baden-Württemberg ist ein Bildungs-, Dienstleistungs- und Vernetzungszentrum mit dem Ziel der Demokratieförderung und Extremismusprävention. Das Zentrum bietet auf seiner Webseite eine Vielzahl an Publikationen und Handouts an, sowie Workshops, Planspiele, Fachveranstaltungen und persönliche Beratung in seinen regionalen Demokratie- und Beratungszentren im gesamten Bundesland.

Erster unabhängiger Expertenkreis Antisemitismus

Der erste unabhängige Expertenkreis Antisemitismus wurde im September 2009 eingerichtet und soll dabei helfen, den Antisemitismus weiter zu bekämpfen und jüdisches Leben in Deutschland noch besser zu fördern. Er hat im November 2011 seinen Bericht vorgelegt.

Topographie des Terrors

Das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors” ist ein Erinnerungsort in Berlin. Zentrum und Stiftung „Topographie des Terrors" dienen der Vermittlung historischer Kenntnisse über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen sowie der Anregung zur aktiven Auseinandersetzung mit dieser Geschichte, einschließlich ihrer Folgen nach 1945.

Arthur Langerman Archive for the Study of Visual Antisemitism Foundation

Die Arthur Langerman Archive for the Study of Visual Antisemitism Foundation (Arthur Langerman Foundation) betreut eine Sammlung von über 8000 visuellen Antisemitika ihres Stifters, die Sammlung Langerman. Die Stiftung wird treuhänderisch von der Technischen Universität Berlin verwaltet und hat ihren Sitz am Zentrum für Antisemitismusforschung.

Das Forschungsprojekt ALAVA ist dafür zuständig, die Sammlung zu konservieren und systematisch zu erschließen, zu klassifizieren und zu inventarisieren. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird die Sammlung Langerman Studierenden, Forschenden sowie Pädagog:innen und Multiplikator:innen in digitaler Form zugänglich gemacht. ALAVA sammelt zudem weiter kontinuierlich visuelle Antisemitika aus der Vergangenheit und Gegenwart, um diese zu dokumentieren, als Quellen zu sichern und für die Forschung und Bildungsarbeit zur Verfügung stellen zu können.

Antisemitismus im Kontext Schule – Deutungen und Umgangsweisen von Lehrer*innen an Berliner Schulen

„Antisemitismus im Kontext Schule“ ist eine qualitative Studie zu Erscheinungsformen des Antisemitismus an Schulen und den Umgang damit durch Lehrkräfte und Schulleitungen. Sie wurde durch den Forschungsbereich des Kompetenzzentrums für antisemitismuskritische Bildung und Forschung unter der Leitung von Marina Chernivsky und Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai durchgeführt. Der Forschungsbericht zur Studie sowie ein Fact Sheet ist kostenlos zum Download verfügbar.

amira – Beratung bei Diskriminierung wegen (zugeschriebener) Herkunft und Religion

amira ist eine Beratungsstelle in Hamburg, die unter anderem Beratung für Betroffene antisemitischer und rassistischer Diskriminierung anbietet.

Jüdisches Museum Emmendingen

Das Jüdische Museum Emmendingen versteht sich als Ort des Erinnerns, Gedenkens, Lernens und der Begegnung mit jüdischem Leben in der heutigen Zeit.

[m²] – Meldestelle

Die Meldestelle wird durch die Fachstelle [m²] miteinander mittendrin. Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus bei der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln betrieben.

Beschluss: Entwicklung eines Gesamtkonzepts zur Erinnerungskultur in Bayern (Bayerischer Landtag 2019)

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 17. Juli 2019. Der Landtag fordert die Staatsregierung auf, dem Ausschuss für Bildung und Kultus über den Stand des geplanten Gesamtkonzepts der Erinnerungsarbeit und über das weitere Vorgehen im Bereich der Erinnerungskultur zu berichten.

ju:an-Praxisstelle: Antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit

Die ju:an Praxisstelle bietet Beratung und Fortbildungen für Fachkräfte und Multiplikator:innen der Jugendarbeit sowie Handreichungen mit Hintergrundwissen und praktischen Anregungen für antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit an. Zudem organisiert die Praxisstelle verschiedene Veranstaltungen und Projekte mit Jugendlichen.

Zentrum für Antisemitismusforschung

Das 1982 gegründete Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) ist eine wissenschaftliche Forschungseinrichtung der TU Berlin und betreibt interdisziplinäre Grundlagenforschung zu Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Antisemitismus. Darüber hinaus ist es in verschiedenen Gremien beratend tätig, bietet eine eine Vielzahl wissenschaftlicher Veranstaltungen an und seit 2014 auch den MA-Studiengang „Interdisziplinäre Antisemitismusforschung“.

Betroffenenberatung Niedersachsen

Die Betroffenenberatung Niedersachsen bietet Beratung und Unterstützung für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Diskriminierung im Raum Niedersachsen an. Dazu betreibt sie drei Zweigstellen für drei Regionen Niedersachsens. Zudem kann man hier Vorfälle zur Dokumentation melden.

Beschluss: Maßnahmen der Staatsregierung zur Bekämpfung des Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens und jüdischer Kultur in Bayern (Bayerischer Landtag 2017)

Beschluss des Bayerischen Landtages vom 09. November 2017. Der Landtag spricht sich angesichts der historischen Verantwortung Deutschlands für eine entschiedene Bekämpfung des Antisemitismus aus und verpflichtet sich, jüdisches Leben und jüdische Kultur in Bayern nachhaltig zu fördern. Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Landtag über entsprechende Maßnahmen insbesondere in der politischen und schulischen Bildung, der öffentlichen Kommunikation, der Prävention und Forschung u.a. zu berichten.

Lagebild Antisemitismus 2020 – Bundesamt für Verfassungsschutz

Im Juni 2020 hat das Bundesamt für Verfassungsschutz das Lagebild Antisemitismus vorgelegt. Es gibt einen Überblick darüber, wie sich der Antisemitismus in seinen verfassungsschutzrelevanten Ausprägungen in der Bundesrepublik Deutschland darstellt.

Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert

„Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert“ ist eine Studie von Monika Schwarz-Friesel und Jehuda Reinharz, die 2013 veröffentlicht wurde. Die Studie steht zum kostenlosen Download (Open Access) bereit und beschäftigt sich mit zeitgenössischen Artikulationsformen judenfeindlicher Ressentiments.

Vertrag zum Schutz jüdischer Einrichtungen und Abwehr von Antisemitismus

Am 28. Januar 2021 hat die Landesregierung Baden-Württemberg einen Vertrag mit den Israelitischen Landesgemeinden unterzeichnet. Neben Mitteln für bauliche und personelle Sicherheitsmaßnahmen wurden auch Mittel zum Aufbau einer Jüdischen Akademie für Baden-Württemberg zugesagt.

Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden

Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden e.V. leistet historisch-politische Bildungsarbeit in der Migrationsgesellschaft und wurde 2007 als Jugend- und Bildungsinitiative des Aktiven Museums Spiegelgasse für deutsch-jüdische Geschichte in Wiesbaden gegründet.

Kooperation der Hans-Böckler-Stiftung mit der International School for Holocaust Studies (ISHS)

Die Hans-Böckler-Stiftung betreibt eine dauerhafte Kooperation mit der International School for Holocaust Studies der Erinnerungsstätte Yad Vashem in Jerusalem. Stipendiat:innen sowie Alumni und Alumnae können sich in jährlich stattfindenden Seminaren zu den Themen Vermittlung des Holocaust sowie Auseinandersetzung mit der generationenübergreifenden Weitergabe von Traumata bzw. historischen Erfahrungen weiterbilden. Das Seminar ist Teil der Bemühungen aller 13 Begabtenförderungswerke im Kampf gegen Antisemitismus.

Gemeinsame Empfehlung des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Bund-Länder-Kommission der Antisemitismusbeauftragten und der Kultusministerkonferenz zum Umgang mit Antisemitismus in der Schule

Der Zentralrat der Juden in Deutschland, die Bund-Länder-Kommission der Antisemitismusbeauftragten und die Kultusministerkonferenz haben im Juni 2021 eine gemeinsame Empfehlung zum Umgang mit Antisemitismus in der Schule verabschiedet.

Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten

Die 2002 gegründete Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten fördert Einrichtungen und Projekte, die sich dem Opfergedenken sowie der Aufklärung und Erforschung der Zeit des Nationalsozialismus widmen. Auf der Homepage der Stiftung findet man eine Übersicht über alle Gedenk- und Erinnerungsstätten in Schleswig-Holstein.

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands, ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. Es wurde am 10. Mai 2005 eröffnet. Das Denkmal besteht aus einem Stelenfeld und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information. 

Internet-Portal „Jüdisches Leben in Bayern“

Das Internet-Portal „Jüdisches Leben in Bayern“ dokumentiert Orte jüdischen Lebens und jüdischer Geschichte in Bayern. Auf der Webseite findet sich eine umfangreiche Zusammenstellung von jüdischen Gemeinden, Synagogen, Friedhöfen und Gedenktafeln im Freistaat inklusive Kurzinformationen. Außerdem sind mehrere Zeitzeug:inneninterviews verfügbar.

Beauftragter der Stadt Münster in Antisemitismusfragen

Stefan Querl ist der lokale Ansprechpartner für Fragen zu historischem und gegenwärtigem Antisemitismus in Münster. 

Anders Denken. Die Onlineplattform für Antisemitismuskritik und Bildungsarbeit

,Anders Denken' ist ein Onlineplattform, die Materialien und Ressourcen für Lehrer:innen, Bildungsarbeiter:innen und Pädagog:innen bündelt. Hier kann man Schulungsmaterialien, Überblicksdarstellungen und vieles mehr über relevante Diskurse zum Bereich Antisemitismus finden.

Beschluss: Politische Bildung als wirksame Prävention gegen Antisemitismus und Extremismus (Bayerischer Landtag 2017)

Beschluss des Bayerischen Landtages vom 01. Februar 2017. Der Landtag fordert darin die Bayerische Landesregierung auf, dem Landtag über Präventionsmaßnahmen der politischen Bildung gegen Antisemitismus und Extremismus in den unterschiedlichen Bildungswegen (Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Aus- und Weiterbildung etc.) zu berichten.

Erklärung niedersächsischer Landtag – Antisemitismus entschieden entgegentreten (2014)

Unter dem Titel „Für ein friedliches Miteinander aller Menschen in Niedersachsen – Antisemitismus entschieden entgegentreten!“ wurde am 24. September 2014 eine gemeinsame Erklärung aller Fraktionen im Landtag Niedersachsen verabschiedet. 

Die Erklärung basiert auf einer Initiative der jüdischen und palästinensischen Gemeinden Niedersachsens.

Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen

ezra ist die mobile Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen. Das Projekt ist in Trägerschaft der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. 

Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe

Dr. Ludwig Spaenle ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Bayern und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Backup - Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Backup ist eine Beratungsstelle, die nach rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Angriffen im Raum Westfalen-Lippe berät. Beraten werden Opfer, Angehörige und Zeug:innen. Die Website ist in über zehn Sprachen verfügbar.

Beauftragte der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen in Rheinland-Pfalz

Monika Fuhr ist die Antisemitismusbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

CeMAS – Center für Monitoring, Analyse und Strategie

CeMAS (Center für Monitoring, Analyse und Strategie) bündelt eine interdisziplinäre Expertise zu Verschwörungs­ideologien, Antisemitismus und Rechtsextremismus.

Museum Shalom Europa

Das Museum Shalom Europa der jüdischen Gemeinde Würzburg ist der Darstellung des traditionell-jüdischen Lebens in all seinen maßgebenden Einzelheiten gewidmet: es thematisiert seine theologische Fundierungen ebenso wie  seine Vollzüge im Haus und der Synagoge, aber auch seine Behauptung und Durchsetzung während der 900 Jahre, in denen Juden:Jüdinnen in Würzburg lebten.

KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V.

Die Bildungs- und Begegnungsstätte KURVE Wustrow verbindet politische Bildungsarbeit mit gewaltfreien Aktionen in Regionen, die in der Vergangenheit von Konflikten betroffen waren bzw. es heute sind. Der Verein organisiert Kurse und Fachseminare zum Umgang mit Konflikten, Trainer:innenausbildungen und Fortbildungen. Darüber hinaus werden weitere Workshops zu Themen wie Antisemitismus und Rassismus sowie Argumentationstrainings gegen rechte Parolen und Verschwörungserzählungen angeboten. KURVE Wustrow kooperiert zudem mit mehreren Partnerorganisationen in der Region Israel/ Palästina im Rahmen verschiedener Projekte.

Religionsmonitor – Bertelsmann Stiftung

Seit 2007 wird von der BertelsmannStiftung der Religionsmonitor erarbeitet und herausgegeben. Ziel ist es, die gesellschaftliche Bedeutung von Religion und die Einstellungen von Menschen zu kultureller Vielfalt empirisch zu erfassen.

Beschluss: Entschlossenheit und Verbundenheit im Kampf gegen Rassismus, Extremismus und Antisemitismus (Bayerischer Landtag 2020)

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 17. Juni 2020. Der Landtag spricht sich entschieden gegen jegliche Form von Rassismus, Extremismus und Antisemitismus aus. Er begrüßt die präventiven und repressiven Maßnahmen der Staatsregierung und dankt allen beteiligten Akteuren. Er sagt eine Intensivierung seiner Bemühungen in der Bekämpfung, Sensibilisierung und Aufklärungsarbeit gegen Rassismus, Extremismus und Antisemitismus zu.

IDA-NRW – Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen

IDA-NRW will die Auseinandersetzung mit Rassismuskritik und Rechtsextremismus vorantreiben und Institutionen der Jugendhilfe und Schule bei der Entwicklung einer der Migrationsgesellschaft angemessenen Pädagogik unterstützen.

Beschluss: Antisemitismus entschieden bekämpfen! (Bayerischer Landtag 2021)

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 20. Mai 2021. Anlässlich der im Zuge des Nahost-Konflikts erfolgten Zunahme von antisemitischen Einstellungen und Angriffen verpflichtet sich der Landtag, jeder Form des Antisemitismus mit aller Konsequenz und Entschlossenheit entgegenzutreten und diesen zu bekämpfen. Der Landtag stellt darin fest, dass antisemitische Einstellungen und Ressentiments alle Schichten der Gesellschaft betreffen und der Kampf gegen Antisemitismus deshalb eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die für ihn höchste Priorität hat. Die getroffenen präventiven wie repressiven Maßnahmen der Staatsregierung werden ausdrücklich begrüßt und zu konsequenter Weiterverfolgung aufgefordert.

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – Mecklenburg-Vorpommern

Beschluss des Landtags Mecklenburg-Vorpommern vom 14. April 2021. Mit dem Beschluss verpflichtet sich der Landtag, jüdisches Leben und entsprechende Aktivitäten öffentlichkeitswirksam zu vermitteln, religiöse Bauwerke instand zu halten und zur zielgerichteten politischen Bildung und Beratung.

Förderungsprogramm „Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Mit der Förderung von Forschungsvorhaben zu aktuellen Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus in Deutschland und Europa will das BMBF dazu beitragen, dass die Politik und die Gesellschaft diesen Gefahren auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse angemessen begegnen und Antisemitismus zurückdrängen können.

Antisemitismusbeauftragter des Bezirks Lichtenberg, Berlin

André Wartmann ist Antisemitismusbeauftragter des Bezirks Lichtenberg in Berlin.

Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts (WAG)

Die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts (WAG) ist eine Vereinigung deutscher Historiker:innen, die sich die Förderung der Erforschung und Darstellung der deutsch-jüdischen Geschichte zum Ziel gesetzt hat. Sie ist eine Einrichtung des Internationalen Leo Baeck Institutes (LBI).

Die WAG veranstaltet Doktorand:innenseminaren und Kolloquien zur Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses, Fachtagungen, Workshops und Arbeitsgespräche. Auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft finden sich aktuelle Ausschreibungen sowie Hinweise auf Veranstaltungen und Publikationen.

Response Hessen

Response Hessen ist eine Beratungsstelle für Betroffene antisemitischer, rassistischer und rechter Gewalt in Raum Hessen. Die Beratungsstelle ist ein Angebot des evangelischen Regionalverbandes Frankfurt und Offenbach.

Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Das Bundesfamilienministerium unterstützt mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ seit 2015 deutschlandweit Projekte, die sich für Demokratie, Vielfalt und gegen Menschenfeindlichkeit einsetzen. Das Programm fördert rund 600 Projekte und Maßnahmen mit kommunalen, regionalen und überregionalen Schwerpunkten.

Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen (RIAS)

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen (RIAS Hessen) dokumentiert und analysiert antisemitische Vorfälle in Hessen. Darüber hinaus bietet RIAS Hessen eine Anlaufstelle für Betroffene, Angehörige sowie Zeug:innen von antisemitischer Gewalt und vermittelt Ratsuchende auf Wunsch an Opfer-, Psychosozial- oder Antidiskriminierungsberatungsstellen weiter.

Beschluss: Rechtsextremismus konsequent bekämpfen (Landtag Brandenburg 2010)

Beschluss des Landtags Brandenburg vom 25. März 2010. Der Landtag beschließt die Fortführung und dauerhafte Unterstützung der Anstrengungen der Landesregierung zur Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremistischer Gewalt. Er fordert u.a. die Landesregierung auf, neue Ansätze bei der Aufklärung über historische Zusammenhänge in allen Bereichen der Bildung zu entwickeln.

Beauftragter für Jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus des Landes Hamburg

Stefan Hensel ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Hamburg und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Institut für Neutestamentliche Wissenschaft und Judaistik (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

Die Mitglieder des Instituts lehren und erforschen die Geschichte des frühen Christentums in den ersten beiden Jahrhunderten sowie die Geschichte des antiken Judentums.

Antisemitismus in Deutschland – Allensbach-Studie im Auftrag des American Jewish Committee (AJC)

2022 hat das AJC die Studie „Antisemitismus in Deutschland. Eine Repräsentativbefragung“ veröffentlicht, die vom Institut für Demoskopie Allensbach erstellt wurde.

ConAct: Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch

ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch arbeitet bundesweit als Service-Zentrum für die Jugendkontakte zwischen Deutschland und Israel.

Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus

Dr. Wolfgang Schneiß ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten

Beschluss des Landtags Mecklenburg-Vorpommern vom 19. Mai 2022. Mit dem Beschluss „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten – Erinnerungskultur stärken, falschen historischen Gleichsetzungen entgegentreten“ zur historischen und politischen Verantwortung für die deutsche Geschichte erklärt der Landtag die Aufklärung über das nationalsozialistische Regime und die Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR zur dauerhaften Aufgabe.

Beschluss: Gemeinsame Erklärung aller Fraktionen des Thüringer Landtags zu dem Brandanschlag auf die Synagoge in Erfurt (Thüringer Landtag 2000)

Beschluss des Thüringer Landtags vom 03. Mai 2000. Darin verurteilt er den Anschlag auf die Erfurter Synagoge vom 20. April 2000 und macht auf die Gefahren des politischen Extremismus aufmerksam. Diesen soll mit Mitteln der Prävention und Repression entschlossen begegnet werden.

Gedenkstätte KZ Osthofen

Die Gedenkstätte KZ Osthofen bietet neben mehreren Ausstellungen zur Geschichte des Lagers auf ihrer Webseite auch einen digitalen Rundgang und Audioguide durch die Gedenkstätte an. Führungen für verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten sowie Studien- und Projekttage können gebucht werden. Weitere Veranstaltungen, (Ferien-)Workshops und Fortbildungen für Lehrkräfte werden ebenfalls angeboten. Die Gedenkstätte bietet zudem verschiedene Materialkoffer für pädagogische Zwecke zum Verleih sowie weitere Bildungsmaterialien zum Download an.

Arbeitsstelle für Interkulturelle Jüdische Studien (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Die Arbeitsstelle ist eine interdisziplinäre Einrichtung der Fakultät IV „Human- und Gesellschaftswissenschaften“ und wird von den Instituten für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Geschichte und Philosophie getragen. Es werden das Professionalisierungsprogramm „Jüdische Studien", das Zertifikatsprogramm „Interkulturelle Jüdische Studien" und eine Vortragsreihe in Kooperation mit dem Leo-Trepp-Lehrhaus der Jüdischen Gemeinde Oldenburg angeboten.

Kabinettsausschuss „Entschlossen gegen Hass und Hetze“ – Baden-Württemberg

Am 16. November 2021 hat sich in Baden-Württemberg der Kabinettsausschuss „Entschlossen gegen Hass und Hetze“ konstituiert. „Ziel des Kabinettsausschusses ist es, Maßnahmen zu bündeln und zusammenzuführen, Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben und auch stärker in die Gesellschaft hinein zu sensibilisieren.“

Jüdisches Museum Creglingen

Das Jüdische Museum Creglingen ist eine Einrichtung, die ausschließlich ehrenamtlich betrieben wird und hauptsächlich spendenfinanziert ist.

Meet a Jew

Bei dem Begegnungsprojekt Meet a Jew können Jüdinnen und Juden in Schulen, Universitäten oder Sportvereine eingeladen werden, um einen Einblick in ihren Alltag und in das jüdische Leben in Deutschland heute zu geben. Auf der Webseite des Projekts finden sich zudem nützliche Bildungsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung einer Begegnung.

Der Berlin-Monitor

Der Berlin-Monitor ist ein seit 2019 von der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung gefördertes Forschungsprojekt. Durchgeführt wird es in Kooperation der Universität Leipzig und der Hochschule Magdeburg-Stendal unter der Leitung von Katrin Reimer-Gordinskaya, Oliver Decker und Gert Pickel.

Im Rahmen der Befragungen werden vier Schwerpunkte mit qualitativ-subjektwissenschaftlichen Mitteln untersucht: Antisemitismus, Rassismen, Prekarisierung und Heteronormativität.

Unter dem Titel „Antisemitismus, Heterogenität, Allianzen. Jüdische Perspektiven auf Herausforderungen der Berliner Zivilgesellschaft“ erschien im Dezember 2020 ein erster Bericht auf Basis der erhobenen Daten.

empower - Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Das fachspezifische Beratungsprojekt empower ist Mitglied des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Das Dokumentationszentrum bietet als zentraler Ort in Nürnberg ein Gesamtkonzept zur Vermittlung der Phänomenologie des NS-Regimes. Sonderausstellungen und Begleitveranstaltungen greifen Spezialthemen auf, die die Dauerausstellung inhaltlich ergänzen.

Das Dokumentationszentrum wird derzeit umgebaut.

Landesprogramm gegen Rechtsextremismus – „Für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt“

Beschluss des Landtages von Sachsen-Anhalt vom 12. Mai 2011.

Der Landtag von Sachsen-Anhalt bekennt sich zu der gemeinsamen Aufgabe von Politik und Gesellschaft, die Demokratie durch aktive Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, die Vielfalt des Landes zu nutzen und demokratiefeindlichen Aktivitäten entschlossen entgegenzutreten. Der Landtag begrüßt die Festlegung im Koalitionsvertrag, ein Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit aufzulegen.

„Antisemitismus – erkennen und begegnen“ – Mitteilung des Hamburger Senats vom 14.01.2020

Bericht des Hamburger Senats zum Ersuchen der Bürgerschaft vom 18. Dezember 2019 „Jüdisches Leben fördern und Antisemitismus entschlossen entgegentreten – Einrichtung des Amtes einer beziehungsweise eines Beauftragten für jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus in Hamburg“ (Drs. 21/19335). Der Zwischenbericht enthält die Entwicklung einer Landesstrategie zur Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus als Anlage.

Gegen jeden Antisemitismus! – Jüdisches Leben in Berlin schützen (2018)

Beschluss des Abgeordnetenhauses Berlin vom 23. Mai 2018.

Bekenntnis zur Bekämpfung jeglicher Formen des Antisemitismus, zum Schutz jüdischen Lebens in Berlin und zu Israel. Aufforderung an den Senat zur Erarbeitung eines Konzepts zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention in Berlin.

Cluster 2 „Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft“ – Horizont Europa

Cluster 2 „Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft“ ist Teil des EU-Forschungsrahmenprogramms „Horizont Europa“. Es adressiert zentrale gesellschaftspolitische und kulturelle Herausforderungen, vor denen Europa aktuell steht. Gefördert werden Forschung und Innovation unter anderem zu den Themen Demokratie und politische Partizipation, Justiz und Grundrechte, Bildung, Beschäftigung, Wachstum und Investitionen, Ungleichheiten und Migration.

Beratungsnetzwerk Hessen. Gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus

Das Beratungsnetzwerk Hessen –  gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus ist ein Netzwerk bestehend aus einem Expertenpool mit insgesamt mehr als 40 Mitgliedern aus ganz Hessen sowie etwa 40 Berater:innen vor Ort.

Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.

Der Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. fördert die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur und Wissenschaft.

IHRA-Arbeitsdefinition zur Leugnung und Verfälschung/Verharmlosung des Holocaust

Die IHRA-Arbeitsdefinition zur Leugnung und Verfälschung/Verharmlosung des Holocaust ist eine nicht rechtsverbindliche Definition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA). Sie wurde im Oktober 2013 vom IHRA-Plenum verabschiedet und bietet eine Arbeitsgrundlage, um Diskurse, die den Holocaust zu leugnen oder zu verharmlosen versuchen, als solche zu enttarnen und bekämpfen zu können.

Stiftung Bayerische Gedenkstätten

Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten ist der Dachverband der Gedenkstätten Flossenbürg, Dachau und weiterer bayerischer Gedenkstätten.

Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus

Dr. Felix Klein ist zuständig für eine ressortübergreifende Koordination der Maßnahmen der Bundesregierung im Kampf gegen Antisemitismus. Er ist Ansprechpartner für jüdische Gruppen und gesellschaftliche Organisationen sowie Vermittler für die Antisemitismusbekämpfung durch Bund, Länder und Zivilgesellschaft. Durch Öffentlichkeitsarbeit sowie politische und kulturelle Bildung trägt er zur Sensibilisierung der Gesellschaft für Antisemitismus bei.

Resolution: Für Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz (Landtag des Saarlandes 2017)

Resolution des saarländischen Landtags vom 13. März 2017. Anlässlich des Bundesparteitags der NPD appelliert er an die Gesellschaft, sich Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus und Intoleranz gemeinsam entgegenzustellen. Er mahnt, dass in Deutschland nie wieder Unfreiheit, Intoleranz, Rassismus, Homophobie, Fremdenhass und Antisemitismus proklamiert werden dürfen. 

Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg

Das Selma Stern Zentrum ist ein Forschungsverbund im Träger mehrerer universitärer Einrichtungen im Bereich der Jüdischen Studien und nach der bedeutenden jüdischen Historikerin Selma Stern benannt. Auf dem YouTube-Kanal des Selma Stern Zentrums sind Mitschnitte von wissenschaftlichen Vorträgen und Konferenzen abrufbar.

Antisemitismusbeauftragter der Polizei Berlin

Winfrid Wenzel ist die zentrale Ansprechperson der Polizei Berlin zum Thema Antisemitismus nach innen und außen. Zu seinen Aufgaben zählen die Prävention und Repression im Themenfeld Antisemitismus durch aktive Netzwerkarbeit, fachlichen Austausch, Initiierung und Begleitung von Aus- und Fortbildungen, die Sensibilisierung der Mitarbeitenden der Polizei Berlin sowie die Beratung der Amts- und Behördenleitung zur Thematik.

STOP ANTISEMITISMUS

„STOP ANTISEMITISMUS“ ist ein Zusammenschluss von bundesweiten Initiativen und Einzelpersonen mit interreligiöser und transkultureller Kompetenz gegen Antisemitismus. Die Webseite des Projekts stellt Bildungsmaterialien zum Download sowie hilfreiche Informationen zu Anlaufstellen, Publikationen, Studien, Webseiten und Literatur zur Thematik bereit.

Thüringen-Monitor

Der Thüringen-Monitor ist eine seit 2000 jährlich stattfindende repräsentative Bevölkerungsbefragung zu politischen Einstellungen der Bürger:innen in Thüringen. Er erfasst u.a. auch antisemitische Einstellungen innerhalb der Thüringer Bevölkerung. Die Studie wird im Auftrag der Thüringer Staatskanzlei von einem Forscher­:innenteam der Friedrich-Schiller-Universiät Jena erarbeitet.

Adolf-Bender-Zentrum für Demokratie und Menschenrechte

Das Adolf-Bender-Zentrum für Demokratie und Menschenrechte setzt sich für die Förderung von Demokratie und Menschenrechten, Erinnerungsarbeit und gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung ein. Angeboten werden im Sinne seiner Ziele Workshops, Beratungen und mobile Ausstellungen. Auf seinem YouTube-Kanal bietet das Zentrum Bildungsfilme an.

Dokumentation Obersalzberg

Die Dokumentation Obersalzberg ist ein vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin im Auftrag des Freistaats Bayern konzipierter und betreuter Lern- und Erinnerungsort am Feriendomizil Adolf Hitlers. Er bietet seit 1999 am historischen Ort die Möglichkeit, sich mit der Geschichte des Obersalzbergs und der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.

Derzeit wegen Umbau geschlossen.

Expertenrat beim Beauftragten gegen Antisemitismus – Baden-Württemberg

Dem Länderbeauftragten gegen Antisemitismus von Baden-Württemberg wurde ein Expert:innenrat aus jüdischen und nicht-jüdischen Expert:innen aus Wissenschaft, Verbänden und Zivilgesellschaft beigestellt. Er nahm am 17. Dezember 2018 seine Arbeit auf.

Gesetz gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität (2020)

Am 18. Juni 2020 hat der Bundestag das Gesetz gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität beschlossen. 

Ziel des Gesetzes, das am 3. April 2021 in Kraft getreten ist, ist es, Maßnahmen zu ermöglichen, um Rechtsextremismus und Hasskriminalität im Internet wirksam zu bekämpfen. U.a. wird mithilfe des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes eine Meldepflicht der Netzanbieter eingeführt und der Straftatenkatalog wird erweitert.

Gustaf-Dalman-Institut (Universität Greifswald)

Das Gustaf-Dalman-Institut ist an der Theologischen Fakultät der Universität Greifswald angesiedelt. Seit 1920 dient es der Forschung und Lehre zur biblischen Landes- und Altertumskunde. Eine Sammlung, darunter rund 10.000 historische Fotografien, dokumentiert Palästina in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

Runder Tisch gegen Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens – Hamburg

Seit 2019 lädt die Freie und Hansestadt Hamburg, in der Regel halbjährlich, zum Runden Tisch gegen Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens ein.

Gedenkstättenforum (Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors)

Das Gedenkstättenforum ist der Online-Auftritt des Gedenkstättenreferats der Stiftung Topographie des Terros. Online können hier Ausschreibungen im Bereich der Gedenkstätten- und Museumsarbeit gefunden werden. Ferner werden Seminare im Bereich der Gedenkstättenarbeit und -pädagogik angeboten.

Förderbereich „Staat, Wirtschaft und Gesellschaft“ der Fritz Thyssen Stiftung

In dem Förderbereich „Staat, Wirtschaft und Gesellschaft“ fördert die Fritz Thyssen Stiftung Forschungsvorhaben, die Voraussetzungen und Folgen der Wandlungsprozesse untersuchen, die heutige Gesellschaften kennzeichnen. Gefördert werden insbesondere Projekte aus den Fachbereichen der Wirtschafts-, Rechts- und Politikwissenschaft sowie Soziologie und Ethnologie.

Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG)

Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) ist eine Forschungseinrichtung an der Universität Bielefeld. Es widmet sich der interdisziplinären Theorieentwicklung und empirischen Forschung zu politisch und gesellschaftlich relevanten Phänomenen um Konflikte und Gewalt sowie ihren Implikationen für sozialen Zusammenhalt, Partizipation, Demokratie und Frieden.

Kompetenznetzwerk Antisemitismus

Das Kompetenznetzwerk unterstützt Personen, die von Antisemitismus betroffen sind, sowie Akteur:innen aus Bildung, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, die sich gegen Antisemitismus engagieren wollen. Es bietet zahlreiche Angebote in den Bereichen Analyse, Bildung und Beratung an, die durch Zusammenarbeit und Wissenstransfer der Netzwerkpartner:innen weiterentwickelt werden.

Das Kompetenznetzwerk wird betrieben vom Anne Frank Zentrum, der Bildungsstätte Anne Frank, dem Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS), dem Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (ZWST) sowie der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) e.V.. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum

Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum existiert seit 2009 und wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanziert. Die regelmäßigen Treffen der Leiter:innen haben zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den NS-Gedenkstätten zu intensivieren und gemeinsame Projekte durchzuführen. Neben den Zusammenkünften der Leiter:innen finden auch Treffen auf der Fachebene statt.

Solidarität mit Israel – Jüdisches Leben in Berlin schützen – Gegen jeden Antisemitismus! (2021)

Beschluss des Abgeordnetenhauses von Berlin vom 20. Mai 2021.

Bekenntnis zum Staat Israel und zur historischen und ethischen Verantwortung, jüdisches Leben zu schützen und Antisemitismus in allen Formen entgegenzutreten. Aufruf zur Solidarität.

School of Jewish Theology (Universität Potsdam)

Die 2013 gegründete School of Jewish Theology ist Europas erste universitäre Einrichtung für jüdische Theologie. Es werden BA- und MA-Studiengänge Studiengänge auch mit den Schwerpunkten liberales und konservatives Rabbinat und Kantorat angeboten.

Bildungsbausteine e.V.

BildungsBausteine e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Workshops, Projekte, Seminare und Fortbildungen u.a. zu den Themen Antisemitismus und Rassismus für verschiedene Zielgruppen anbietet. Auf der Webseite des Vereins sind zudem Materialien für antisemitismus- und rassismuskritische Bildungsarbeit als Download verfügbar.

Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz

Beschluss des Landtags Mecklenburg-Vorpommern vom 12. März 2020. 

Feststellung des Landtages 1. zu den Morden in Kassel, Halle und Hanau sowie den Auswirkungen des Erstarkens des Rechtsextremismus, 2. zur Ächtung der Verbreitung von Hass und Hetze sowie der Vergiftung des politischen Klimas durch die Verweigerung der Zusammenarbeit mit Rechtsextremisten auf parlamentarischer und zivilgesellschaftlicher Ebene, 3. zu den Lehren aus dem Aufstieg des Nationalsozialismus, 4. zur Notwendigkeit von Maßnahmen zur Bekämpfung des Rechtsterrorismus und zur Unterstützung von Opfern von Hass und Gewalt. (Kurzreferat des Dokumentenportals MV)

VBRG – Verband der Beratungsstellen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V.

Der VBRG ist ein Zusammenschluss von Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen aus den einzelnen Bundesländern sowie diversen Onlinebratungsstellen. Betroffene, aber auch deren Angehörige, Bezugspersonen und Zeug:innen von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt erhalten durch die Mitgliedsorganisationen des VBRG professionelle, unabhängige, kostenlose und – im Sinne der Betroffenen – parteiliche Beratung.

Lehrstuhl für die Geschichte der Jüdischen Musik (Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar)

Der Lehrstuhl bietet eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Vielfältigkeit und Pluralität der jüdischen Musik. Er ist integraler Teil des Masterstudiengangs Musikwissenschaft.  

Kölnische Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V.

Die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit setzt sich in Kooperation mit anderen Organisationen, Vereinen und Initiativen im Rahmen mehrerer Projekte gegen Rassismus und Antisemitismus sowie für interreligiöse Verständigung ein.

Institut für Judaistik (Freie Universität Berlin)

Das 1963 gegründete Berliner Institut für Jüdische Studien ist die älteste judaistische Lehr- und Forschungsstätte an den deutschen Universitäten. Es bietet BA- und MA-Studiengänge an.

Institut Kirche und Judentum (Humboldt-Universität zu Berlin)

Das 1960 gegründete Institut wurde 1990 als Werk der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, schlesische Oberlausitz an der Humboldt-Universität zu Berlin neu konstituiert. Den Schwerpunkt der Forschung bildet die Geschichte des christlich-jüdischen Verhältnisses und die wissenschaftliche Arbeit an der theologischen (Neu-)Bestimmung des Verhältnisses zwischen Christentum und Judentum.

Anne Frank Zentrum e.V.

Das Anne Frank Zentrum e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der durch Ausstellungen und bundesweite Projekte Kindern und Jugendlichen die Auseinandersetzung mit der deutsch-jüdischen Geschichte ermöglicht. Weiterhin bietet das Zentrum auch Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und Multiplikator:innen an. Auf seiner Webseite bietet der Verein zahlreiche Lernmaterialien zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, der Shoah sowie mit Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung heute zum Download an.

MENORA | Jüdisches Leben in Thüringen

Das Themenportal MENORA | Jüdisches Leben in Thüringen bietet einen interaktiven Zugang zum jüdischen Erbe und der gelebten jüdischen Kultur der Gegenwart in Thüringen. Im Rahmen des Themenjahrs „Neun Jahrhunderte Jüdisches Leben in Thüringen" wurden hier eine Karte mit historischen und aktuellen Orten, ein virtueller Ausstellungsraum und weitere interaktive Angebote zum Kennenlernen des jüdischen Lebens in Thüringen geschaffen und aufbereitet. 

Beschluss: Rechtsextremismus mit einem Gesamtkonzept bekämpfen (Landtag Sachsen 2020)

Beschluss des Sächsischen Landtages vom 16. Juli 2020. Darin bezieht der Landtag Stellung „gegen Rassismus, Antisemitismus und jedwede Form politisch motivierter Gewalt und alle anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“. Er beauftragt die Staatsregierung mit der Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes gegen Rechtsextremismus bis zum 31. Dezember 2020. Dieses soll zum Ziel haben, „rassistische Gewalt und Hass zurückzudrängen und ein sicheres und freies Leben für alle Menschen im Freistaat Sachsen sowie ein friedliches Miteinander in einer offenen und freien Gesellschaft zu gewährleisten“. (Drs. 7/3032) 

Beauftragter für jüdisches Leben im Saarland und gegen Antisemitismus

Der Beauftragte für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus ist eine zentrale Anslaufstelle und Ansprechpartner für jüdische Bürger:innen und Organisationen im Saarland, sowie über die Grenzen der Großregion SaarLorLux hinaus. Er koordiniert durch sein Mitwirken in Bund-Länder-Gremien die Maßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung des Antisemitismus.

Kommentierte Materialsammlung zur Vermittlung des Judentums in der Schule

Die kommentierte Materialsammlung zur Vermittlung des Judentums in der Schule vom Zentralrat der Juden in Deutschland sowie der Kultusministerkonferenz unterstützt pädagogische Fachkräfte bei der Vermittlung der Thematik. Sie enthält diverse Bildungsmaterialien zur jüdischen Religion, Geschichte und Gegenwart, Antisemitismus, Israel, Judaica-Sammlungen sowie didaktische Literatur.

Ansprechpartner des Landes Berlin zu Antisemitismus

apl. Prof. Dr. Samuel Salzborn ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Berlin und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Antisemitismus entschlossen bekämpfen

Bundestagsbeschluss 19/444 vom 18. Januar 2018.

Der Bundestag verurteilt Antisemitismus in jedweder Form und benennt den Kampf gegen Antisemitismus als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. 

RIAS Jahresbericht: Antisemitische Vorfälle in Niedersachsen 2022

Der Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Niedersachsen (RIAS Niedersachsen) listet antisemitische Vorfälle in Niedersachsen aus dem Jahr 2022 auf. 

Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin

Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin umfassen das Theodor-Körner-Museum, das ehemalige Außenlager des KZ Neuengamme, KZ Wöbbelin sowie weitere Gedenkorte in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Museum befasst sich in seiner Dauerausstellung mit der Biografie von Theodor Körner im historischen Kontext und der wechselvollen Rezeptionsgeschichte des Schriftstellers. Die Dauerausstellung zum KZ Wöbbelin informiert hingegen über die Entstehung, Entwicklung und Nachkriegsgeschichte des Konzentrationslagers.

Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin bieten Führungen durch die Ausstellungen an sowie Gespräche mit Zeitzeug:innen, Filmvorführungen, Vorträge, Lesungen, Workshops und Fortbildungen.

Beauftragte gegen Antisemitismus und Beauftragte für den Dialog mit den Religionsgemeinschaften im Land Brandenburg von Seiten des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden Land Brandenburg K.d.ö.R.

Diana Sandler ist Ansprechpartnerin für Antisemitismusbekämpfung im Land Brandenburg und zuständig für den Dialog mit den Religionsgemeinschaften. Gemeindemitglieder und alle Brandenburger Bürger:innen, die sich antisemitischen Attacken und Diskriminierungen ausgesetzt sehen, können sich zur Beratung und Hilfe an sie wenden.

Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken

Das Johanna-Stahl-Zentrum dokumentiert die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Unterfranken und führt verschiedene Veranstaltungen mit Vorträgen, Lesungen, Beiträgen zur Erinnerungskultur durch. Es führt außerdem eine Fachbibliothek und betreut Sammlungsbestände. Auf der Webseite des Zentrums finden sich weitere Online-Angebote, Datenbanken sowie eine Zusammenstellung wichtiger Quellen und Archive für Recherchearbeiten.

Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus. Stärken – Beraten – Einschreiten (Sächsischer Landtag 2021)

Am 21. Dezember 2021 hat das Sächsische Staatsministerium des Innern ein Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus vorgelegt. Es identifiziert drei zentrale Handlungsfelder (Stärken, Beraten, Einschreiten) in der Bekämpfung des Rechtsextremismus, benennt zugehörige Maßnahmen sowie deren bisherige Meilensteine und beschreibt den Umsetzungsstand. 

Das Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus wurde unter der Federführung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern in Zusammenarbeit mit Vertreter:innen mehrerer Staatsministerien und unter Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Perspektiven erarbeitet. Der Sächsische Landtag hatte in seinem Beschluss vom 16. Juli 2020 die Staatsregierung mit der Erarbeitung eines entsprechenden Konzepts beauftragt.

Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz

Die Gedenk- und Bildungsstätte bietet neben ihren Ausstellungen vielfältige pädagogische Möglichkeiten, sich mit der Geschichte der Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden, mit der Geschichte des Nationalsozialismus, mit der Vorgeschichte oder den Nachwirkungen zu befassen.

Touro College Berlin

Die Touro University Berlin wurde 2003 unter dem Namen Touro College Berlin als Dependance des Touro College New York gegründet. Seit 2010 bietet es den MBA „Holocaust communication and tolerance" an.

Beauftragter der Landesregierung gegen Antisemitismus Baden-Württemberg

Dr. Michael Blume ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Baden-Württemberg und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Beschluss: Gedenken an die Opfer der Pogromnacht 1938 – Verantwortung für Gegenwart und Zukunft (Landtag Brandenburg 2014)

Beschluss des Landtags Brandenburg vom 05. November 2014. Der Landtag erklärt u.a., dass jedweder Antisemitismus nicht nur ein offener Angriff auf Jüdinnen und Juden, sondern auf alle Menschen und auf die Grundlagen der freien demokratischen Gesellschaft sind. Gegen rassistische und antisemitische Hetze muss konsequent vorgegangen werden und eine kritische Auseinandersetzung mit der Politik israelischer Regierungen darf nicht als Deckmantel für Antisemitismus missbraucht werden. 

Themenportal „Bayern gegen Antisemitismus“

Das Online-Themenportal „Bayern gegen Antisemitismus“ unterstützt Lehrkräfte dabei, sich allen Formen des Antisemitismus entgegenzustellen. Auf der Webseite finden sich eine Vielzahl von Materialien für Prävention von und Intervention gegen Antisemitismus. Anhand von Fallbeispielen werden Strategien zum Vorgehen bei antisemitischen Vorfällen im Schulalltag aufgezeigt. Zudem sind im Themenportal Ansprechpartner:innen auf Landes- und Bundesebene, außerschulische Bildungsangebote für Lehrkräfte und Schüler:innen sowie aktuelle Veranstaltungen zum Thema zusammengestellt.

Fakten über den Holocaust

Das Online-Tool „Fakten über den Holocaust“ des Jüdischen Weltkongresses (WJC) und der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) stellt auf seiner Webseite Informationsmaterial über den Holocaust sowie die Zeit des Nationalsozialismus bereit. Zudem können Interviews mit Zeitzeug:innen angesehen werden. 

Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm e.V. – KZ-Gedenkstätte

Das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (DZOK) ist ein Erinnerungs-, Lern- und Bildungsort zur Zeit des Nationalsozialismus in Ulm und dem Land Württemberg.

SABRA - Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit Beratung bei Rassismus und Antisemitismus

SABRA ist eine zivilgesellschaftliche Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit des Landes NRW in Trägerschaft der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Die Arbeit von SABRA umfasst insbesondere Einzelfallberatung für Betroffene von Antisemitismus (landesweit) und Rassismus (Raum Düsseldorf), antisemitismuskritische Präventions- und Bildungsarbeit sowie Netzwerk- und Gremienarbeit auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. 

Auswirkungen des radikalen Islam auf jüdisches Leben in Deutschland (ArenDt)

Verbundprojekt im Rahmen der BMBF-Förderlinie „Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg bietet neben mehreren Ausstellungen Rundgänge, Projekttage sowie Workshops und Seminare für verschiedene Zielgruppen an. Die Gedenkstätte verfügt über ein Archiv, das zum Teil auch online erschlossen werden kann. Auf ihrer Webseite stellt sie verschiedene Online-Bildungsmaterialien zum Download bereit, darunter einen Online-Einstieg Flossenbürg sowie Videomaterial und eine Online-Lernplattform.

Themenheft „Antisemitismus. Ein Thema in und für Schule“

Das Themenheft „Antisemitismus. Ein Thema in und für Schule“ behandelt Ursachen und Wirkungen, aber auch pädagogische und didaktische Konzepte zu einer sensiblen und verantwortungsvollen Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Formen und Ausprägungen des Antisemitismus. Die Reihe „Hamburg macht Schule – Zeitschrift für Hamburger Lehrkräfte und Elternräte“ wird herausgegeben von der Behörde für Schule und Berufsbildung und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Die Ausgabe ist kostenlos zum Download verfügbar.

European Leadership Network (ELNET)

Das European Leadership Network (ELNET) ist eine Denkfabrik mit verschiedenen Standorten in Europa, das es sich zum Ziel gemacht hat, die Beziehungen zu Israel zu fördern. Durch fachliche Publikationen, Dialogveranstaltungen, Konferenzen und Delegationsreisen soll dabei der Austausch zwischen Parlamentarier:innen, Journalist:innen, Vertreter:innen aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft gestärkt werden. Die Denkfabrik arbeitet auch zum Thema Antisemitismus.

Arye Maimon-Institut für Geschichte der Juden (Universität Trier)

Das Institut widmet sich der Erforschung der Geschichte der Juden vornehmlich in Mittel- und Westeuropa mit Schwerpunkten im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit.

Beschluss: Landesaktionsplan gegen Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit XI – Bereichsspezifische Maßnahmen: Wohnen (Bayerischer Landtag 2022)

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 15. Februar 2022. Aufforderung der Staatsregierung, einen Landesaktionsplan gegen Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu beschließen und spezifische Maßnahmen für den Bereich „Wohnen“ zu integrieren.

Bericht Antisemitismus in Deutschland – aktuelle Entwicklungen

Bericht des 2. unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus von 2017.

Der zweite unabhängige Expertenkreis Antisemitismus wurde auf der Grundlage des Bundestagsbeschlusses vom 11. Juni 2013 zum Antrag 17/13885: Antisemitismus entschlossen zu bekämpfen und jüdisches Leben in Deutschland weiterhin nachhaltig  fördern eingerichtet. Die Konstituierung erfolgte im Januar 2015 mit Unterstützung des Bundesministeriums des Innern. 

Auf der Seite sind neben dem Bundestagsbeschluss auch die eingeholten Expertisen dokumentiert.

Bildungsstätte Anne Frank

Die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main ist bundesweit aktiv, um Jugendliche und Erwachsene für Antisemitismus, Rassismus und andere Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren sowie sie für die aktive Teilhabe an einer offenen, demokratischen Gesellschaft zu stärken.

American Jewish Committee Berlin Ramer Institute

Das American Jewish Committee (AJC) Berlin Ramer Institute ist das Berliner Büro des 1906 in New York gegründeten American Jewish Committees. Die Organisation bekämpft Antisemitismus und Extremismus und setzt sich für die deutsch-israelischen Beziehungen und die transantlantische Partnerschaft ein.

Landtagspräsidentenkonferenz 2023: Brüsseler Erklärung

Erklärung der Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen und österreichischen Landesparlamente und des Südtiroler Landtags unter Beteiligung des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens zur EU-Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens anlässlich der Europa-Konferenz am 22. und 23. Januar 2023 in Brüssel

Artists against Antisemitism

Die im Bündnis vereinten Artists against Antisemitism versammeln sich um einen gemeinsamen Aufruf gegen Antisemitismus und Antizionismus im Bereich der Kulturszene und -veranstaltungen. Auf ihrer Website kann man Flyer für Konzerte und ähnliche Veranstaltungen herunterladen.

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen versteht sich als Gedenk- und Lernort sowie als modernes zeithistorisches Museum.

Schalom Aleikum – Jüdisch-muslimischer Dialog

Das Projekt Schalom Aleikum setzt sich für einen jüdisch-muslimischen Dialog zivilgesellschaftlicher Akteuer:innen ein. 

Antisemitismusbeauftragter der Schulstiftung im Bistum Osnabrück

Rabbiner Efraim Yehoud-Desel steht allen Stiftungsschulen der Schulstiftung im Bistum Osnabrück als Experte zur Verfügung, vor allem im Hinblick auf die Darstellung der jüdischen Religion im katholischen, evangelischen und islamischen Religionsunterricht. Er wirkt beratend bei der religionssensiblen Gestaltung einer Stiftungsschule mit und unterstützt die Schulen in ihrer Präventionsarbeit gegen Antisemitismus.

BDS-Beschluss des Deutschen Bundestages

Am 17.Mai 2019 hat der Bundestag einen gemeinsamen Antrag von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten – Antisemitismus bekämpfen“ (19/10191) angenommen. Dieser behandelt den Umgang der Bundesregierung mit der Bewegung „Boycott, Disinvestment, Sanctions“ (BDS), deren Argumentationsmuster und Methoden der Bundestag als antisemitisch verurteilt.

House of One – Bet- und Lehrhaus Berlin

Mit dem House of One soll in Berlin ein Haus des Gebets und der interdisziplinären Lehre entstehen, wo sich Menschen unterschiedlicher Religionen kennenlernen und austauschen können. Es vereint unter seinem Dach eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee. Obwohl sich das Bet- und Lehrhaus noch im Bau befindet, werden bereits verschiedene Veranstaltungen sowie der Podcast „3 Frauen, 3 Religionen, 1 Thema" angeboten.

Bericht Antisemitismus in Deutschland – Erscheinungsformen, Bedingungen, Präventionsansätze

Bericht des ersten unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus

Beschluss: Erklärung für ein demokratisches, tolerantes und weltoffenes Thüringen (Thüringer Landtag 2009)

Beschluss des Thüringer Landtags vom 29. September 2009. Darin positioniert er sich gegen Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und warnt vor dem Erstarken rechtsextremer Gruppierungen. Er fordert zum entschlossenen Vorgehen gegen Extremismus und Gewalt auf und appelliert an alle Verantwortlichen, zu einem Klima der Toleranz beizutragen.

OFEK e.V. – Beratungsstellen bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung

OFEK ist die erste Fachberatungsstelle in Deutschland, die auf Antisemitismus und Community-basierte Beratung spezialisiert ist. Sie berät, begleitet und unterstützt Betroffene, ihre Angehörigen sowie Zeug:innen antisemitischer Vorfälle und Gewalttaten.

ReachOut – Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus

ReachOut wurde 2001 als Projekt des ARIBA e.V. - Antirassistische interkulturelle Bildungsarbeit e.V. gegründet. Zu den Arbeitsbereichen des Projekts gehören Beratung für Betroffene, Angehörige und Zeug:innen von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, Bildungsarbeit sowie Monitoring von Angriffen in Berlin.

Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ist ein Ort lebendiger wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit allen Facetten jüdischer Religion, Geschichte, Kulturen und Gesellschaften. Sie steht allen Studierenden sowie Wissenschaftler:innen unabhängig von Herkunft und Bekenntnis offen. 

Sachsen-Anhalt-Monitor

Der Sachsen-Anhalt-Monitor ist eine seit 2007 stattfindende repräsentative Bevölkerungsbefragung zu politischen Einstellungen der Bürger:innen in Sachsen-Anhalt. Er erfasst u.a. auch antisemitische Einstellungen innerhalb der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt. Die Studie wird vom Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt erarbeitet.
 

Leitfaden „Judentum | Antisemitismus | Israel. Anregungen für den Unterricht in der Sekundarstufe I/II“

Die Handreichung zum Thema „Judentum – Antisemitismus – Israel im Unterricht“ bietet Lehrkräften hilfreiche Anregungen und konkrete Unterstützung für den Unterricht in der Sekundarstufe I und II im Umgang mit den drei Themenfeldern. Die Broschüre kann kostenlos heruntergeladen werden.

Starke Demokratie auch in Krisenzeiten – Hessen stellt sich entschlossen und geschlossen gegen Extremismus, Antisemitismus und Verschwörungsideologien

Beschluss des hessischen Landtags vom 24. Juni 2020.

Der Beschluss enthält neben der Kritik an rechtsextremistischen Gruppierungen hinsichtlich Verschwörungstheorien in Zeiten der Corona-Pandemie auch die Verurteilung jedweder Form von Antisemitismus und die Würdigung der bisherigen Maßnahmen der hessischen Landesregierung zur Bekämpfung von Hass und Hetze.

Seminar für Judaistik (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Besondere Schwerpunkte bestehen im Frankfurter Seminar für Judaistik im Bereich der Kulturgeschichte der europäischen Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Neben der Möglichkeit, Judaistik im Haupt- und Nebenfach auf Bachelor und Master zu studieren, wird auch der Studiengang „Jüdische Geschichte und Kultur" angeboten.

Memorium Nürnberger Prozesse

Das Nürnberger Museum „Memorium Nürnberger Prozesse“ informiert in seiner Dauerausstellung über die Gerichtsverfahren gegen führende Vertreter:innen des nationalsozialistischen Regimes zwischen 1945–1946. Auch die Nachfolgeprozesse bis 1949 sowie die Auswirkungen auf das Völkerrecht stehen im Fokus. Auf der Webseite des Museums finden sich eine Reihe von zusätzlichen Veranstaltungen, digitalen Angeboten und Publikationen. Außerdem wird ein Bildungsprogramm für Schüler:innen und Erwachsene sowie Fortbildungen für Lehrpersonal angeboten. Für Recherche- und Forschungszwecke wird eine umfangreiche Sammlung von Veröffentlichungen, Filmmaterial sowie Links zu den Nürnberger Prozessen bereitgestellt.

Maimonides Centre for Advanced Studies (Universität Hamburg)

Das Maimonides Centre for Advanced Studies wurde 2015 als DFG-Kolleg-Forschungsgruppe gegründet. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Erforschung des Skeptizismus im Judentum in seiner doppelten Ausprägung als rein philosophische Tradition und als allgemeinerer Ausdruck skeptischer Strategien, Konzepte und Haltungen im kulturellen Bereich.

Sara Nussbaum Zentrum für Jüdisches Leben

Das Sara Nussbaum Zentrum für Jüdisches Leben ist eine Institution in Kassel, die in der Region unter anderem Veranstaltungen und Workshops zu jüdischem Leben und Antisemitismus anbietet. Zudem sind über die Website des Zentrums Videos und Filme verfügbar.

„Nichts gegen Juden."

„Nichts gegen Juden" ist ein Online-Projekt der Amadeu Antonio Stiftung, das über zeitgenössischen Antisemitismus aufklärt und anhand von Beispielen Alltagsantisemitismus entlarvt. Ferner klärt es die Nutzenden über die Geschichte alltagsantisemitischer Ideologeme auf.

Beschluss Justizministerkonferenz: Bekämpfung antisemitisch motivierter Straftaten – Juni 2021

Die 92. Konferenz der Justizminister:innen hat am 16. Juni 2021 als TOP II. 7 einen Beschluss zur Bekämpfung antisemitisch motivierter Straftaten gefasst.

akriba – Antisemitismuskritische Bildungsarbeit

Das Projekt akriba hat zum Ziel, antisemitismuskritische Haltungen und Handlungskompetenzen zu fördern. Es bietet niedrigschwellige Workshops und Seminare für Jugendliche und junge Erwachsene sowie Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Multiplikator:innen an. Das Modellprojekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert und befindet sich in Trägerschaft der Jugendbildungsstätte LidiceHaus in Bremen.

Leipziger Autoritarismus-Studie

In der Leipziger Autoritarismus-Studie wird seit 2002 untersucht, wie weit extrem rechte Einstellungen, darunter auch Antisemitismus, in der Mitte der Gesellschaft verbreitet sind. Die Ergebnisse werden alle zwei Jahre veröffentlicht.

Abteilung für Judaistik (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Die inhaltliche Ausgestaltung der Judaistik am Institut für den Nahen und Mittleren Osten ist zum einen die formative Phase des Judentums in der rabbinischen Spätantike in Palästina und Mesopotamien (als Entstehungsorte der beiden Talmude) und zum anderen das Judentum in der islamischen Welt.

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt

Das Museum erzählt in seiner Dauerausstellung die Geschichte der Blindenwerkstatt Otto Weidt am authentischen Ort. Unterstützt vom Förderverein Blindes Vertrauen e.V. und in Kooperation mit deutschen und ausländischen Partnern führt es Projekte der historisch-politischen Bildungsarbeit durch.

Gastprofessur für Jüdische Kulturgeschichte (Universität Augsburg)

Die Gastprofessur für Jüdische Kulturgeschichte an der Philologisch-Historischen Fakultät der Universität Augsburg lädt einmal im Jahr Wissenschaftler:innen nach Augsburg für einen Austausch über jüdisches Leben und Kultur in Geschichte und Gegenwart ein. Das Themenspektrum reicht dabei von der Vormoderne und der Geschichte jüdischer Aufklärung und Emanzipation, über die Shoah und die Exilliteratur bis hin zu jüdischer Literatur und Kultur in der Gegenwart.

Aktionsplan gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit

Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 7. Dezember 2023. Der Aktionsplan gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit ist eine Reaktion der KMK auf den ansteigenden Antisemitismus an Hochschulen nach den Terroranschlägen der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Er positioniert sich solidarisch mit Juden und Jüdinnen und israelischen Staatsbürger:innen sowie gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit. Der Aktionsplan benennt zehn Maßnahmen für Antisemitismusprävention und -bekämpfung und ruft Hochschulen dazu auf, diese umzusetzen.

Judaica-Portal

Das Judaica-Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und der Universitätsbibliothek Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) und dem Fachverbund Judaica. Im Portal werden die Bestände der Spezialbibliotheken und die Judaica-Bestände der großen Bibliotheken in Deutschland und Österreich nachgewiesen. Darüber hinaus ist die gezielte Suche im Artikelindex RAMBI - The Index of Articles on Jewish Studies der National Library of Israel - und in den Digitalen Sammlungen Judaica der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main möglich. 

Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI)

Das an der Universität Leipzig angesiedelte Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI) erforscht und dokumentiert demokratiefeindliche Einstellungen, Strukturen und Bestrebungen in Sachsen und berät darauf aufbauend Zivilgesellschaft und Politik. Forschungsfelder des EFBI sind die Einstellungsforschung, die Forschung in Konflikträumen sowie das Monitoring und die Dokumentation antidemokratischer Strukturen und Social-Media-Aktivitäten.

Union progressiver Juden

Die Union progressiver Juden ist eine Vereinigung liberaler Gemeinden und Gruppen in Deutschland. Sie wurde 1997 gegründet und vertritt derzeit (Stand 1. Oktober 2022) 25 jüdische Gemeinden und Gruppen und wird von der Bundesregierung unterstützt.

Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens in Niedersachsen

Prof. Dr. Gerhard Wegner ist seit Februar 2023 der Antisemitismusbeauftragte des Landes Niedersachsen und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)

Das 2020 gegründete Centrum leistet durch Forschungs- und Lehrprojekte sowie die Vernetzung und Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteur:innen von Wissenschaft, Praxis Sozialer Arbeit, Zivilgesellschaft und internationalen Kooperationspartner:innen einen Beitrag im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus.

ZWEITZEUGEN e.V.

Der Verein dokumentiert (Über-)Lebensgeschichten des Holocaust und erzählt diese an nachfolgende Generationen weiter. Mithilfe verschiedener digitaler Lernangebote wie Workshops, Lernplattformen, Ausstellungen und Podcasts sensibilisiert ZWEITZEUGEN e.V. für Antisemitismus und ermöglicht Schüler:innen einen Zugang zum Themenkomplex Holocaust.

Professur für slavisch-jüdische Studien (Universität Regensburg)

Die Professur ist am Institut für Slavistik angesiedelt und forscht an der Schnittstelle von slavischer Kultur- und Literaturwissenschaft, Jiddistik, Jüdische Studien und Bildwissenschaft.

Seminar für Judaistik (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Die Schwerpunkte des 1992 eingerichteten Fachbereichs Judaistik/Jüdischen Studien in Halle liegen auf dem rabbinischen Judentum sowie auf der jüdischen Kultur- und Geistesgeschichte im Europa des 16.-20. Jahrhunderts.

Claims Conference "Saul Kagan Fellowship in Advanced Shoah Studies"

Mit dem internationalen Programm des Claims Conference, dem „Saul Kagan Fellowship in Advanced Shoah Studies“ werden Projekte auf dem Gebiet der Holocaustforschung gefördert.

Ablehnung jeglicher Form von Extremismus, Gewalt und Rassismus

Beschluss des Landtages von Sachsen-Anhalt vom 21. Juni 2018.

„Der Landtag spricht sich gegen jegliche Form von politischem und religiösem Extremismus, Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und allen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aus. Straftaten sind, egal von wem begangen, zu ahnden.“ (Beschlusstext)

Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hamburg

Das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hamburg bietet kurzfristig, unbürokratisch und kostenlos Unterstützung. Es informiert und berät zu Organisationsformen der extremen Rechten, Rassismus und Antisemitismus und Verschwörungsideologien. An das Mobile Beratungsteam können sich Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen bei rassistischen, antisemitischen und rechtsextremen Vorfällen wenden.

Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Sigmount A. Königsberg ist Ansprechpartner für Gemeindemitglieder und Berliner Bürger, die sich antisemitischen Attacken und Diskriminierungen ausgesetzt sehen. Zu seinen Aufgaben zählen Beratung und Hilfe für Betroffene, die Analyse und Dokumentation aktueller antisemitischer Vorfälle sowie Präventionsarbeit an Schulen und Freizeiteinrichtungen.

Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (Universität Potsdam)

Das Forschungsinteresse des 1992 gegründeten An-Instituts der Universität Potsdam gilt den Schwerpunkten Geschichte, Religion und Kultur der Juden und des Judentums in den Ländern Europas von der Frühen Neuzeit bis heute. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte und Gegenwart von Jüdinnen und Juden im deutschsprachigen Raum, auf spezifisch deutsch-jüdischen Aspekten der Geschichte Israels, aber auch auf der Erforschung von Antisemitismus und Rechtsextremismus. Das MMZ gibt den Podcast ‚Jüdische Geschichte Kompakt' heraus und bietet online die ‚Bibliothek verbrannter Bücher' an. Zudem wird künftig ein Online-Portal zur europäisch-jüdischen Geschichte entstehen.

Institut für Neue Soziale Plastik

Das Institut für Neue Soziale Plastik verbindet in seiner Arbeit künstlerische Praxis mit politischer und kultureller Bildungsarbeit. Die Künstler:innen und Personen aus der politischen Bildung arbeiten zusammen mit Partner:innen gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus, auch aus einer feministischen Perspektive. Die Akteur:innen erarbeiten gemeinsam u.a. Theaterstücke, Texte, Podcasts, Spiele und Ausstellungen.

Hass, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Angriffe auf die Menschenwürde haben keinen Platz in Deutschland und Hessen

Beschluss des hessischen Landtages vom 30. Oktober 2019.

Mit dem Beschluss zeigt sich der hessische Landtag über die Ereignisse von Halle bestürzt und verurteilt jegliche Bedrohungen und Angriffe gegen die jüdische Gemeinde. Er gibt seiner Trauer und Solidarität mit den Jüdinnen und Juden in Deutschland Ausdruck und ruft zum gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit und zur Verteidigung des Menschenrechts der Religions- und Weltanschauungsfreiheit auf.

Studiengang Judaistik (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau)

Der Studiengang Judaistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist aus einem Lektorat für modernes Hebräisch gewachsen, das 1951 an der Theologischen Fakultät eingerichtet wurde. Er beschäftigt sich mit Kultur, Religion, Literatur, Sprachen und Geschichte des Judentums. Schwerpunkte des Studiengangs, der sowohl im Bachelor als auch im Master angeboten wird, sind das biblisch-talmudische Schrifttum sowie die zeitgenössische israelische Literatur.

Alfred Landecker Foundation

Die Alfred Landecker Stiftung fördert die Entwicklung einer offenen, demokratischen und diskriminierungsfreien Gesellschaft.