Ressourcen-Center

Das FoNA 21 Ressourcen-Center ist eine Zusammenstellung von vorrangig deutschsprachigen Webseiten, Organisationen und Materialien rund um die Themen Antisemitismusforschung, -bekämpfung, -prävention und jüdisches Leben. Neben einer Freitextsuche können die angezeigten Suchergebnisse auch mithilfe der linksstehenden Filterfunktionen nach inhaltlichen Kategorien, Regionen oder nach angebotenen Formaten eingegrenzt werden. Sie suchen nach Informationen für eine bestimmte Zielgruppe oder in einer bestimmten Sprache? Auch dafür stehen Ihnen die Filterfunktionen zur Verfügung.

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Beschluss: Gemeinsame Erklärung aller Fraktionen des Thüringer Landtags zu dem Brandanschlag auf die Synagoge in Erfurt (Thüringer Landtag 2000)

Beschluss des Thüringer Landtags vom 03. Mai 2000. Darin verurteilt er den Anschlag auf die Erfurter Synagoge vom 20. April 2000 und macht auf die Gefahren des politischen Extremismus aufmerksam. Diesen soll mit Mitteln der Prävention und Repression entschlossen begegnet werden.

Judaica-Portal

Das Judaica-Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und der Universitätsbibliothek Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) und dem Fachverbund Judaica. Im Portal werden die Bestände der Spezialbibliotheken und die Judaica-Bestände der großen Bibliotheken in Deutschland und Österreich nachgewiesen. Darüber hinaus ist die gezielte Suche im Artikelindex RAMBI - The Index of Articles on Jewish Studies der National Library of Israel - und in den Digitalen Sammlungen Judaica der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main möglich. 

Jüdisches Museum Creglingen

Das Jüdische Museum Creglingen ist eine Einrichtung, die ausschließlich ehrenamtlich betrieben wird und hauptsächlich spendenfinanziert ist.

Beschluss: NRW feiert 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland! (Landtag NRW 2020)

Beschluss des Landtags Nordrhein-Westfalen vom 16. Dezember 2020. Darin stellt er die Bedeutung jüdischen Lebens und jüdischer Kultur für die Geschichte und Identität des Landes fest. Er beauftragt die Landesregierung mit dem Verein „321 – 2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ einen Kooperationsvertrag zur Förderung von Projekten und Veranstaltungen im Rahmen des gleichnamigen Festjahres zu schließen.

Beschluss: Antisemitismus in Thüringen konsequent bekämpfen (Thüringer Landtag 2018)

Beschluss des Thüringer Landtags vom 22. Juni 2018. Darin verurteilt er jede Form des Antisemitismus, darunter auch ausdrücklich den israelbezogenen Antisemitismus, und bekennt sich zur Verantwortung Deutschlands gegenüber dem Staat Israel. Er will Antisemitismusprävention und jüdisches Leben im Land fördern sowie ausreichende Mittel für die Gedenkstätten und die historisch-politische Bildungsarbeit bereitstellen.

Zentrum für antisemitismuskritische Bildung (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)

Das Zentrum für antisemitismuskritische Bildung ist ein Projekt des Instituts für evangelische Theologie und Religionspädagogik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Das Zentrum hat sich zum Ziel gesetzt, antisemitismuskritische Bildung und Didaktik anzubieten sowie Lehr- und Forschungsergebnisse in ausdifferenzierten Kontexten zur Verfügung zu stellen.

Jüdisches Museum Franken

Das Jüdische Museum Franken versteht sich als Zentrum zur Kenntnis und Verständnis jüdischer Geschichte und Kultur in Franken.

Antisemitismus-Beauftragter des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein K.d.ö.R.

Der Antisemitismus-Beauftragte des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein steht Gemeindemitgliedern und interessierten Bürger:innen für Informationen, Diskussionen und Vorträge zum Thema Antisemitismus bereit.

Schalom Aleikum – Jüdisch-muslimischer Dialog

Das Projekt Schalom Aleikum setzt sich für einen jüdisch-muslimischen Dialog zivilgesellschaftlicher Akteuer:innen ein. 

Netzwerk für Demokratie und Courage

Das Netzwerk für Demokratie und Courage ist ein bundesweites Netzwerk, das über Länderbüros in 13 Bundesländern verfügt. Das Netzwerk hat sich die Ausbildung von jungen Menschen zu Multiplikator:innen zur Aufgabe gemacht, die sich für Demokratie und gegen menschenverachtendes Denken einsetzen. Über die Homepage des Netzwerkes können Projekttage, Fortbildungen und viele weitere Veranstaltungsformate gebucht werden, die in der eigenen Institution durchgeführt werden.

Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern) nimmt Meldungen über antisemitische Vorfälle auf und unterstützt Betroffene von Antisemitismus in Bayern.

Kampagne Dunkelfelderhellung – Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus

Die Kampagne Dunkelfelderhellung wurde 2021 von der Landeskommission gegen Gewalt der Senatsverwaltung für Inneres, Digitalisierung und Sport initiiert. Sie fordert Berliner:innen zum Hinsehen und zum Handeln gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus auf.

Förderprogramm „Bildungsagenda NS-Unrecht“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)

Im Förderprogramm „Bildungsagenda NS-Unrecht“ der Stiftung EVZ werden auf Initiative und mit Zuwendungsmitteln des Bundesministeriums der Finanzen Projekte gefördert, die insbesondere Schicksale von im Nationalsozialismus verfolgten Menschen und Gruppen sichtbarmachen sollen. Förderschwerpunkte liegen dabei auf Bildung in kulturellen und digitalen Räumen, Wissenstransfers sowie auf der gesamteuropäischen Dimension von NS-Unrecht.

Sachsen-Monitor

Der Sachsen-Monitor ist eine seit 2016 stattfindende repräsentative Bevölkerungsbefragung zu politischen Einstellungen der Bürger:innen in Sachsen. Er erfasst u.a. auch antisemitische Einstellungen innerhalb der sächsischen Bevölkerung. Die Studie wird im Auftrag der Sächsischen Staatskanzlei erarbeitet.

Gesetz gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität (2020)

Am 18. Juni 2020 hat der Bundestag das Gesetz gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität beschlossen. 

Ziel des Gesetzes, das am 3. April 2021 in Kraft getreten ist, ist es, Maßnahmen zu ermöglichen, um Rechtsextremismus und Hasskriminalität im Internet wirksam zu bekämpfen. U.a. wird mithilfe des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes eine Meldepflicht der Netzanbieter eingeführt und der Straftatenkatalog wird erweitert.

Erklärung niedersächsischer Landtag – Antisemitismus entschieden entgegentreten (2014)

Unter dem Titel „Für ein friedliches Miteinander aller Menschen in Niedersachsen – Antisemitismus entschieden entgegentreten!“ wurde am 24. September 2014 eine gemeinsame Erklärung aller Fraktionen im Landtag Niedersachsen verabschiedet. 

Die Erklärung basiert auf einer Initiative der jüdischen und palästinensischen Gemeinden Niedersachsens.

Forum zur Förderung jüdischen Lebens im Land Bremen

Das Forum zur Förderung jüdischen Lebens im Land Bremen hat zum Ziel, durch Projekte und Veranstaltungen über das Judentum aufzuklären, jüdisches Leben sichtbarer zu machen sowie die Erinnerungskultur im Land weiterzuentwickeln. Neben Vertreter:innen der Bremischen Bürgerschaft und des Senats gehören dem Forum auch andere Glaubensgemeinschaften, die Handels- sowie die Arbeitnehmerkammer, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Landeszentrale für politische Bildung, die Deutsch-Israelische-Gesellschaft, Medien sowie die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Wohlfahrtsverbände an. Strategien gegen Antisemitismus werden gemeinsam erarbeitet.

Sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus

Die sächsische Landesarbeitsgemeinschaft ist ein geschichtspolitisches Netzwerk von Vereinen, Verbänden, Initiativen, Geschichtswerkstätten, Projekten und Einzelpersonen.

Beschluss: Weg in der Antisemitismus- und Extremismusbekämpfung konsequent weiterverfolgen (Bayerischer Landtag 2019)

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 08. Mai 2019. Der Landtag begrüßt darin die Maßnahmen der Staatsregierung in der Antisemitismus- und Extremismusbekämpfung und fordert sie auf, diesen Weg konsequent weiterzuverfolgen.

Abteilung Jüdische Geschichte und Kultur (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Der 1997 gegründete Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur ist der erste, speziell der jüdischen Geschichte gewidmete Lehrstuhl an einem historischen Institut einer deutschen Universität. Sein Schwerpunkt liegt auf der neueren und neuesten jüdischen Geschichte. Das Lehrangebot sieht keine Beschränkung auf die deutsch-jüdische Geschichte vor, sondern öffnet die Lehre und Forschung auf Aspekte wie etwa das spanisch-jüdische Erbe, die Juden Osteuropas und Amerikas, die orientalische Judenheit und die Geschichte des Zionismus sowie des Staates Israel.

Runder Tisch gegen Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens – Hamburg

Seit 2019 lädt die Freie und Hansestadt Hamburg, in der Regel halbjährlich, zum Runden Tisch gegen Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens ein.

Toleranz-Tunnel e.V.

Der Verein Toleranz-Tunnel realisiert in Zusammenarbeit mit KIgA e.V. die Wanderausstellung „ToleranzRäume“. Sie thematisiert die Herausforderungen des täglichen Miteinanders mit dem Ziel, Toleranz und Respekt als gemeinsame Werte im alltäglichen Leben zu fördern. Dies geschieht durch den Zugang über Alltagssituationen und den historisch-gesellschaftlichen Kontext. Parallel zur physischen Ausstellung wird ein Begleitprogramm mit Workshops, Konzerten und Diskussionen entwickelt sowie ein pädagogisches Programm zur nachhaltigen Implementierung der Themen im lokalen Umfeld. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Universität Bielefeld.

Hass, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Angriffe auf die Menschenwürde haben keinen Platz in Deutschland und Hessen

Beschluss des hessischen Landtages vom 30. Oktober 2019.

Mit dem Beschluss zeigt sich der hessische Landtag über die Ereignisse von Halle bestürzt und verurteilt jegliche Bedrohungen und Angriffe gegen die jüdische Gemeinde. Er gibt seiner Trauer und Solidarität mit den Jüdinnen und Juden in Deutschland Ausdruck und ruft zum gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit und zur Verteidigung des Menschenrechts der Religions- und Weltanschauungsfreiheit auf.

Religionsmonitor – Bertelsmann Stiftung

Seit 2007 wird von der BertelsmannStiftung der Religionsmonitor erarbeitet und herausgegeben. Ziel ist es, die gesellschaftliche Bedeutung von Religion und die Einstellungen von Menschen zu kultureller Vielfalt empirisch zu erfassen.

Beschluss des Deutschen Bundestages zur IHRA-Definition

Um den Kampf gegen Antisemitismus zu unterstützen, hat die Bundesregierung am 20. September 2017 beschlossen, sich der internationalen Definition von Antisemitismus der Internationalen Allianz für Holocaustgedenken (International Holocaust Remembrance Alliance - IHRA) anzuschließen. Deutschland hatte die Definition mit initiiert.

Vielfalt stärken – Rassismus und Diskriminierung bekämpfen

Resolution der Integrations- und Ausländerbeauftragten von Bund und Ländern beim Frühjahrstreffen am 03. März 2020

Lagebild Antisemitismus 2020/21 – Fortschreibung Bundesamt für Verfassungsschutz

Das Lagebild Antisemitismus aus dem Jahr 2020 wurde fortgeschrieben und im April 2022 veröffentlicht. Es gibt einen Überblick darüber, wie sich der Antisemitismus in seinen verfassungsschutzrelevanten Ausprägungen in der Bundesrepublik Deutschland darstellt.

Beauftragter der Landesregierung Hessen für Jüdisches Leben und den Kampf gegen den Antisemitismus

Uwe Becker ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Hessen und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts (WAG)

Die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts (WAG) ist eine Vereinigung deutscher Historiker:innen, die sich die Förderung der Erforschung und Darstellung der deutsch-jüdischen Geschichte zum Ziel gesetzt hat. Sie ist eine Einrichtung des Internationalen Leo Baeck Institutes (LBI).

Die WAG veranstaltet Doktorand:innenseminaren und Kolloquien zur Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses, Fachtagungen, Workshops und Arbeitsgespräche. Auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft finden sich aktuelle Ausschreibungen sowie Hinweise auf Veranstaltungen und Publikationen.

Artists against Antisemitism

Die im Bündnis vereinten Artists against Antisemitism versammeln sich um einen gemeinsamen Aufruf gegen Antisemitismus und Antizionismus im Bereich der Kulturszene und -veranstaltungen. Auf ihrer Website kann man Flyer für Konzerte und ähnliche Veranstaltungen herunterladen.

Digitale Helden – Digitaler Notfall

Digitale Helden – Digitaler Notfall bieten eine Vielzahl von medienpädagogischen Inhalten für Schüler:innen, Eltern sowie Pädagog:innen zum Umgang mit persönlichen Daten im Netz, Prävention von Cyber­mobbing und anderen aktuellen Online-Themen an. Daneben unterstützt das Projekt die Medienmündigkeit von Schüler:innen mithilfe von langfristigen Mentorenprogrammen.

Jede Form des Antisemitismus konsequent ächten

Beschluss des Landtags Mecklenburg-Vorpommern vom 10. Juni 2021. Mit dem Beschluss bestärkt der Landtag das Existenzrecht Israels als Staatsräson und bestätigt seine freundschaftlichen Beziehungen. Antisemitische Straftaten sollen mit den Mitteln des Rechtsstaates in aller Härte geahndet werden.

Beschluss: Maßnahmen der Staatsregierung zur Bekämpfung des Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens und jüdischer Kultur in Bayern (Bayerischer Landtag 2017)

Beschluss des Bayerischen Landtages vom 09. November 2017. Der Landtag spricht sich angesichts der historischen Verantwortung Deutschlands für eine entschiedene Bekämpfung des Antisemitismus aus und verpflichtet sich, jüdisches Leben und jüdische Kultur in Bayern nachhaltig zu fördern. Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Landtag über entsprechende Maßnahmen insbesondere in der politischen und schulischen Bildung, der öffentlichen Kommunikation, der Prävention und Forschung u.a. zu berichten.

ju:an-Praxisstelle: Antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit

Die ju:an Praxisstelle bietet Beratung und Fortbildungen für Fachkräfte und Multiplikator:innen der Jugendarbeit sowie Handreichungen mit Hintergrundwissen und praktischen Anregungen für antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit an. Zudem organisiert die Praxisstelle verschiedene Veranstaltungen und Projekte mit Jugendlichen.

Dokumentation Obersalzberg

Die Dokumentation Obersalzberg ist ein vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin im Auftrag des Freistaats Bayern konzipierter und betreuter Lern- und Erinnerungsort am Feriendomizil Adolf Hitlers. Er bietet seit 1999 am historischen Ort die Möglichkeit, sich mit der Geschichte des Obersalzbergs und der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.

Derzeit wegen Umbau geschlossen.

Abschlussbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Thematik „Handlungsbedarf aufgrund zunehmender antisemitischer und antiisraelischer Hetze vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts“

Die 2021 gegründete Bund-Länder-Arbeitsgruppe (BLAG), die sich mit dem „Handlungsbedarf aufgrund zunehmender antisemitischer und antiisraelischer Hetze vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts“ beschäftigt, legte am 2. September 2022 ihren Abschlussbericht vor. Darin nimmt die BLAG zunächst eine Erhebung bereits existierender Präventionsmaßnahmen gegen Antisemitismus vor und verortet den Handlungsbedarf insbesondere im Bereich des israelbezogenen Antisemitismus. Im Bericht werden nachfolgend konkrete Ansätze zur Weiterentwicklung der Prävention und Intervention gegen den israelbezogenen Antisemitismus vorgestellt.

Beteiligt an der Arbeitsgruppe waren sowohl Bundes- als auch Landesbehörden sowie Antisemitismusbeauftragte von Bund und Ländern.

Professur für Judaistik (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Das Fach Judaistik ist an der Johannes Gutenberg-Universität an der evangelisch-theologischen Fakultät seit 1995 mit einer Professur vertreten. Forschungsschwerpunkte bilden die antiken jüdischen Literaturen, vor allem die rabbinische Literatur, jüdisches Gebet und Philosophie. Ein weiteres Aufgabengebiet bilden der Erhalt und die Dokumentation der alten jüdischen Gemeindebibliothek, die sich als Dauerleihgabe der Jüdischen Gemeinde Mainz in der Universität befindet.

Jüdisches Museum München

Das Jüdische Museum der Landeshauptstadt München bietet neben mehreren Ausstellungen auch themenspezifische Rundgänge, Führungen und Workshops insbesondere für Schüler:innen an. Auf der Webseite des Museums finden sich darüber hinaus verschiedene kostenlose Online-Bildungsmaterialien.

Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm e.V. – KZ-Gedenkstätte

Das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (DZOK) ist ein Erinnerungs-, Lern- und Bildungsort zur Zeit des Nationalsozialismus in Ulm und dem Land Württemberg.

Institut für Judaistik (Freie Universität Berlin)

Das 1963 gegründete Berliner Institut für Jüdische Studien ist die älteste judaistische Lehr- und Forschungsstätte an den deutschen Universitäten. Es bietet BA- und MA-Studiengänge an.

Expertenrat beim Beauftragten gegen Antisemitismus – Baden-Württemberg

Dem Länderbeauftragten gegen Antisemitismus von Baden-Württemberg wurde ein Expert:innenrat aus jüdischen und nicht-jüdischen Expert:innen aus Wissenschaft, Verbänden und Zivilgesellschaft beigestellt. Er nahm am 17. Dezember 2018 seine Arbeit auf.

Problembeschreibung Antisemitismus in Sachsen

Bericht des Bundesverbandes der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus, 2021.

Dauerausstellung „Juden in Hamburg" im Museum für Hamburgische Geschichte

Die Ausstellung zeigt die bewegte und wechselvolle Geschichte der jüdischen Bewohner:innen Hamburgs der letzten 400 Jahre.

Bildungsprogramm des Neuer Israel Fonds Deutschland e.V.

Das Bildungsprogramm des Neuer Israel Fonds Deutschland e.V. besteht aus Workshops, Seminaren und Vorträgen zu den Themen Diversität, Diskriminierung, Hassrede im Internet, Antisemitismen, Rassismen, Konflikt und Frieden, sowie israelbezogenen Themen. Auf der Webseite des Vereins finden sich Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen sowie angebotene Workshops.

Der Neuer Israel Fonds Deutschland e.V. ist der deutsche Ableger des New Israel Fund (NIF), der sich durch die Gründung, Finanzierung und Unterstützung von Organisationen für Gleichberechtigung, Minderheitenschutz sowie Stärkung der Zivilgesellschaft in Israel einsetzt.

Mobile Beratung in Thüringen

Die Mobile Beratung in Thüringen (MOBIT) unterstützt und berät Personen und Gruppen, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Verschwörungsideologien, Antisemitismus und für demokratische Werte einsetzen möchten. Dazu kommen die Beratungsteams beispielsweise in Schulen, Jugendgruppen und Nachbarschaftsinitiativen.

Professur für slavisch-jüdische Studien (Universität Regensburg)

Die Professur ist am Institut für Slavistik angesiedelt und forscht an der Schnittstelle von slavischer Kultur- und Literaturwissenschaft, Jiddistik, Jüdische Studien und Bildwissenschaft.

Fakten über den Holocaust

Das Online-Tool „Fakten über den Holocaust“ des Jüdischen Weltkongresses (WJC) und der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) stellt auf seiner Webseite Informationsmaterial über den Holocaust sowie die Zeit des Nationalsozialismus bereit. Zudem können Interviews mit Zeitzeug:innen angesehen werden. 

Pnina Navé Levinson Seminar für Jüdische Studien (Universität Paderborn)

In Zusammenarbeit mit dem „Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften“ (ZeKK) strebt das 2021 gegründete Seminar eine Weiterentwicklung der Jüdischen Studien unter anderem durch akademische Diskurse mit den Theologien und Kulturwissenschaften an. Das Seminar bietet die Online-Vortragsreihe ,Judentum am Dienstag' an.

Betroffenenberatung Niedersachsen

Die Betroffenenberatung Niedersachsen bietet Beratung und Unterstützung für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Diskriminierung im Raum Niedersachsen an. Dazu betreibt sie drei Zweigstellen für drei Regionen Niedersachsens. Zudem kann man hier Vorfälle zur Dokumentation melden.

Europäisches Zentrum für Jüdische Musik (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)

Das Europäische Zentrum für Jüdische Musik (EZJM) ist ein Institut der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH). Es widmet sich der Erforschung, Rekonstruktion, Dokumentation und Vermittlung jüdischer Musik in all ihren Erscheinungsformen.

Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG)

Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) ist eine Forschungseinrichtung an der Universität Bielefeld. Es widmet sich der interdisziplinären Theorieentwicklung und empirischen Forschung zu politisch und gesellschaftlich relevanten Phänomenen um Konflikte und Gewalt sowie ihren Implikationen für sozialen Zusammenhalt, Partizipation, Demokratie und Frieden.

Jüdisches Leben stärken – Sachsen-Anhalt gegen Antisemitismus

Das Landesprogramm „Jüdisches Leben stärken – Sachsen-Anhalt gegen Antisemitismus“ wurde am 06.Oktober 2020 von der Landesregierung beschlossen.

Das Landesprogramm benennt, bündelt und verstärkt Maßnahmen aus allen Bereichen der Landespolitik. Es formuliert Ziele und spricht Empfehlungen aus, an denen sich das Land in den kommenden Jahren orientieren soll.

„school is open“ 4.0

„school is open“ 4.0 war ein Projekt der Universität zu Köln zur Arbeit gegen Antisemitismus und inklusiven Lernsettings an der Humanwissenschaftlichen Fakultät. Auch nach Abschluss des Projekts stellt „school is open“ 4.0 dauerhaft eine Sammlung von Publikationen, einen Online-Kurs „Digital gegen Antisemitismus“ sowie weitere nützliche Angebote auf ihrer Webseite bereit.

Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur

Das Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur thematisiert in seiner Dauerausstellung die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Halberstadt. Es ist im Gebäude des ehemaligen Ritualbads der Gemeinde (Mikwe) angesiedelt. Das Museum bietet Führungen an, Begegnungen mit Zeitzeug:innen sowie Workshops zu verschiedenen Themenbereichen.

Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.

Das Ariowitsch-Haus ist ein Zentrum jüdischer Kultur im Leipziger Waldstraßenviertel. Es bietet jährlich verschiede kulturelle Veranstaltungen, Vorträge, Konzert- und Lesereihen, Ausstellungen sowie Seminare an. Auch Projekte gegen Antisemitismus werden hier ausgetragen. Auf der Webseite des Zentrums finden sich zudem digitale Bildungsmaterialien, Podcasts und Videos zu den Themen Antisemitismus und jüdisches Leben.

Leo Trepp Stiftung

Die Leo Trepp Stiftung ist dem Leben und Wirken des deutschen Rabbiners Leo Trepp gewidmet. Sie verleiht regelmäßig den Leo Trepp-Schülerpreis, der Projekte von Schüler:innen zum Judentum prämiert. Ferner findet sich auf der Website ein Glossar, das wichtige Begriffe des Judentums kurz und knapp erklärt.

Erster unabhängiger Expertenkreis Antisemitismus

Der erste unabhängige Expertenkreis Antisemitismus wurde im September 2009 eingerichtet und soll dabei helfen, den Antisemitismus weiter zu bekämpfen und jüdisches Leben in Deutschland noch besser zu fördern. Er hat im November 2011 seinen Bericht vorgelegt.

Gemeinsame Bund-Länder-Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens

Die Gründung des Gremiums greift den Bundestagsbeschluss 19/444 vom 18. Januar 2018 (Antisemitismus entschlossen bekämpfen) auf. Die Einsetzung der Kommission war am 6. Juni 2019 durch die Bundeskanzlerin gemeinsam mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder einstimmig beschlossen worden. Die Bund-Länder-Kommission (BLK) hat am 18. September 2019 ihre Arbeit aufgenommen. In der Kommission werden die Länder durch ihre Antisemitismusbeauftragten vertreten. Das Gremium steht unter dem gemeinsamen Vorsitz von Dr. Felix Klein und einer oder einem jeweils wechselnden Co-Vorsitzenden des Bundeslandes, das den Vorsitz in der Ministerpräsidentenkonferenz führt.

Mitte-Studie

Die „Mitte-Studie“ der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld (IKG) untersucht seit 2006 antidemokratische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung. In einer quantitativen Bevölkerungsumfrage werden rechtsextreme Einstellungen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit erfragt und empirisch erfasst.

„Nichts gegen Juden."

„Nichts gegen Juden" ist ein Online-Projekt der Amadeu Antonio Stiftung, das über zeitgenössischen Antisemitismus aufklärt und anhand von Beispielen Alltagsantisemitismus entlarvt. Ferner klärt es die Nutzenden über die Geschichte alltagsantisemitischer Ideologeme auf.

Beschluss: Politische Bildung als wirksame Prävention gegen Antisemitismus und Extremismus (Bayerischer Landtag 2017)

Beschluss des Bayerischen Landtages vom 01. Februar 2017. Der Landtag fordert darin die Bayerische Landesregierung auf, dem Landtag über Präventionsmaßnahmen der politischen Bildung gegen Antisemitismus und Extremismus in den unterschiedlichen Bildungswegen (Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Aus- und Weiterbildung etc.) zu berichten.

Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (Universität Potsdam)

Das Forschungsinteresse des 1992 gegründeten An-Instituts der Universität Potsdam gilt den Schwerpunkten Geschichte, Religion und Kultur der Juden und des Judentums in den Ländern Europas von der Frühen Neuzeit bis heute. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte und Gegenwart von Jüdinnen und Juden im deutschsprachigen Raum, auf spezifisch deutsch-jüdischen Aspekten der Geschichte Israels, aber auch auf der Erforschung von Antisemitismus und Rechtsextremismus. Das MMZ gibt den Podcast ‚Jüdische Geschichte Kompakt' heraus und bietet online die ‚Bibliothek verbrannter Bücher' an. Zudem wird künftig ein Online-Portal zur europäisch-jüdischen Geschichte entstehen.

Beschluss: Bekenntnis zur besonderen deutschen Verantwortung: Volle Härte des Rechtsstaats bei Übergriffen gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger ... (Bayerischer Landtag 2019)

Der Dringlichkeitsantrag „Bekenntnis zur besonderen deutschen Verantwortung: Volle Härte des Rechtsstaats bei Übergriffen gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger und konsequente Weiterentwicklung des Bayerischen Handlungskonzepts gegen Rechtsextremismus“ wurde am 23. Oktober 2019 aus Anlass des Anschlags von Halle vom Bayerischen Landtag beschlossen. Der Landtag bekennt sich zur besonderen Verantwortung, den Antisemitismus in Deutschland zu bekämpfen und sagt zu, alle ihm zur Verfügung stehenden gesetzgeberischen und politischen Möglichkeiten zu ergreifen, damit Menschen jüdischen Glaubens ohne Bedrohung und Angst in Deutschland leben können. Er bittet die Staatsregierung, möglichen Optimierungsbedarf zur Verhinderung, Aufklärung und strafrechtlichen Ahndung antisemitischer Taten umzusetzen und Strafverschärfungen zu überprüfen.

OPRA Berlin – Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Die psychotraumatologisch fundierte Fachberatung ist kostenlos, mehrsprachig und vertraulich.

Arye Maimon-Institut für Geschichte der Juden (Universität Trier)

Das Institut widmet sich der Erforschung der Geschichte der Juden vornehmlich in Mittel- und Westeuropa mit Schwerpunkten im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit.

Gustaf-Dalman-Institut (Universität Greifswald)

Das Gustaf-Dalman-Institut ist an der Theologischen Fakultät der Universität Greifswald angesiedelt. Seit 1920 dient es der Forschung und Lehre zur biblischen Landes- und Altertumskunde. Eine Sammlung, darunter rund 10.000 historische Fotografien, dokumentiert Palästina in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus

Die „Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus“ sind ein gemeinsames Projekt des Anne Frank Zentrums und der Amadeu Antonio Stiftung, das jährlich durchgeführt wird. Während des Aktionszeitraums finden bundesweit on- und offline zahlreiche Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Theater- und Filmvorführungen, Ausstellungen oder Seminare zur Thematik statt. Auf der Webseite des Projekts sind auch über den Aktionszeitraum hinaus Bildungsmaterialien zum Download verfügbar.  

Maßnahmenkatalog Kabinettausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus

Der im März 2020 eingerichtete Kabinettausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus hat im November 2020 einen Maßnahmenkatalog vorgelegt.

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena

Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena ist eine nicht-universitäre Forschungseinrichtung in Thüringen. Seine zentralen Forschungsfelder sind demokratiefeindliche Phänomene wie Diskriminierung, Vorurteile und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Hasskriminalität und Hasssprache, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus, Protest und Antisemitismus. Die Forschungsergebnisse des Instituts werden in der hauseigenen Schriftenreihe publiziert. Zudem bietet das Institut über seinen YouTube-Kanal Mitschnitte von Vorträgen und Podiumsgesprächen an.

Studiengang Judaistik (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau)

Der Studiengang Judaistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist aus einem Lektorat für modernes Hebräisch gewachsen, das 1951 an der Theologischen Fakultät eingerichtet wurde. Er beschäftigt sich mit Kultur, Religion, Literatur, Sprachen und Geschichte des Judentums. Schwerpunkte des Studiengangs, der sowohl im Bachelor als auch im Master angeboten wird, sind das biblisch-talmudische Schrifttum sowie die zeitgenössische israelische Literatur.

Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus. Stärken – Beraten – Einschreiten (Sächsischer Landtag 2021)

Am 21. Dezember 2021 hat das Sächsische Staatsministerium des Innern ein Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus vorgelegt. Es identifiziert drei zentrale Handlungsfelder (Stärken, Beraten, Einschreiten) in der Bekämpfung des Rechtsextremismus, benennt zugehörige Maßnahmen sowie deren bisherige Meilensteine und beschreibt den Umsetzungsstand. 

Das Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus wurde unter der Federführung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern in Zusammenarbeit mit Vertreter:innen mehrerer Staatsministerien und unter Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Perspektiven erarbeitet. Der Sächsische Landtag hatte in seinem Beschluss vom 16. Juli 2020 die Staatsregierung mit der Erarbeitung eines entsprechenden Konzepts beauftragt.

Netzwerk Tolerantes Sachsen

Das Netzwerk Tolerantes Sachsen ist eine Plattform von über 130 sächsischen Initiativen, Vereinen und Organisationen, die sich für die Förderung demokratischer Kultur und gegen Einstellungen der Ungleichwertigkeit, Antisemitismus und Rassismus einsetzen.

Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland vereinigt unter seinem Dach 23 Landesverbände und 104 Jüdische Gemeinden mit rund 91.839 (Stand 2021/ZWST) Mitgliedern und vertritt deren politische und gesellschaftliche Interessen. Er ist Ansprechpartner für die Politik auf Bundes- und Länderebene für alle Themen, die die jüdische Gemeinschaft betreffen.

Backup - Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Backup ist eine Beratungsstelle, die nach rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Angriffen im Raum Westfalen-Lippe berät. Beraten werden Opfer, Angehörige und Zeug:innen. Die Website ist in über zehn Sprachen verfügbar.

Union progressiver Juden

Die Union progressiver Juden ist eine Vereinigung liberaler Gemeinden und Gruppen in Deutschland. Sie wurde 1997 gegründet und vertritt derzeit (Stand 1. Oktober 2022) 25 jüdische Gemeinden und Gruppen und wird von der Bundesregierung unterstützt.

KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg bietet neben mehreren Ausstellungen Rundgänge, Projekttage sowie Workshops und Seminare für verschiedene Zielgruppen an. Die Gedenkstätte verfügt über ein Archiv, das zum Teil auch online erschlossen werden kann. Auf ihrer Webseite stellt sie verschiedene Online-Bildungsmaterialien zum Download bereit, darunter einen Online-Einstieg Flossenbürg sowie Videomaterial und eine Online-Lernplattform.

Antisemitismusbeauftragter der Polizei Berlin

Winfrid Wenzel ist die zentrale Ansprechperson der Polizei Berlin zum Thema Antisemitismus nach innen und außen. Zu seinen Aufgaben zählen die Prävention und Repression im Themenfeld Antisemitismus durch aktive Netzwerkarbeit, fachlichen Austausch, Initiierung und Begleitung von Aus- und Fortbildungen, die Sensibilisierung der Mitarbeitenden der Polizei Berlin sowie die Beratung der Amts- und Behördenleitung zur Thematik.

Ehemalige Synagoge Kippenheim

Der im Januar 1996 gegründete „Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim e.V." hat die ehemalige Synagoge Kippenheim zu einem Ort des Gedenkens, des Lernens und der Begegnung gemacht.

Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ)

Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) wurde im Juni 2020 gegründet und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Das FGZ ist dezentral an elf Standorten angesiedelt und wird von drei Geschäftsstellen betreut. Die über 80 Forschungs- und Transferprojekte arbeiten in den drei Clustern: 1. Theorien, Politiken und Kulturen des Zusammenhalts; 2. Strukturen, Räume und Milieus des Zusammenhalts und 3. Historische, globale und regionale Varianz des Zusammenhalts.

An den Standorten Berlin, Bielefeld, Jena und Leipzig werden Projekte zum Thema Antisemitismus bearbeitet.

Axel Springer-Lehrstuhl für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration (Europa-Universität Viadrina Frankfurt [Oder])

Der an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät angesiedelte Lehrstuhl widmet sich in Forschung und Lehre der deutsch-jüdischen Literatur- und Kulturgeschichte sowie der Literatur des Exils und der Migration im deutschsprachigen, europäischen und außereuropäischen Raum vom ausgehenden 18. bis zum 21. Jahrhundert.

Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg

Angelika Thiel-Vigh ist die Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Demokratiezentrum Baden-Württemberg

Das Demokratiezentrum Baden-Württemberg ist ein Bildungs-, Dienstleistungs- und Vernetzungszentrum mit dem Ziel der Demokratieförderung und Extremismusprävention. Das Zentrum bietet auf seiner Webseite eine Vielzahl an Publikationen und Handouts an, sowie Workshops, Planspiele, Fachveranstaltungen und persönliche Beratung in seinen regionalen Demokratie- und Beratungszentren im gesamten Bundesland.

Das Blaue Haus in Breisach (Gedenk- und Bildungsstätte für die Geschichte der Juden am Oberrhein)

Das Blaue Haus in Breisach am Rhein ist seit 2003 eine Gedenk- und Bildungsstätte für die Geschichte der Juden:Jüdinnen am Oberrhein. Es ist das ehemalige Gemeindehaus der jüdischen Gemeinde in Breisach.

Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig erinnert an die Opfer, das Unrecht und die Geschichte des NS-Zwangsarbeitseinsatzes in Leipzig und dessen Folgen. Sie ist eine Anlaufstelle für ehemalige Zwangsarbeiter:innen und deren Angehörige, erforscht noch unbeleuchtete Aspekte des Themas und sammelt historische Zeugnisse. Die Dauerausstellung wird ergänzt durch öffentliche Veranstaltungen, Führungen, Stadtteilrundgänge und Bildungsangebote wie z.B. Podcasts.

Alfred Landecker Foundation

Die Alfred Landecker Stiftung fördert die Entwicklung einer offenen, demokratischen und diskriminierungsfreien Gesellschaft.

Stuttgarter Erklärung gegen Hass und Hetze – Innenministerkonferenz 2021

In der Stuttgarter Erklärung spricht sich die Innenministerkonferenz dafür aus, Hass und Hetze gemeinsam zu bekämpfen – online und offline. Darin sind unter anderem Maßnahmen zur Antisemitismusbekämpfung und -prävention aufgeführt.

Arthur Langerman Archive for the Study of Visual Antisemitism Foundation

Die Arthur Langerman Archive for the Study of Visual Antisemitism Foundation (Arthur Langerman Foundation) betreut eine Sammlung von über 8000 visuellen Antisemitika ihres Stifters, die Sammlung Langerman. Die Stiftung wird treuhänderisch von der Technischen Universität Berlin verwaltet und hat ihren Sitz am Zentrum für Antisemitismusforschung.

Das Forschungsprojekt ALAVA ist dafür zuständig, die Sammlung zu konservieren und systematisch zu erschließen, zu klassifizieren und zu inventarisieren. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird die Sammlung Langerman Studierenden, Forschenden sowie Pädagog:innen und Multiplikator:innen in digitaler Form zugänglich gemacht. ALAVA sammelt zudem weiter kontinuierlich visuelle Antisemitika aus der Vergangenheit und Gegenwart, um diese zu dokumentieren, als Quellen zu sichern und für die Forschung und Bildungsarbeit zur Verfügung stellen zu können.

Cluster 2 „Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft“ – Horizont Europa

Cluster 2 „Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft“ ist Teil des EU-Forschungsrahmenprogramms „Horizont Europa“. Es adressiert zentrale gesellschaftspolitische und kulturelle Herausforderungen, vor denen Europa aktuell steht. Gefördert werden Forschung und Innovation unter anderem zu den Themen Demokratie und politische Partizipation, Justiz und Grundrechte, Bildung, Beschäftigung, Wachstum und Investitionen, Ungleichheiten und Migration.

Jumu Deutschland gGmbH

Jumu Deutschland gGmbH setzt sich für einen interreligiösen Dialog mit dem Fokus auf Zusammenarbeit zwischen jüdischen und muslimischen Akteur:innen ein. Die Organisation bietet neben verschiedenen Publikationen zur Thematik auf ihrer Webseite auch ein Diversity-Skills-Kompetenz-Training an.

Abraham Geiger Kolleg (Universität Potsdam)

Das Abraham Geiger Kolleg wurde 1999 als erstes liberales Rabbiner-Seminar in Kontinentaleuropa nach der Shoah gegründet. Es ist ein An-Institut der Universität Potsdam und bildet Rabbiner:innen und Kantor:innen aus.

Geschichtsort Villa ten Hompel

Der Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster ist eine ehemalige Fabrikantenvilla, der Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus sowie Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland. Heute bietet er Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.

Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa (RADIS)

2020 wurde die BMBF-Förderlinie „Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa“ mit zwölf Projekten ins Leben gerufen. Die Arbeit der Projekte wird vom Transfervorhaben RADIS begleitet. Im Rahmen der Forschung wird – insbesondere im Verbundprojekt „Auswirkungen des radikalen Islam auf jüdisches Leben in Deutschland“ (ArenDt) – auch das islamisch-jüdische Verhältnis untersucht.

Bildungsbausteine e.V.

BildungsBausteine e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Workshops, Projekte, Seminare und Fortbildungen u.a. zu den Themen Antisemitismus und Rassismus für verschiedene Zielgruppen anbietet. Auf der Webseite des Vereins sind zudem Materialien für antisemitismus- und rassismuskritische Bildungsarbeit als Download verfügbar.

Institut für Jüdische Studien (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

Das Institut für Jüdische Studien wurde im Sommer 2015 am Fachbereich Philologie eingerichtet. Die zwei am Institut beheimateten Professuren sowie mehrere wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten ein breites Spektrum an Themen und Zugängen an. Seit 2018 wird der BA „Jüdische Studien" angeboten.

Martin-Buber-Institut für Judaistik (Universität zu Köln)

Der Schwerpunkt des Martin-Buber-Instituts in Forschung und Lehre liegt in der Erschließung des antiken und rabbinischen Judentums. Entsprechend seiner historisch-philologischen Ausrichtung stehen hier die Quellen und die Literatur in hebräischer und aramäischer Sprache im Mittelpunkt. Judaistik ist eine Studienrichtung innerhalb des akkreditierten Bachelor-/ Master-Studiengangs Antike Sprachen und Kulturen (ASuK)

Botschaft des Staates Israel

Die Webseite der Botschaft des Staates Israel bietet u.a. Informationen über jüdische Feiertage, jüdische Geschichte, das politische System Israels sowie zum Israel-Palästina-Konflikt an.

Halle mahnt. Antisemitismus, Rassismus und der Verbreitung von Hassideologien mit allen Mitteln des Rechtsstaates entgegentreten

Beschluss des Landtages Sachsen-Anhalt vom 23. Oktober 2019 in Reaktion auf den Terroranschlag in Halle am 9. Oktober 2019.

Beschluss Justizministerkonferenz: Bekämpfung antisemitisch motivierter Straftaten – Juni 2021

Die 92. Konferenz der Justizminister:innen hat am 16. Juni 2021 als TOP II. 7 einen Beschluss zur Bekämpfung antisemitisch motivierter Straftaten gefasst.

Lehrstuhl für die Geschichte der Jüdischen Musik (Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar)

Der Lehrstuhl bietet eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Vielfältigkeit und Pluralität der jüdischen Musik. Er ist integraler Teil des Masterstudiengangs Musikwissenschaft.  

Internet-Portal „Jüdisches Leben in Bayern“

Das Internet-Portal „Jüdisches Leben in Bayern“ dokumentiert Orte jüdischen Lebens und jüdischer Geschichte in Bayern. Auf der Webseite findet sich eine umfangreiche Zusammenstellung von jüdischen Gemeinden, Synagogen, Friedhöfen und Gedenktafeln im Freistaat inklusive Kurzinformationen. Außerdem sind mehrere Zeitzeug:inneninterviews verfügbar.

Zentrum für Antisemitismusforschung

Das 1982 gegründete Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) ist eine wissenschaftliche Forschungseinrichtung der TU Berlin und betreibt interdisziplinäre Grundlagenforschung zu Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Antisemitismus. Darüber hinaus ist es in verschiedenen Gremien beratend tätig, bietet eine eine Vielzahl wissenschaftlicher Veranstaltungen an und seit 2014 auch den MA-Studiengang „Interdisziplinäre Antisemitismusforschung“.

Starke Demokratie auch in Krisenzeiten – Hessen stellt sich entschlossen und geschlossen gegen Extremismus, Antisemitismus und Verschwörungsideologien

Beschluss des hessischen Landtags vom 24. Juni 2020.

Der Beschluss enthält neben der Kritik an rechtsextremistischen Gruppierungen hinsichtlich Verschwörungstheorien in Zeiten der Corona-Pandemie auch die Verurteilung jedweder Form von Antisemitismus und die Würdigung der bisherigen Maßnahmen der hessischen Landesregierung zur Bekämpfung von Hass und Hetze.

Antisemitismusbeauftragter der Generalstaatsanwaltschaft Berlin

Dr. Florian Hengst ist die zentrale Ansprechperson der Generalstaatsanwaltschaft Berlin zum Thema Antisemitismus. Zu seinen Aufgaben zählen der Informations‑ und Erfahrungsaustausch mit der Berliner Polizei sowie anderen Behörden und Einrichtungen, die Initiierung von Fortbildungsmaßnahmen sowie die Beratung von Dezernent:innen der Berliner Strafverfolgungsbehörden zu der Thematik.

Kooperation der Hans-Böckler-Stiftung mit der International School for Holocaust Studies (ISHS)

Die Hans-Böckler-Stiftung betreibt eine dauerhafte Kooperation mit der International School for Holocaust Studies der Erinnerungsstätte Yad Vashem in Jerusalem. Stipendiat:innen sowie Alumni und Alumnae können sich in jährlich stattfindenden Seminaren zu den Themen Vermittlung des Holocaust sowie Auseinandersetzung mit der generationenübergreifenden Weitergabe von Traumata bzw. historischen Erfahrungen weiterbilden. Das Seminar ist Teil der Bemühungen aller 13 Begabtenförderungswerke im Kampf gegen Antisemitismus.

Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken

Das Johanna-Stahl-Zentrum dokumentiert die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Unterfranken und führt verschiedene Veranstaltungen mit Vorträgen, Lesungen, Beiträgen zur Erinnerungskultur durch. Es führt außerdem eine Fachbibliothek und betreut Sammlungsbestände. Auf der Webseite des Zentrums finden sich weitere Online-Angebote, Datenbanken sowie eine Zusammenstellung wichtiger Quellen und Archive für Recherchearbeiten.

ZWEITZEUGEN e.V.

Der Verein dokumentiert (Über-)Lebensgeschichten des Holocaust und erzählt diese an nachfolgende Generationen weiter. Mithilfe verschiedener digitaler Lernangebote wie Workshops, Lernplattformen, Ausstellungen und Podcasts sensibilisiert ZWEITZEUGEN e.V. für Antisemitismus und ermöglicht Schüler:innen einen Zugang zum Themenkomplex Holocaust.

Forschungsnetzwerk Antisemitismus im 21. Jahrhundert

Das Forschungsnetzwerk Antisemitismus im 21. Jahrhundert (FoNA21) wurde im Rahmen der BMBF-Förderlinie „Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus“ gegründet. Es begleitet als Meta-Vorhaben zehn Verbundprojekte, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit gegenwärtigen Erscheinungsformen des Antisemitismus in Deutschland auseinandersetzen.

Bildung in Widerspruch e.V.

Zentrale Säulen der Arbeit des Vereins sind die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und weiteren Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Hierfür werden Hintergrundanalysen, pädagogische Konzepte, Webangebote und zivilgesellschaftliche Handlungsstrategien diversitätssensibel, multiperspektivisch und adressat:innenorientiert erarbeitet.

Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment

Das Kompentenzzentrum für Prävention und Empowerment ist ein Angebot der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. Es entwickelt Programme und Konzepte für den Umgang mit Antisemitismus. Ferner ist es in der Politikberatung tätig und hat das Ziel, die jüdische Gemeinschaft in Deutschland zu stärken.

Auf seiner Website bietet es unter anderem Lehrmaterialien für Lehrer:innen und politische Bildner:innen zum Umgang mit Antisemitismus an, die für die Arbeit mit Lernenden ab 13 Jahren geeignet sind.

Beauftragter für jüdisches Leben im Saarland und gegen Antisemitismus

Der Beauftragte für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus ist eine zentrale Anslaufstelle und Ansprechpartner für jüdische Bürger:innen und Organisationen im Saarland, sowie über die Grenzen der Großregion SaarLorLux hinaus. Er koordiniert durch sein Mitwirken in Bund-Länder-Gremien die Maßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung des Antisemitismus.

Beauftragte gegen Antisemitismus und Beauftragte für den Dialog mit den Religionsgemeinschaften im Land Brandenburg von Seiten des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden Land Brandenburg K.d.ö.R.

Diana Sandler ist Ansprechpartnerin für Antisemitismusbekämpfung im Land Brandenburg und zuständig für den Dialog mit den Religionsgemeinschaften. Gemeindemitglieder und alle Brandenburger Bürger:innen, die sich antisemitischen Attacken und Diskriminierungen ausgesetzt sehen, können sich zur Beratung und Hilfe an sie wenden.

RIAS Thüringen

RIAS Thüringen ist die Meldestelle für antisemitische Vorfälle in Thüringen. Die Vorfälle werden jährlich ausgewertet und publiziert.

Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.

Der Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. fördert die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur und Wissenschaft.

Jüdisches Museum Rendsburg

Das Jüdische Museum Rendsburg ist ein Landesmuseum in Schleswig-Holstein. 

Aktuell wird die Dauerausstellung des Museums vollständig überarbeitet. Das Haus ist daher bis Februar 2023 geschlossen. Es werden jedoch weiterhin ein historischer Stadtrundgang sowie eine Führung über den jüdischen Friedhof Rendsburg-Westerrönfeld angeboten.

Projektplattform „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Auf der Projektplattform „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ werden zahlreiche Materialien, die anlässlich des gleichnamigen Festjahres entstanden sind, kostenfrei angeboten. Neben hilfreichen Links stellt die Webseite auch Podcasts, Videos, eine Online-Ausstellung sowie Informationsmaterial zur Geschichte des jüdischen Lebens in Deutschland zur Verfügung.

Touro College Berlin

Die Touro University Berlin wurde 2003 unter dem Namen Touro College Berlin als Dependance des Touro College New York gegründet. Seit 2010 bietet es den MBA „Holocaust communication and tolerance" an.

Seminar für Religionswissenschaft/Institutum Judaicum (Eberhard Karls Universität Tübingen)

Die Forschungsschwerpunkte des Instituts liegen auf der Literatur des rabbinischen Judentums, der hebräischen Sprache und ihrer Literatur, der Erforschung der jüdischen Bibelauslegung seit der Spätantike bis in die Neuzeit und die Aufarbeitung der Geschichte der jüdisch-christlichen Beziehungen.

Beauftragter für den Kampf gegen Antisemitismus der Evangelischen Kirche in Deutschland

Dr. Christian Staffa ist der zentrale Ansprechpartner der Evangelischen Kirche in Deutschland zum Thema Antisemitismus.

Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum

Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum existiert seit 2009 und wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanziert. Die regelmäßigen Treffen der Leiter:innen haben zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den NS-Gedenkstätten zu intensivieren und gemeinsame Projekte durchzuführen. Neben den Zusammenkünften der Leiter:innen finden auch Treffen auf der Fachebene statt.

KZ-Gedenkstätte Dachau

Die KZ-Gedenkstätte Dachau bietet neben verschiedenen Ausstellungen auch geführte Rundgänge sowie Seminare und Fortbildungen für verschiedene Zielgruppen an. Forscher:innen können die wissenschaftliche Bibliothek sowie die Bestände des Archivs für ihre Recherchen nutzen. Schließlich stellt die Webseite der Gedenkstätte eine Vielzahl von digitalen Angeboten bereit, darunter eine virtuelle Ausstellung, eine Gedenkstätten-App sowie Audio- und Videobeiträge.

Auswirkungen des radikalen Islam auf jüdisches Leben in Deutschland (ArenDt)

Verbundprojekt im Rahmen der BMBF-Förderlinie „Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Arbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten in Mecklenburg-Vorpommern

Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich als Interessenvertretung der Gedenkstätten, politischen Erinnerungsorte und Erinnerungsinitiativen in Mecklenburg-Vorpommern gegenüber der Landespolitik und den verschiedenen Verwaltungsebenen.

EU-Strategie zur Bekämpfung des Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens (2021-2030)

Maßnahmen-Katalog der Europäischen Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus und Förderung jüdischen Lebens vom 05. Oktober 2021

Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V.

Dachverband von Gedenkstätten und Erinnerungsorten in Nordrhein-Westfalen. Auf seiner Website bietet der Arbeitskreis eine stetig aktualisierte Übersicht über Gedenkstätten und Erinnerungsorte in ganz Deutschland.

Abschlussbericht Kabinettausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus

Im März 2020 hat die Bundesregierung einen Kabinettausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus ins Leben gerufen, der im Mai 2021 seinen Abschlussbericht vorgelegt hat.

Antisemitismus im Fußball – Leitfaden und Handlungsempfehlungen (Niedersachsen 2021)

Die Handlungsempfehlungen sind ein Ergebnis des Projekts „Wer gegen wen? Gewalt, Ausgrenzung und das Stereotyp ‚Jude’ im Fußball“ der Gedenkstätte Bergen-Belsen in enger Kooperation mit dem Jüdischen Weltkongress (World Jewish Congress). Das Kooperationsprojekt wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ im Förderbereich „weitere Maßnahmen des Landesdemokratiezentrums Niedersachsen – Projekte gegen Antisemitismus” und durch den World Jewish Congress gefördert.

Die Empfehlungen des Leitfadens reichen von grundlegenden Voraussetzungen wie der Annahme und Anwendung der internationalen IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus bis zu konkreten Vorschlägen zur Recherche nach Biografien und Vereinsgeschichte. Sie orientieren sich dabei an den konkreten Bedarfen und Wünschen der Befragten aus der Praxis sowie Erkenntnissen aus der Forschung.

Beschluss: Gedenken an die Opfer der Pogromnacht 1938 – Verantwortung für Gegenwart und Zukunft (Landtag Brandenburg 2014)

Beschluss des Landtags Brandenburg vom 05. November 2014. Der Landtag erklärt u.a., dass jedweder Antisemitismus nicht nur ein offener Angriff auf Jüdinnen und Juden, sondern auf alle Menschen und auf die Grundlagen der freien demokratischen Gesellschaft sind. Gegen rassistische und antisemitische Hetze muss konsequent vorgegangen werden und eine kritische Auseinandersetzung mit der Politik israelischer Regierungen darf nicht als Deckmantel für Antisemitismus missbraucht werden. 

RIAS Saarland

RIAS Saarland ist die Meldestelle für antisemitische Vorfälle im Saarland. Die Vorfälle werden jährlich ausgewertet und von RIAS Saarland publiziert.

Professur für Judaistik (Universität Erfurt)

Die 1999 begründete religionswissenschaftliche Professur für Judaistik ist die erste und einzige Institution für die Forschung und Lehre im Bereich der jüdischen Geschichte und Kultur im Freistaat Thüringen.

School of Jewish Theology (Universität Potsdam)

Die 2013 gegründete School of Jewish Theology ist Europas erste universitäre Einrichtung für jüdische Theologie. Es werden BA- und MA-Studiengänge Studiengänge auch mit den Schwerpunkten liberales und konservatives Rabbinat und Kantorat angeboten.

Ansprechpartner des Landes Berlin zu Antisemitismus

apl. Prof. Dr. Samuel Salzborn ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Berlin und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Hessen schaut hin

,Hessen schaut hin' ist Monitoringstelle von rechten und rassistischen Vorfällen von Response Hessen. Auf der Website kann man rechte und rassistische Vorfälle melden, von denen man Opfer geworden ist oder die man als Zeug:in beobachtet hat.

Leibniz Institut für Jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow

Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) erforscht interdisziplinär und epochenübergreifend jüdische Lebenswelten im mittleren und östlichen Europa vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Durch Veranstaltungen, universitäre Lehre an der Universität Leipzig und eine breite Palette von Publikationen werden die Forschungsergebnisse einem Fachpublikum sowie einer interessierten Öffentlichkeit vermittelt.

RIAS Niedersachsen

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Niedersachsen dokumentiert in Zusammenarbeit mit der Amadeu Antonio Stiftung antisemitische Vorfälle in Niedersachsen.

Maimonides Centre for Advanced Studies (Universität Hamburg)

Das Maimonides Centre for Advanced Studies wurde 2015 als DFG-Kolleg-Forschungsgruppe gegründet. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Erforschung des Skeptizismus im Judentum in seiner doppelten Ausprägung als rein philosophische Tradition und als allgemeinerer Ausdruck skeptischer Strategien, Konzepte und Haltungen im kulturellen Bereich.

Beschluss: Entwicklung eines Gesamtkonzepts zur Erinnerungskultur in Bayern (Bayerischer Landtag 2019)

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 17. Juli 2019. Der Landtag fordert die Staatsregierung auf, dem Ausschuss für Bildung und Kultus über den Stand des geplanten Gesamtkonzepts der Erinnerungsarbeit und über das weitere Vorgehen im Bereich der Erinnerungskultur zu berichten.

Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz

Die Gedenk- und Bildungsstätte bietet neben ihren Ausstellungen vielfältige pädagogische Möglichkeiten, sich mit der Geschichte der Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden, mit der Geschichte des Nationalsozialismus, mit der Vorgeschichte oder den Nachwirkungen zu befassen.

Beschluss: Antisemitismus entschlossen bekämpfen (Landtag Baden-Württemberg 2018)

Beschluss des Landtags Baden-Württemberg vom 7. März 2018. Darin benennt er eine Reihe von Maßnahmen zur Antisemitismusbekämpfung und -prävention in Zivilgesellschaft und Behörden, sowie in Bildung und Forschung.

Beschluss des Bundesrates zur EU-Antisemitismus-Strategie

Der Bundesrat hat in seiner 1016. Sitzung am 11. Februar 2022 eine Stellungnahme anlässlich der EU-Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens beschlossen und an die EU-Gremien übermittelt.

veritas – die Beratungsstelle für Betroffene von Verschwörungserzählungen

veritas berät Familien und das Umfeld von verschwörungs­gläubigen Menschen und bietet Unterstützung für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrkräfte und Schul­sozialarbeiter:innen an. Die Beratungsstelle organisiert eine Selbsthilfegruppe für Betroffene und begleitet Personen, die sich von Verschwörungs­erzählungen distanzieren möchten. veritas bietet Fortbildungen und Workshops für die Jugend- sowie Erwachsenenbildung an und unterhält das Netzwerk „Fachkräfte gegen Verschwörungserzählungen“ bestehend aus pädagogischen Fachkräften, politischen Bildner:innen und Wissenschaftler:innen. Einige Tipps und Hintergrundinformationen findet man bereits auf der Webseite der Beratungsstelle.

ConAct: Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch

ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch arbeitet bundesweit als Service-Zentrum für die Jugendkontakte zwischen Deutschland und Israel.

Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus

Dr. Wolfgang Schneiß ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Achtes Gesetz zur Änderung der Verfassung des Landes Brandenburg

Am 5. Juli 2022 hat der Brandenburger Landtag das achte Gesetz zur Änderung der Verfassung des Landes Brandenburg beschlossen. Darin wird u.a. eine Änderung des Artikels 7a (Schutz des friedlichen Zusammenlebens) vorgenommen. Im ersten Absatz wird mitunter der Kampf gegen Antisemitismus, im zweiten Absatz die Förderung des jüdischen Lebens und der jüdischen Kultur gesetzlich verankert. 

Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Dachverband der niedersächsischen Gedenkstätten Bergen-Belsen und JVA Wolfenbüttel.

Gegen jeden Antisemitismus! – Jüdisches Leben in Berlin schützen (2018)

Beschluss des Abgeordnetenhauses Berlin vom 23. Mai 2018.

Bekenntnis zur Bekämpfung jeglicher Formen des Antisemitismus, zum Schutz jüdischen Lebens in Berlin und zu Israel. Aufforderung an den Senat zur Erarbeitung eines Konzepts zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention in Berlin.

Beauftragter für Jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus des Landes Hamburg

Stefan Hensel ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Hamburg und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Beschluss: Rechtsextremismus mit einem Gesamtkonzept bekämpfen (Landtag Sachsen 2020)

Beschluss des Sächsischen Landtages vom 16. Juli 2020. Darin bezieht der Landtag Stellung „gegen Rassismus, Antisemitismus und jedwede Form politisch motivierter Gewalt und alle anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“. Er beauftragt die Staatsregierung mit der Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes gegen Rechtsextremismus bis zum 31. Dezember 2020. Dieses soll zum Ziel haben, „rassistische Gewalt und Hass zurückzudrängen und ein sicheres und freies Leben für alle Menschen im Freistaat Sachsen sowie ein friedliches Miteinander in einer offenen und freien Gesellschaft zu gewährleisten“ (Drs. 7/3032). 

Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens in Niedersachsen

Dr. Franz Rainer Enste ist der Antisemitismusbeauftragte des Landes Niedersachsen und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen (RIAS)

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen (RIAS Hessen) dokumentiert und analysiert antisemitische Vorfälle in Hessen. Darüber hinaus bietet RIAS Hessen eine Anlaufstelle für Betroffene, Angehörige sowie Zeug:innen von antisemitischer Gewalt und vermittelt Ratsuchende auf Wunsch an Opfer-, Psychosozial- oder Antidiskriminierungsberatungsstellen weiter.

Chasak! Gegen Antisemitismus im ländlichen Raum

Das Projekt setzt sich sich mit Mitteln kultureller und politischer Bildung gegen Antisemitismus im ländlichen Raum Brandenburgs einsetzt. Mit kreativen Methoden und eigens entwickelten Präventionsformaten werden insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen.

Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz

Der Erinnerungsort Topf & Söhne informiert in mehreren Ausstellungen über die Geschichte des historischen Ortes der Mittäterschaft eines privaten Wirtschaftsunternehmens am Holocaust. Auf seiner Webseite bietet er zudem eine Vielzahl von Materialien zur Vor- und Nachbereitung eines Besuchs sowie Zeitzeug:inneninterviews. Es können Führungen, Seminare und Fortbildungen für verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gebucht werden. Der Erinnerungsort verfügt über eine wissenschaftliche Fachbibliothek.

Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte

Das Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen erforscht die Geschichte und Kultur der Juden im deutschen Sprachraum vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Das Institut unterhält die Forschungsplattform für jüdische Grabsteinepigraphik epidat.

Landesprogramm gegen Rechtsextremismus – „Für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt“

Beschluss des Landtages von Sachsen-Anhalt vom 12. Mai 2011.

Der Landtag von Sachsen-Anhalt bekennt sich zu der gemeinsamen Aufgabe von Politik und Gesellschaft, die Demokratie durch aktive Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, die Vielfalt des Landes zu nutzen und demokratiefeindlichen Aktivitäten entschlossen entgegenzutreten. Der Landtag begrüßt die Festlegung im Koalitionsvertrag, ein Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit aufzulegen.

Beschluss: Nichtlegislatives Vorhaben der Europäischen Union – zur EU-Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens (Bayerischer Landtag 2022)

Der Bayerische Landtag hat am 23. Februar 2022 dem nichtlegislativen Vorhaben der Europäischen Union zugestimmt. Der Ausschuss für Bildung und Kultus begrüßt darin die Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen: Strategie der EU zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens (2021­­–2030) und das Zehn-Punkte-Papier des Bundesrates. Der Landtag stellt fest, dass die meisten geforderten Aktivitäten bereits erfolgen und durch das in Arbeit befindliche Gesamtkonzept „Jüdisches Leben und Bekämpfung des Antisemitismus“ verdeutlicht werden.

Kabinettsausschuss „Entschlossen gegen Hass und Hetze“ – Baden-Württemberg

Am 16. November 2021 hat sich in Baden-Württemberg der Kabinettsausschuss „Entschlossen gegen Hass und Hetze“ konstituiert. „Ziel des Kabinettsausschusses ist es, Maßnahmen zu bündeln und zusammenzuführen, Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben und auch stärker in die Gesellschaft hinein zu sensibilisieren.“

Leipziger Autoritarismus-Studie

In der Leipziger Autoritarismus-Studie wird seit 2002 untersucht, wie weit extrem rechte Einstellungen, darunter auch Antisemitismus, in der Mitte der Gesellschaft verbreitet sind. Die Ergebnisse werden alle zwei Jahre veröffentlicht.

Demokratie Stärken – Aktiv gegen Antisemitismus und Salafismus

„Demokratie Stärken – Aktiv gegen Antisemitismus und Salafismus“ war ein gemeinsames Modellprojekt des AJC Berlin Ramer Institute, der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM). Auf seiner Webseite stellt das Projekt kostenfrei Unterrichtsmaterialien zu den Themen Antisemitismus und Salafismus sowie eine umfangreiche Methodensammlung zum Download bereit.

Museum Shalom Europa

Das Museum Shalom Europa der jüdischen Gemeinde Würzburg ist der Darstellung des traditionell-jüdischen Lebens in all seinen maßgebenden Einzelheiten gewidmet: es thematisiert seine theologische Fundierungen ebenso wie  seine Vollzüge im Haus und der Synagoge, aber auch seine Behauptung und Durchsetzung während der 900 Jahre, in denen Juden:Jüdinnen in Würzburg lebten.

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands, ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. Es wurde am 10. Mai 2005 eröffnet. Das Denkmal besteht aus einem Stelenfeld und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information. 

Beschluss: Sicheres jüdisches Leben in Baden-Württemberg – gemeinsam und geschlossen gegen Antisemitismus (Landtag BaWü 2021)

Beschluss des Landtags Baden-Württemberg vom 9. Juni 2021. Darin wird die Landesregierung anlässlich des Brandanschlags auf die Ulmer Synagoge im Juni 2021 ersucht, dem Schutz jüdischen Lebens und jüdischer Einrichtungen sowie dem Kampf gegen Antisemitismus eine hohe Priorität beizumessen. Außerdem soll der Antisemitismusbeauftragte bei seiner Arbeit unterstützt sowie bereits identifizierte Maßnahmen im Kampf gegen Antisemitismus weiter intensiviert werden.

Bounce Back Betroffenenberatung Saarland

Bounce Back bietet Unterstützung und Beratung für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt an. Es handelt sich um ein Projekt des Bereiches Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität des Saarlandes.

Ablehnung jeglicher Form von Extremismus, Gewalt und Rassismus

Beschluss des Landtages von Sachsen-Anhalt vom 21. Juni 2018.

„Der Landtag spricht sich gegen jegliche Form von politischem und religiösem Extremismus, Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und allen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aus. Straftaten sind, egal von wem begangen, zu ahnden.“ (Beschlusstext)

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme stellt neben mehreren Ausstellungen eine Reihe von Bildungsangeboten für verschiedene interessierte Zielgruppen zur Verfügung, darunter Führungen, Projekt- und Studientage, Fortbildungen und Seminare. Die Gedenkstätte verwaltet ein Archiv und eine Bibliothek, die Forscher:innen für ihre Recherchen nutzen können. Eine Reihe von digitalen Formaten, darunter virtuelle Führungen und Ausstellungen, eine App sowie digitale Lernwerkstätten ergänzen das Bildungsangebot der Gedenkstätte.

American Jewish Committee Berlin Ramer Institute

Das American Jewish Committee (AJC) Berlin Ramer Institute ist das Berliner Büro des 1906 in New York gegründeten American Jewish Committees. Die Organisation bekämpft Antisemitismus und Extremismus und setzt sich für die deutsch-israelischen Beziehungen und die transantlantische Partnerschaft ein.

Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz

Beschluss des Landtags Mecklenburg-Vorpommern vom 12. März 2020. 

Feststellung des Landtages 1. zu den Morden in Kassel, Halle und Hanau sowie den Auswirkungen des Erstarkens des Rechtsextremismus, 2. zur Ächtung der Verbreitung von Hass und Hetze sowie der Vergiftung des politischen Klimas durch die Verweigerung der Zusammenarbeit mit Rechtsextremisten auf parlamentarischer und zivilgesellschaftlicher Ebene, 3. zu den Lehren aus dem Aufstieg des Nationalsozialismus, 4. zur Notwendigkeit von Maßnahmen zur Bekämpfung des Rechtsterrorismus und zur Unterstützung von Opfern von Hass und Gewalt. (Kurzreferat des Dokumentenportals MV)

Beschluss: Jüdisches Leben in Brandenburg fördern und schützen (2020)

Beschluss des Brandenburgischen Landtags vom 23. Januar 2020. Anlässlich der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau vor 75 Jahren am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee gedenkt der Landtag Brandenburg aller Opfer des Nationalsozialismus. Er setzt sich für eine offene Gesellschaft ein und stellt sich gegen alle Tendenzen von Ausgrenzung, Gewalt, Hass und Hetze. Der Landtag bekräftigt seine Unterstützung der Ausbildung von Rabbiner:innen und Kantor:innen in Potsdam und begrüßt den Neubau der Synagoge in Potsdam. Der Landtag fordert die Landesregierung auf, die Maßnahmen zur Sicherung jüdischer Einrichtungen zu verstärken.

Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist die Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Resolution „Antisemitismus“ (2017)

Die Resolution „Antisemitismus“ wurde am 14. Dezember 2017 vom Abgeordnetenhaus Berlin beschlossen.

Erklärung der uneingeschränkten Solidarität mit den jüdischen Bürgerinnen und Bürgern Berlins. Verurteilung jeglicher Art antisemitisch oder anti-israelisch motivierter Diskriminierung und Gewalt.

Antisemitismus in Deutschland – Allensbach-Studie im Auftrag des American Jewish Committee (AJC)

2022 hat das AJC die Studie „Antisemitismus in Deutschland. Eine Repräsentativbefragung“ veröffentlicht, die vom Institut für Demoskopie Allensbach erstellt wurde.

Beauftragte der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen in Rheinland-Pfalz

Monika Fuhr ist die Antisemitismusbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz und zuständig für den Schutz des jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus im Land.

Meldestelle #Antisemitismus des Demokratiezentrums Baden-Württemberg

Die „Meldestelle #Antisemitismus“ wurde vom Demokratiezentrum Baden-Württemberg im Auftrag des Antisemitismusbeauftragten der Landesregierung Baden-Württemberg eingerichtet.

MENORA | Jüdisches Leben in Thüringen

Das Themenportal MENORA | Jüdisches Leben in Thüringen bietet einen interaktiven Zugang zum jüdischen Erbe und der gelebten jüdischen Kultur der Gegenwart in Thüringen. Im Rahmen des Themenjahrs „Neun Jahrhunderte Jüdisches Leben in Thüringen" wurden hier eine Karte mit historischen und aktuellen Orten, ein virtueller Ausstellungsraum und weitere interaktive Angebote zum Kennenlernen des jüdischen Lebens in Thüringen geschaffen und aufbereitet. 

Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen

ezra ist die mobile Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen. Das Projekt ist in Trägerschaft der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. 

Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Die Stiftung hat die Aufgabe, an Terror, Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern und die öffentliche Auseinandersetzung mit diesen Themen zu fördern. Sie möchte Opfern und Hinterbliebenen ein würdiges Gedenken ermöglichen. Die Stiftung erhält und pflegt die baulichen Relikte, sammelt und bewahrt die materiellen Zeugnisse und sichert die archivalischen Quellen, um sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.