Neue Studie zum Verhältnis von Judentum-Christentum in Schulbuch und Unterricht erschienen

Mit der Studie "Der anwesende Abwesende. Das Verhältnis Judentum-Christentum in Schulbuch und Unterricht der Fächer Religion und Ethik" legt Christine Chiriac Ergebnisse aus dem Forschungsverbund Christliche Signaturen des zeitgenössischen Antisemitismus (ChriSzA) vor.

In ihrer Untersuchung, die am Leibniz-Institut für Bildungsmedien entstanden ist, fragt Christine Chiriac nach Darstellungen des Judentums – gerade auch in seinen Bezügen zum Christentum – im schulischen Raum. Grundlage der Studie waren Schulbücher und Unterrichtseinheiten der Fächer katholische und evangelische Religion sowie Werte und Normen in Niedersachsen. Nachweislich hat sich in den letzten Jahren schon vieles verändert, so dass das Judentum einerseits sichtbarer geworden ist. Andererseits wird es jedoch auch weiterhin diskursiv marginalisiert und im Vergleich zum Christentum subtil herabgesetzt. Die Studie beschreibt zum einen Mechanismen, die dazu beitragen, antijüdische Muster latent zu tradieren, zeigt zum anderen aber auch Best-Practice-Beispiele für die Bildungspraxis auf.

Das Buch ist in der Reihe Bildungsmedienforschung. Studien des Leibniz-Instituts für Bildungsmedien - Band 156 als Open Access bei Vandenhoek & Ruprecht erschienen. 

Weitere Informationen und den Zugang zum Open Access finden Sie hier: Der anwesende Abwesende | Interdisziplinäre Geisteswissenschaft | Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaften | Themen entdecken | Vandenhoeck & Ruprecht Verlage

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