In der Begründung der Jury heißt es: "Die von den Wissenschaftler:innen entwickelten Themenhefte bauen auf Forschungsergebnissen auf und beleuchten verschiedene Aspekte jüdischer Alltagskultur nachvollziehbar, unterhaltsam, und in einer visuell ansprechenden Weise. Alltagsnahe Reflexionsfragen und Porträts jüdischer Persönlichkeiten regen die Leser:innen zur Auseinandersetzung mit den Inhalten an. Die Einbindung digitaler Technologien ermöglicht eine vertiefende Beschäftigung mit weiterführenden Inhalten und fördert entdeckendes Lernen.
Die Hefte laden nicht nur Schüler:innen niedrigschwellig dazu ein, sich mit jüdischer Alltagskultur auseinanderzusetzen. Ein Methodenkoffer für die Erwachsenenbildung macht das Projekt besonders anschlussfähig für weitere Bildungs- und Vermittlungskontexte neben der Schule. Die große Resonanz, die sich unter anderem in mehrfach vergriffenen Neuauflagen niederschlägt, und die positive Aufnahme sowohl bei Lehrkräften als auch bei verschiedenen gesellschaftspolitischen Akteur:innen zeigt, dass das Projekt einen Nerv trifft.
Insgesamt verbindet der Beitrag in überzeugender Weise inhaltliche Tiefe, zugängliche und integrierende Vermittlungsformen und gesellschaftliche Anschlussfähigkeit – und setzt damit ein herausragendes Beispiel für gelungene Wissenschaftskommunikation."
Der Preis für Wissenschaftskommunikation wird durch das Netzwerk Wissenschaftskommunikation der Universität Leipzig ausgelobt und ist mit 2.000 € dotiert. Er wurde 2026 erstmals im Rahmen des Wisskomm Symposiums am 14. April 2026 verliehen.
Wir gratulieren herzlich!