Projekt zu Jüdischer Alltagskultur erhält Preis für Wissenschaftskommunikation der Universität Leipzig 2026

Die im Rahmen des Verbundprojektes "Das Objekt zum Subjekt machen. Jüdische Alltagskultur in Deutschland vermitteln" unter Leitung von PD Dr. Philipp Graf entstandenen Themenhefte für den Schulunterricht wurden aus 27 eingereichten Beiträgen mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

In der Begründung der Jury heißt es: "Die von den Wissenschaftler:innen entwickelten Themenhefte bauen auf Forschungsergebnissen auf und beleuchten verschiedene Aspekte jüdischer Alltagskultur nachvollziehbar, unterhaltsam, und in einer visuell ansprechenden Weise. Alltagsnahe Reflexionsfragen und Porträts jüdischer Persönlichkeiten regen die Leser:innen zur Auseinandersetzung mit den Inhalten an. Die Einbindung digitaler Technologien ermöglicht eine vertiefende Beschäftigung mit weiterführenden Inhalten und fördert entdeckendes Lernen.

Die Hefte laden nicht nur Schüler:innen niedrigschwellig dazu ein, sich mit jüdischer Alltagskultur auseinanderzusetzen. Ein Methodenkoffer für die Erwachsenenbildung macht das Projekt besonders anschlussfähig für weitere Bildungs- und Vermittlungskontexte neben der Schule. Die große Resonanz, die sich unter anderem in mehrfach vergriffenen Neuauflagen niederschlägt, und die positive Aufnahme sowohl bei Lehrkräften als auch bei verschiedenen gesellschaftspolitischen Akteur:innen zeigt, dass das Projekt einen Nerv trifft.

Insgesamt verbindet der Beitrag in überzeugender Weise inhaltliche Tiefe, zugängliche und integrierende Vermittlungsformen und gesellschaftliche Anschlussfähigkeit – und setzt damit ein herausragendes Beispiel für gelungene Wissenschaftskommunikation."

Der Preis für Wissenschaftskommunikation wird durch das Netzwerk Wissenschaftskommunikation der Universität Leipzig ausgelobt und ist mit 2.000 € dotiert. Er wurde 2026 erstmals im Rahmen des Wisskomm Symposiums am 14. April 2026 verliehen. 

Wir gratulieren herzlich!